DVV-Pokal: VCW erwartet „anderen“ Dresdner SC
Am bevorstehenden Mittwochabend treffen die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden zum zweiten Mal binnen vier Tagen auf den Deutschen Meister Dresdner SC – diesmal allerdings nicht in der Volleyball Bundesliga, sondern im Viertelfinale des DVV-Pokals. Beginn der Partie in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ist um 19 Uhr. Das Bundesligaspiel gestern Nachmittag in Dresden konnten die Wiesbadenerinnen überraschend deutlich mit 3:0 für sich entscheiden.
VCW-Außenangreiferin Elena Steinemann erwartet daher für das erneute Aufeinandertreffen beider Teams am Mittwoch einen heißen Tanz: „Dresden als Meister und Champions-League-Teilnehmer wird irgendwas ändern müssen“, ist sich die Schweizerin sicher. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es gegen ein Team auf diesem Level erneut ein 3:0 gibt.“
VCW-Chef-Coach Dirk Groß, der seine Mannschaft am Sonntag gut auf den Deutschen Meister eingestellt hatte, sieht das ähnlich: „Wir werden einen anderen Dresdner SC kennenlernen“, sagt Groß. „Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir wieder eine gute Leistung aufs Feld bringen werden.“
Ob dann auch VCW-Zuspielerin Kaisa Alanko wieder mit von der Partie sein kann, steht unterdessen noch nicht fest. Die Finnin, die wegen Fiebers die Reise nach Dresden nicht mit angetreten hatte, steigt am heutigen Montag wieder ins Mannschaftstraining ein. Ziemlich sicher verzichten muss Groß auf Mittelblockerin Celin Stöhr, die sich einen Finger gebrochen hat.
Der Dresdner SC ist in den vergangenen beiden Bundesliga-Spielzeiten Deutscher Meister geworden, scheiterte allerdings im DVV-Pokal-Viertelfinale 2014 knapp an den Roten Raben aus Vilsbiburg. In diesem Jahr ist Dresden außerdem einer von zwei deutschen Vertretern in der CEV Volleyball Champions League. Der Sieger des Viertelfinales am Mittwochabend qualifiziert sich für das DVV-Pokal-Halbfinale, das Anfang Dezember ausgetragen wird. Die beiden besten Teams spielen dann am 28. Februar in der SAP Arena in Mannheim um den Pokal.
Tickets für die Partie gibt's hier.
Den Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden ist am Sonntagnachmittag eine faustdicke Überraschung gelungen: Beim Deutschen Meister Dresdner SC gewannen die Wiesbadenerinnen ihr Auswärtsspiel nach nur 74 Minuten glatt mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:17).
Am Sonntag, dem 15. November, steht für die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden das wohl schwerste Spiel der bisherigen Saison auf dem Programm – zumindest auf dem Papier. Der VCW tritt in der Volleyball Bundesliga auswärts gegen den amtierenden Deutschen Meister Dresdner SC an. Anpfiff in der Dresdner Margon Arena ist um 14 Uhr. Nur drei Tage später sind dann die Dresdnerinnen in Wiesbaden zu Gast. Am Mittwochabend, dem 18. November, kämpfen beide Teams ab 19 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit um den Einzug ins Halbfinale des DVV-Pokals.
Am Ende hat eine starke kämpferische Leistung doch nicht gereicht: Am Mittwochabend unterlagen die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden im Europapokal-Rückspiel gegen Polski Cukier Muszyna mit 0:3 (26:28, 22:25, 17:25). Das Hinspiel hatten die Wiesbadenerinnen vor heimischem Publikum noch mit 3:2 gewonnen. Während die starke polnische Mannschaft aus Muszyna im CEV Volleyball Cup ins Achtelfinale eingezogen ist, tritt der VCW nun Mitte Dezember im 1/16-Finale des CEV Challenge Cups an. Gegner dort ist entweder eine Mannschaft aus Minsk oder Athen.
Christian Sossenheimer, Co-Trainer bei den Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden, wurde als Co-Trainer in die Deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen berufen. Sossenheimer wird an der Seite des neuen Bundestrainer-Gespanns Felix Koslowski vom Schweriner SC und Andreas Vollmer vom USC Münster die DVV-Auswahl zum Olympischen Qualifikationsturnier Anfang Januar in die Türkei begleiten.










