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Auslosung im DVV-Pokal: Heimspiel gegen den aktuellen Pokalsieger

Die Erstliga-Spielerinnen des VC Wiesbaden treffen im DVV-Pokal-Achtelfinale auf den Rekordmeister und amtierenden Pokalsieger SSC Palmberg Schwerin. Das ergab die Auslosung im Rahmen der digitalen Bundesligaversammlung der Volleyball Bundesliga am 4. Juni. Termin laut Rahmenspielplanung: 6./7. November 2021.

Das Losglück bescherte dem VCW ein Heimspiel, aber zugleich auch einen Big Player. VCW-Headcoach Benedikt Frank: „Wer ins Finale will, muss ein paar dicke Brocken aus dem Weg räumen. Wir haben bei diesem Match nichts zu verlieren und freuen uns auf das Heimspiel gegen einen tollen Gegner.“

VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting hat auch einen weiteren Aspekt im Blick: „Mit dem Achtelfinale gegen den Pokalsieger aus Mecklenburg-Vorpommern in die neue Saison zu starten, ist ein echter Kracher, der normalerweise über 2.000 Zuschauer in unsere Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit lockt. Ich hoffe sehr, dass wir im November wieder Fans auf den Rängen haben.“

Neben den Volleyball-Erstligisten sind im Achtelfinale dieser Pokalrunde auch wieder die Regionalpokalsieger vertreten, die in der vergangenen Spielzeit wegen einer Corona-bedingten Sonderregelung nicht für die #MissionMannheim antraten.

Alle Achtelfinal-Partien im DVV-Pokal 2021/2022 der Frauen:

Regionalpokalsieger Nord/Nordwest – Dresdner SC

Regionalpokalsieger Nordost/West – Allianz MTV Stuttgart

Regionalpokalsieger Süd/Südwest – NawaRo Straubing

Regionalpokalsieger Südost/Ost – USC Münster

VC Wiesbaden – SSC Palmberg Schwerin

Rote Raben Vilsbiburg – Ladies in Black Aachen

VC Neuwied – VfB Suhl Lotto Thüringen

SC Potsdam – Schwarz-Weiß Erfurt

Allgemeine Informationen zum DVV-Pokal:

Der DVV-Pokal ist der nationale Pokalwettbewerb des deutschen Volleyballs. Der Veranstalter ist der Deutsche Volleyball-Verband (DVV), in Kooperation mit der Volleyball Bundesliga. Das Finale wird seit einigen Jahren in der SAP Arena in Mannheim, vor über 10.000 Zuschauern, ausgetragen. Die aktuellen Titelträger 2021 sind die United Volleys Frankfurt bei den Männern und der SSC Palmberg Schwerin bei den Frauen. 

Die Erstligisten der Volleyball Bundesliga sind automatisch für das Achtelfinale qualifiziert. In dieser ersten Hauptrunde, dem Achtelfinale, stehen außerdem die Sieger der Qualifikationen. Aufgrund der Staffelstärke der ersten Volleyball Bundesliga werden aus den acht regionalen Wettbewerben (Nord, Nordwest, Nordost, West, Ost, Südwest, Südost, Süd) die Sieger ausgespielt, deren Sieger die Teilnehmer an der Hauptrunde nochmals ausspielen. Der Wettbewerb wird im K.-o.-System bis zum Finale fortgesetzt.

Der VC Wiesbaden stand 2013 und 2018 bereits im Finale des DVV-Pokals, konnte dort jedoch den Pokalsieg nicht erkämpfen.

US-Nationalspielerin Justine Wong-Orantes bleibt an Bord

Das neuformierte Team des Volleyballbundesligisten VC Wiesbaden kann auf eine weitere Konstante bauen: Geschäftsführer Christopher Fetting hat Libera Justine Wong-Orantes mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Die US-Amerikanerin spielt seit 2020 in Wiesbaden. „Justine bildet mit Tanja Großer und Anna Wruck eine bewährte Achse. Die ist nötig, weil bei uns ab Herbst viele neue Athletinnen im VCW-Trikot punkten werden.“

Der neue Trainer Benedikt Frank verweist auf das enorme Potenzial der US-Nationalspielerin: „Justine ist eine der besten Spielerinnen auf der Libera-Position weltweit. Ich bin sehr glücklich, dass es dem VCW gelungen ist, sie auf der wichtigen Position Libera an Bord zu behalten. Sie ist eine Schlüsselspielerin in meinem Konzept.“ Frank betont auch die Motivation der 25-Jährigen: „Sie sieht die großen Möglichkeiten, die ihr der Klub mit der neuen sportlichen Ausrichtung bieten kann.“

