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VC Wiesbaden verfolgt gemeinsame sportliche Entwicklung

VC Wiesbaden begeistert mit außergewöhnlichem Erfolgswochenende – vom Nachwuchs bis zur Bundesliga. Neue Trainerstruktur, individuelle Talentförderung und engere Zusammenarbeit prägen die sportliche Entwicklung.

Was für ein Wochenende für den VC Wiesbaden! Mit dem sensationellen 3:2-Auswärtssieg beim Spitzenclub Allianz MTV Stuttgart setzte die erste Bundesliga-Mannschaft ein sportliches Ausrufezeichen und feierte ihren fünften Sieg in Folge. Doch der Erfolg der Profis war nur die Spitze eines außergewöhnlichen Wochenendes: Auch die Mannschaften aus dem Leistungs- und Vereinssport überzeugten mit zahlreichen Siegen, großem Kampfgeist und bemerkenswerten Leistungen. Einige Teams wuchsen dabei regelrecht über sich hinaus.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Von der ersten Bundesliga über die zweite Mannschaft bis in die weiteren Damen- und Nachwuchsteams feierte der VCW zahlreiche Erfolge. Besonders bemerkenswert war dabei nicht nur die Anzahl der Siege, sondern die Art und Weise, wie sie zustande kamen.

Gleich mehrere Mannschaften bewiesen in engen Fünfsatzspielen Nervenstärke und großen Zusammenhalt. Die zweite und dritte Damenmannschaft entschieden ihre Begegnungen jeweils mit 3:2 für sich. Die fünfte Damenmannschaft gewann ihre beiden Begegnungen gegen Bad Soden und Nordenstadt souverän mit 3:0 und 3:1. Auch die vierte, neunte, zehnte und elfte Mannschaft überzeugten mit Siegen. Die elfte Mannschaft konnte sogar beide Spiele mit 3:0 und 3:1 für sich entscheiden. Hinzu kam ein 3:1-Erfolg des Stützpunktteams, in dem zahlreiche Spielerinnen des VCW mit dabei sind.

Besonders eindrucksvoll präsentierte sich die achte Damenmannschaft: Sie gewann beide Spiele im Tiebreak und drehte dabei gegen Idstein einen 0:2-Satzrückstand noch in einen 3:2-Sieg. Ein Beispiel für die Entschlossenheit, Lernfähigkeit und den Zusammenhalt, mit denen die VCW-Teams auftreten. Auch die siebte Mannschaft zeigte mit einem 3:1-Sieg gegen Königstein und einer engagierten Leistung gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer eine starke Vorstellung.

Ein gelungener Saisonstart – und erste Anzeichen einer gemeinsamen Entwicklung

Natürlich ist es noch früh in der Saison. Einzelne Ergebnisse und auch ein außergewöhnlich erfolgreiches Wochenende sind zunächst sportliche Momentaufnahmen. Dennoch zeichnet sich eine Entwicklung ab, die über die aktuellen Tabellenstände hinausgeht.

Denn der Club hat zu Beginn der neuen Saison nicht nur zahlreiche Trainerpositionen neu besetzt, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den Mannschaften und ihren Trainern intensiviert. Ziel ist es, den VCW sportlich stärker zu verzahnen und eine gemeinsame Ausbildungs- und Leistungsphilosophie zu entwickeln – von den jüngsten Talenten über den leistungsorientierten Nachwuchs bis in die Bundesliga.

Eine wichtige Rolle übernimmt dabei Sportdirektor und Geschäftsführer Benedikt Frank, der die sportliche Arbeit über die verschiedenen Mannschaften und Leistungsstufen hinweg koordiniert. Mit Paul Sens als neuem Cheftrainer der ersten Bundesliga-Mannschaft, Michala „Misa“ Frank im Zweitliga-Team und Joshka Wawra in einer zentralen Trainerfunktion im Verein setzt der VCW auf neue Impulse, gegenseitigen Austausch und eine deutlich engere Zusammenarbeit.

Wawra bringt umfangreiche Erfahrung aus der Nachwuchsarbeit in Offenburg mit, wo er sowohl Talente entwickelte als auch Mannschaften bis in die zweite Bundesliga begleitete. Seine Aufgabe in Wiesbaden ist es, die sportliche Entwicklung im Verein voranzutreiben, Talente gezielt zu fördern und den Übergang zwischen den verschiedenen Leistungsstufen weiter zu verbessern.

