VC Wiesbaden verliert in Hamburg
Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben am gestrigen Samstagabend ihr Auswärtsspiel bei VT Aurubis Hamburg mit 0:3 (23:25, 24:26, 19:25) verloren. Die Mannschaft um VCW-Chef-Coach Dirk Groß konnte damit nicht an die starke Leistung unter der Woche im Europapokal anknüpfen.
Entsprechend bedient war Groß nach der Partie im hohen Norden: „Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden und konnten keine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen“, so der 50-Jährige nach dem Spiel. „Vielleicht haben wir den Gegner nicht richtig ernstgenommen“, vermisste Groß die Einsatzbereitschaft seines Teams, aus dem erneut Nationalspielerin Jennifer Pettke zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt wurde.
Die Begegnung zwischen dem VCW und VT Aurubis Hamburg begann durchaus ausgeglichen. Beide Mannschaften übernahmen im ersten Satz abwechselnd die Führung. Am Ende konnte Hamburg mit 25:23 den ersten Satzpunkt für sich verbuchen. Im zweiten Satz lagen dann zunächst die Wiesbadenerinnen in Front. Zwischenzeitlich konnten diese sogar einen Vorsprung auf bis zu acht Punkte herausspielen. Was dann folgte, hatte man vom VCW in dieser Saison bereits öfter gesehen: Man verlor die sichere Führung Punkt um Punkt und musste sich am Ende des Satzes dann mit 26:24 geschlagen geben. Von diesem Rückschlag konnte sich der VCW im dritten Satz nicht mehr erholen.
„Hamburg hat eine kämpferische Leistung gezeigt und wir haben viele Eigenfehler gemacht“, analysierte VCW-Geschäftsführerin Nicole Fetting den Ausgang des Spiels. Aber so sei die Volleyball Bundesliga nun mal, denn „wir müssen in jedem Spiel von Kopf bis Fuß präsent sein, wenn wir zum Erfolg kommen wollen. Diese Erfahrung hat unser Team spätestens heute gemacht.“
Am kommenden Mittwoch steht für die Wiesbadenerinnen nun das DVV-Pokalspiel gegen Bundesliga-Aufsteiger NawaRo Straubing auf dem Programm. „Dieses Spiel war auch vor Hamburg schon schwer, denn Straubing hat als Aufsteiger gezeigt, dass sie bereits in der Bundesliga angekommen sind“, sagt Fetting. Und Chef-Coach Dirk Groß ergänzt: „Straubing ist ein starkes Team und der Pokal hat sowieso seine eigenen Gesetze. Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln, damit wir zu unserer Leistungsfähigkeit, die wir ja haben, zurückkehren.“
Am kommenden Samstag, dem 31. Oktober 2015, sind die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden beim VT Aurubis Hamburg zu Gast. Um 18 Uhr ist Anpfiff in der Hamburger CU Arena.
Damit hatte keiner gerechnet: Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden schlagen in ihrem ersten Europapokalspiel die favorisierten Polinnen aus Muszyna. Das durchweg spannende CEV-Volleyball-Cup-Spiel endete vor 1.500 Zuschauern am Platz der Deutschen Einheit mit 3:2 (25:12, 24:26, 22:25, 25:23, 15:10) für die Wiesbadenerinnen.
Beim Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden bahnt sich während der aktuell laufenden Saison ein Wechsel an: Der bisherige VCW-Hallensprecher Till Pörner wird seine ehrenamtliche Tätigkeit am Heimspiel-Mikrofon beenden. Im Rahmen des DVV-Pokalspiels am 4. November zwischen dem VC Wiesbaden und NawaRo Straubing wird Pörner bei den Zuschauern ein letztes Mal für Stimmung sorgen. Sein Nachfolger wird ein alter Bekannter: Daniel Schmidt, der bis November 2014 den Moderationsposten gemeinsam mit Till Pörner in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit innehatte, übernimmt erneut die Aufgabe des VCW-Hallensprechers. Hierbei wird Schmidt von Philipp Plettenberg als DJ unterstützt.
Am 28. Oktober um 19 Uhr ist für den VC Wiesbaden Anpfiff zur ersten Begegnung im CEV Volleyball Cup. Die Wiesbadner Volleyballerinnen bestreiten die Hinrunde gegen das polnische Team Polski Cukier Muszyna vor heimischer Kulisse in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Durch die Platzierung als Dritter der vergangenen Bundesligasaison hatte sich die Mannschaft sportlich für den Europapokal qualifiziert. Dank der Unterstützung von Sponsoren und Partnern des VC Wiesbaden ist es letztlich möglich geworden, in dieser Saison beim CEV-Cup mitzuspielen.