Die Kalifornierin kam 2020 vom SSC Palmberg Schwerin nach Wiesbaden. In ihrem zweiten Jahr will sie neu durchstarten: „Unser Ziel muss sein, zumindest auch mit den guten Vereinen mithalten zu können. Ich will den Klub in die Spitze der Liga führen. Mit dem neuen Trainer und vielen hochveranlagten Teamkolleginnen können wir das auch schaffen. Hoffentlich wieder mit Unterstützung der Fans, denn die haben uns in der vergangenen Saison wirklich als Motivationsfaktor gefehlt.“

Wie die Schweizer Nationalspielerin Laura Künzler stößt auch Wong-Orantes erst im späten Sommer zum Team. Die 1,68-Meter große Libera steht derzeit bei der Volleyball Nations League (Damen und Männer) in der „Turnier-Blase“ Rimini für die US-Auswahl auf dem Platz. Dort kämpfen jeweils 16 Nationen, u.a. die deutsche Nationalmannschaft, noch bis zum 20. Juni (Frauen im Final Four bis 25. Juni) um Weltranglistenpunkte. Ausrichter ist der Weltverband FIVB.

Dem neuformierten VCW-Team gehören in der Saison 2021/2022 schon an: Tanja Großer und Laura Künzler (beide Außenangriff), Anna Wruck (Mittelblock), Lena Große Scharmann und Liza Kastrup (Diagonal), Justine Wong-Orantes (Libera). Christopher Fetting führt gemeinsam mit dem neuem Cheftrainer Frank und Teammanagerin Simona Kóšová aktuell weitere Vertragsgespräche.

Profil: Justine Wong-Orantes

Geboren: 6.10.1995 in Torrance/Kalifornien (USA)
Staatsangehörigkeit: US 
Größe: 168 cm

Stationen und Erfolge:
bis 2013 – Los Alamitos High School
bis 2016 – University of Nebraska
2017 – 5. Platz beim World Grand Prix mit dem US-Team
2018 – Nations League-Sieg mit dem US-Team
2019 – SSC Palmberg Schwerin
seit 2020 – VC Wiesbaden

sowie:

  • US-Meister der NCAA mit der Universitätsmannschaft Huskers (2015)
  • Nebraska Female Athlete of the Year (All Sports, 2016-17)
  • dreimal in Folge Pan American Cup-Sieger mit dem US-Team
  • „Best Digger“, NORCECA-Kontinentalmeisterschaft (2019)
  • „Best Libero“, 2019 Pan American Cup (2019)

Pressemitteilung von Sabine Ursel (Journalistin, Wiesbaden)

Bild: Greg Capeliez

VCW verpflichtet Schweizer Nationalkapitänin für den Außenangriff

(VCW / Wiesbaden / 26.05.2021) In der kommenden Saison der 1. Volleyball Bundesliga Frauen wird die Kapitänin des Schweizer Nationalteams für den Volleyballclub Wiesbaden aufschlagen. Laura Künzler spielte zuletzt für Pays d´Aix Venelles in der französischen Ligue A (Platz 7) und hat bereits Erfahrung in der deutschen Bundesliga gesammelt: 2017 bis 2019 lief die Außenangreiferin für die Roten Raben Vilsbiburg auf. VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting hat die 24-Jährige mit einem Einjahresvertrag ausgestattet und setzt große Hoffnung auf die Schweizerin: „Laura ist eine Punktegarantin auf der Außenposition. Sie bringt große Erfahrung als Teamleaderin mit. Das wird unserer jungen Mannschaft, die ja zum großen Teil aus neuen Athletinnen besteht, wichtige Impulse geben.“

Laura Künzler spielt seit 2013 im Nationalteam der Eidgenossinnen. Bei den Euro Volley 2021 Qualifiers (11. bis 15. Mai 2021) sicherten sich die Frauen in Minsk/Weißrussland das Ticket für die Europameisterschaft, die vom 18. August bis 4. September 2021 in Serbien, Bulgarien, Kroatien und Rumänien stattfindet. Laura Künzler wird ihr Team wieder als Kapitänin aufs Feld führen. Im Pool C der CEV EuroVolley 2021 geht es dann gegen Ungarn, Italien, Weißrussland, Kroatien und die Slowakei.

Wiesbadens neuer Trainer Benedikt Frank bezeichnet Laura Künzler als eine „Granatenverpflichtung“. Ihr komme die Rolle der „Power Hitterin“ zu. „Wir sind sehr glücklich, dass wir Laura von unserem Konzept überzeugen konnten. Sie hat eine beeindruckende Vita vorzuweisen und ist noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung. Laura ist ‚hungrig‘ und bereit, sich im athletischen und auch mentalen Bereich laufend weiterzuentwickeln. Und genau das brauchen wir!“ Coach und Mannschaft nehmen im August das Training auf, Laura Künzler steigt im September nach der EM ein.