Junge Trainerpersönlichkeiten, offene Lernkultur und individuelle Förderung

Die neue Zusammenarbeit ist bereits im Trainingsalltag angekommen. Zum jungen, engagierten Trainerteam mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven gehören nun auch mehr weibliche Trainerinnen, die zum Teil selbst noch aktiv Volleyball spielen, sowie Nachwuchstrainerinnen und -trainer, die ihre Qualifikation durch den Erwerb weiterer Trainerlizenzen gezielt ausbauen.

Diese Vielfalt verbindet der Club mit einer geöffneten Lernkultur. So fanden zum Saisonstart erste gemeinsame Trainingseinheiten und Sessions statt. Hinzu kommen interne Trainerfortbildungen zu Themen wie Athletik, mentaler Stärke und individueller Spielerinnenentwicklung sowie ein gemeinsames „Train the Trainer“-Modul als Baustein des VCW-Konzepts „Home for Female Professionals“.

Dahinter steht die Überzeugung, dass erfolgreiche Spielerinnenentwicklung nicht an den Grenzen einer einzelnen Mannschaft enden darf. Die Trainer sollen ihre Athletinnen begleiten, persönliche Potenziale erkennen und gezielt fördern. Zugleich sollen Trainingsmethoden und sportliche Werte stärker aufeinander abgestimmt werden.

Sportdirektor Benedikt Frank beschreibt den Ansatz so: „Wir wollen beim VCW natürlich sportlich erfolgreiche Mannschaften haben, wir wollen auf diesem Weg aber auch die Spielerinnen besser machen. Dafür brauchen wir Trainerpersönlichkeiten, die selbst neugierig bleiben, voneinander lernen und ihr Wissen miteinander teilen. Dass wir jetzt über so viele Mannschaften hinweg Kampfgeist, Spielfreude und bemerkenswerte Leistungen sehen, freut uns riesig. Aber wir wissen auch: Auch Verlieren will gelernt sein. Wir stehen erst am Anfang einer neuen Idee, die sich etablieren muss, um spürbar Veränderungen zu erzielen.“

Die ersten Wochen der neuen Saison lassen erkennen, welches Potenzial in einer solchen Zusammenarbeit steckt. Mannschaften, die auch in schwierigen Spielsituationen an sich glauben, taktische Vorgaben umsetzen und gemeinsam Lösungen finden, verkörpern eine Haltung, die der VCW stärken möchte.

Home for Female Professionals: Sportliche Leistung und persönliche Entwicklung

Die engere sportliche Zusammenarbeit und die individuelle Förderung sind wichtige Bausteine des Konzepts „Home for Female Professionals“, mit dem der VC Wiesbaden die Entwicklung seiner Spielerinnen ganzheitlich fördern möchte.

Deshalb bietet der VCW ergänzend zum Trainings- und Spielbetrieb derzeit auch Gesprächs- und Info-Veranstaltungen für Spielerinnen und Eltern an. Themen wie die Vereinbarkeit von Sport, Schule, Ausbildung, Studium und Familie, persönliche Selbststärkung und der Umgang mit Leistungsdruck stehen dabei im Mittelpunkt. Der Austausch soll Spielerinnen und ihr Umfeld gleichermaßen unterstützen und die Voraussetzungen für eine nachhaltige sportliche und persönliche Entwicklung verbessern.

Ein Wochenende, das Lust auf mehr macht

Ob die engere Zusammenarbeit der Trainer schon jetzt maßgeblich zu den sportlichen Ergebnissen beiträgt, lässt sich nach wenigen Wochen noch nicht abschließend beurteilen. Der starke Saisonstart und das außergewöhnliche Erfolgswochenende sind für den VC Wiesbaden vor allem eines: Motivation und Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.

Die nächsten Heimspiele im Überblick

Donnerstag, 5. November 2026 | 18:30 Uhr
VC Wiesbaden im Pokal-Achtelfinale - DSC Volleys aus Dresden

Sonntag, 15. November 2026 | 15:30 Uhr
„VCW × Orange the World“
VC Wiesbaden – SSC Palmberg Schwerin

Samstag, 28. November 2026 | 18:00 Uhr
2. Bundesliga-Mannschaft VC Wiesbaden – Black Forest Volleys Offenburg

Spielort: Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, Wiesbaden.

Tickets für alle Heimspiele: www.vc-wiesbaden.de/tickets

VCW-Fanshop: vc-wiesbaden.shop

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