Ebenso wie die beiden neuverpflichteten Diagonalspielerinnen Lena Große Scharmann und Liza Kastrup verweist auch Laura Künzler auf die neue Power beim VCW: „Das Spielkonzept des neuen Trainers Benedikt Frank, die Professionalität und Struktur des Klubs mit einer belastbaren Zukunftsstrategie haben mich überzeugt. Von dieser Philosophie würde ich gerne profitieren. Ich will Verantwortung übernehmen. Durch meine Erfahrung kann ich jungen Spielerinnen Sicherheit geben und ihnen so den Druck nehmen.“

Profil: Laura künzler

Geboren: 25.12.1996 in Berkeley/USA
Staatsangehörigkeit: Schweiz 
Größe: 188 cm

Stationen:
bis 2012 – Volley Neuenhof (CH)
bis 2014 – Kanti Baden (CH)
2014/2015 bis 2016/2017 – Sm‘Aesch Pfeffingen (CH)
(hier: 1. Saison Top-Scorerin, beste Nachwuchsspielerin der Liga)
2017/2018 und 2018/2019 – Rote Raben Vilsbiburg (D)
2019/2020 – ASPTT Mulhouse (F)
2020/2021 – Pays d´Aix Venelles (F)

Erfolge:
seit 2013 – A-Nationalmannschaft Schweiz
2016 – Schweizer Vizemeisterin
2017 – Schweizer Pokalsiegerin
2019 – Volley1-Award „Best Swiss Player of the Year“

Pressemitteilung von Sabine Ursel (Journalistin, Wiesbaden)

Lena Große Scharmann und Liza Kastrup schlagen für den VCW auf

(VCW / Wiesbaden / 12.05.2021) Der Volleyballclub Wiesbaden vermeldet die Verpflichtung zweier neuer Diagonalspielerinnen, darunter eine Vizemeisterin. Lena Große Scharmann stand am 24. April 2021 im Endspiel der 1. Bundesliga Frauen. Ihr Team Allianz MTV Stuttgart unterlag im Entscheidungsspiel mit 0:3 gegen den Dresdner SC. In Wiesbaden trifft sie auf den neuen Trainer Benedikt Frank, dessen damaliger Klub NAWARO Straubing in den Play-offs gegen die Stuttgarterinnen verloren hatte. „Unser Minimalziel sind die Play-offs. Die Erfahrung, die Benedikt Frank und Lena Große Scharmann mitbringen, ist ein wesentlicher Motivationsfaktor für unsere neuformierte Mannschaft“, sagt VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting.

Benedikt Frank: „Ich kenne Lena sehr gut. Sie ist sehr effektiv im Angriff. Auch ihr Aufschlag und ihr Block sind immens gut. Lena ist eine Zockerin vor dem Herrn, das wird die Mannschaft auch mental weiterbringen. Ich liebe diesen Spielerinnentyp.“

Lena Große Scharmann: „Die Entscheidung für Wiesbaden ist mir leichtgefallen. Zum einen wegen des Trainers, der mich schon in Straubing gecoacht hat. Zum anderen wegen der attraktiven Stadt und der Lage im Rhein-Main-Gebiet. Am meisten freue ich mich auf das Team und die Halle mit den enthusiastischen Fans. Die Atmosphäre hier ist ein Highlight. Meine Aufgabe ist, die Mannschaft in der Offensive zu unterstützen. Ich will unbedingt in die Play-offs mit dem VCW.“

Als 2. Diagonalangreiferin hat Geschäftsführer Fetting Liza Kastrup verpflichtet. Die 21-Jährige kommt vom Traditionsverein USC Münster. Der Klub lag am Saisonende auf dem 9. Platz (19 Punkte) und damit eine Position vor dem VCW (17 Punkte). Liza Kastrup hatte zuletzt einen Dreijahresvertrag. Sie hat USA-Erfahrung, spielte in der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft und wurde 2017 mit dem USC Münster Deutscher U20-Meister.

Benedikt Frank: „Liza ist ein großes Talent, das wir beim VCW weiterentwickeln werden. Sie ist als Linkshänderin mit ihren erst 21 Jahren schon sehr athletisch und schlagstark. Ziel ist zunächst, diese Anlagen auch konstant auf den Platz zu bringen.“

Liza Kastrup: „Ich möchte beim VCW den nächsten Schritt machen – spielerisch und auch in Bezug auf meine Persönlichkeit. Die Ziele von Klub und Trainer haben mich überzeugt. Ich kann dem Team durch meine Disziplin und meinen Ehrgeiz entscheidende Impulse geben.“

Profil: Lena Große Scharmann

Geboren: 24.4.1998 in Stuttgart
Größe: 184 cm
Stationen:
bis 2016 – MTV Stuttgart
2016/2017 – VC Olympia Berlin (hier Juniorinnen-Nationalspielerin)
2017/2018 – Allianz MTV Stuttgart II
2018 bis 2020 – NAWARO Straubing
2020/2021 – Allianz MTV Stuttgart

Lena Große Scharmann Foto www.tombloch.de
Foto: Tom Bloch | www.tombloch.de

Profil: Liza Kastrup

Geboren: 5.10.1999 in Unna
Größe: 185 cm
Stationen:
bis 2014 – TV Hörde (Holzwickede bei Dortmund)
2014 bis 2017 – USC Münster
2017 – Marquette University (Milwaukee, Wisconsin/USA)
2018 bis 2021 – USC Münster

VC Wiesbaden - USC Münster | 27.12.2020 | 1. Volleyball-Bundesliga | Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de | www.vc-wiesbaden.de
Foto: Detlef Gottwald | www.detlef-gottwald.de

Pressemitteilung von Sabine Ursel (Journalistin, Wiesbaden)

Wegweisender Schritt für den hessischen Volleyball – Landesverband und Erstligist schließen Kooperationsvertrag

Der Hessische Volleyballverband (HVV) und der VC Wiesbaden (VCW) arbeiten künftig enger zusammen, um sich gemeinsam zukunftsfähiger für den Volleyballsport in Hessen aufzustellen, und damit Herausforderungen wie beispielweise Mitgliederrückgänge aktiv anzugehen.

Hand in Hand arbeiten heißt es nunmehr aber nicht nur in Themen der Nachwuchsgewinnung, sondern auch in der leistungssportlichen Nachwuchsförderung. Der HVV als Vertreter von 410 Vereinen in Hessen und der VC Wiesbaden, als einziger Frauen-Erstligist Hessens, schlossen im April 2021 einen umfangreichen Kooperationsvertrag.

In den letzten 20 Jahren hat der Deutsche Volleyballsport rund ein Fünftel seiner Mitglieder und 40% seiner Mannschaften verloren, sagen Statistiken des Deutschen Volleyball-Verbandes aus. Auch in den hessischen Vereinen sind ähnliche Tendenzen erkennbar.

Um diese Entwicklung zu stoppen und mittelfristig umzukehren, verabschiedeten die Landesverbände und die Volleyball Bundesliga gemeinsam mit dem Deutschen Volleyball-Verband 2019 ein 129-seitiges Nachwuchskonzept, in dem Verantwortlichkeiten, konkrete Maßnahmen und Ziele festgeschrieben sind. Eine derart geschlossene Kooperation, die in allen Bundesländern vereinbart werden soll, stellt einen ersten wichtigen Schritt in der Umsetzung des Konzeptes dar.

Inhaltlich wird die Zusammenarbeit beispielsweise Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung umfassen, die der hessische Erst- und Zweitligist aus Wiesbaden, mit seiner Leuchtturm-Wirkung für den Volleyballsport unterstützt. Hiermit werden Vereinen in ganz Hessen beispielsweise durch Verlosungen Heimspielbesuche in Wiesbaden ermöglicht, um die jungen sportbegeisterten Mitglieder noch mehr an ihren Sport zu binden und ihnen ihre Idole in der Volleyball Bundesliga näher zu bringen. Aber auch die gemeinsame leistungssportliche Nachwuchsförderung wird in der vereinbarten Kooperation mehr in den Fokus rücken. So sollen beispielsweise durch Unterstützung im Bereich der Talentsichtung, oder auch der gemeinsamen Trainerqualifizierung in der Volleyballregion Wiesbaden Mehrwerte geschaffen werden, um künftig weiterhin auf hohem Niveau junge talentierte Spieler/innen weiterzuentwickeln, und sie in Richtung Landes- und Bundeskader zu qualifizieren.

HVV-Präsident Thomas Petigk, zugleich auch Vizepräsident des Deutschen Volleyball-Verbandes ist sehr stolz, dass sein Verband mit zu den ersten Verbänden zählt, der mit einem seiner Bundesligisten diesen Meilenstein erreicht. „Wiesbaden ist seit Jahrzehnten ein enorm wichtiger Pfeiler in der leistungsorientierten Nachwuchsarbeit in Hessen und strahlt schon jetzt in die ganze Region aus. Mit dem abgeschlossenen Kooperationsvertrag wird nochmals der Wille bekräftigt, gemeinsam weiter in die Zukunft voran zu schreiten.“, stellt Petigk die Bedeutung dieser Kooperation heraus.

Auch VCW-Vorsitzender Detlev Bendel ist zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit nicht nur den Volleyballstandort in Wiesbaden eine Weiterentwicklung bringen wird. „Als VCW freuen wir uns, dass wir mit unseren beiden Bundesliga-Mannschaften dazu beitragen können, die Faszination unseres Sports nach außen tragen zu können.“, so Bendel.

Übergeordnete Ziele der Nachwuchskonzeption im Volleyball sind neben der Mitglieder- und Nachwuchsgewinnung, auch die abgestimmte Nachwuchsleistungssportförderung sowie die Vereins- und Strukturentwicklung innerhalb der jeweiligen Landesverbände.

„Mit besonderen Maßnahmen, wie einer Road-Tour unseres Erstligateams, möchten wir mittelfristig Trainingsspiele und -einheiten in ganz Hessen realisieren, um dem weiblichen Volleyball gerade in der Breite zu präsentieren und mit seiner Emotionalität, Dynamik und Internationalität hervorzuheben.“, umreißt Christopher Fetting, Geschäftsführer beim VC Wiesbaden, weitere Inhalte des Kooperationsvertrages. „Unser Merkmal als deutsche Teamsportart Nr. 1 werden wir gemeinsam nach ganz Hessen hinaustragen, um den Volleyballvereinen Vorteile in der Nachwuchsgewinnung bieten zu können.“, schaut Fetting motiviert in die Zukunft.

Für den Standort Wiesbaden, aktuell ein Landesleistungszentrum Volleyball weiblich, bedeutet dies die Weiterentwicklung zum DVV-Stützpunkt. Mit diesem Prädikat verbindet der Deutsche Volleyball-Verband neben Vorgaben zur Trainingshäufigkeit, auch Anforderungen an die sportmedizinische Betreuung, die Unterbringung der Athleten und Athletinnen, aber auch Zusatzangebote im Rahmen der begleitenden schulischen Unterstützung. Diese Vielzahl angestrebter professioneller Rahmenbedingungen wird es möglich machen, vor Ort Spielerinnen für den deutschen Nachwuchsnationalkader auszubilden.

 

Über den Hessischen Volleyballverband
Der Hessische Volleyballverband e.V. (HVV) ist der Dachverband des hessischen Volleyballsports für Hallen- und Beach-Volleyball. Er vertritt rund 410 Mitgliedsvereine und ist damit der elftgrößte hessische Sportfachverband (von 60). In der Spielzeit 2019/2020 haben ca. 1100 Erwachsenen- und Jugendmannschaften (135 Männer-, 226 Frauen- und ca. 700 Jugendmannschaften m/w) am Wettkampfbetrieb in den hessischen Ligen teilgenommen. Darüber hinaus spielten 13 hessische Teams in den Regionalligen Männer und Frauen, acht Mannschaften sind zwischen 3. Liga und 1. Volleyball Bundesliga aktiv. Dazu hat der HVV derzeit rund 2.500 aktive Schiedsrichter für Halle und Beach-Volleyball.
Die größten sportlichen Erfolge im hessischen Volleyball der letzten Jahre sind der Pokalsieg der United Volleys Frankfurt (in der 1. Volleyball Bundesliga Männer) im Jahr 2021 und Vizepokalsiege in den Jahren 2018 und 2013 des VC Wiesbaden (in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen). Im Jugendbereich konnten die hessischen Landesauswahlen bei Bundespokalen regelmäßig Platzierungen unter den ersten Sechs erreichen, zuletzt gewannen die Jungen im Bundespokal 2019 die Silbermedaille, die Mädchen beim Bundespokal Süd 2019 die Goldmedaille.
Der HVV arbeitet als gemeinnütziger Verein im Non Profit-Bereich und ist als Vertreter seiner rund 25.000 aktiven Volleyballsportler Mitglied beim Landessportbund Hessen sowie im Deutschen Volleyballverband e.V.

Über den VC Wiesbaden
Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball-Bundesliga vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind der Einzug in das DVV-Pokalfinale in der Saison 2012/2013 und 2017/2018 sowie die Deutsche Vizemeisterschaft in der Saison 2009/2010. Auch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist Teil des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). 
Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga (www.volleyball-bundesliga.de) sowie des Hessischen Volleyballverbands (www.hessen-volley.de).

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