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Niederlage gegen Minsk im CEV Challenge Cup

cev challenge cup vcwiesbaden minchanka minsk 2015 12 09 foto detlef gottwald k1 0020 300x200px 96dpi webGut gekämpft, dennoch hat es am Ende nicht gereicht: Vor 850 Zuschauern unterlagen die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden am Mittwochabend im Hinrundenspiel des CEV Challenge Cups dem weißrussischen Vertreter Minchanka Minsk mit 2:3 (22:25, 25:12, 25:20, 18:25, 6:15).

Das wie immer lautstarke Publikum in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit erlebte ein sehr abwechslungsreiches Spiel zweier Mannschaften, die sich gegenseitig nichts schenkten. VCW Chef-Coach Dirk Groß begann mit Iveta Halbichová im Zuspiel, Jennifer Pettke und Rebecca Schäperklaus im Mittelblock, Esther van Berkel und Tanja Großer auf Außen und Liz Hintemann auf der Diagonalposition. So richtig kamen die Wiesbadenerinnen jedoch nicht ins Spiel, weshalb Groß bei 14:21 seine Mannschaft umstellte. Kaisa Alanko übernahm das Zuspiel und Elena Steinemann und Delainey Aigner-Swesey die Außenpositionen. Mit dieser Aufstellung konnte sich der VCW dank starker Aufschläge noch auf 22:25 herankämpfen.

Diesen Schwung nahmen die Wiesbadenerinnen mit in den zweiten Satz, wo sie die Weißrussinnen vor allem mit einem druckvollem Aufschlagspiel und gelungenen Angriffs- und Blockaktionen förmlich an die Wand spielten. Insbesondere in der Annahme wollte das Team aus Minsk nichts gelingen, weshalb der VCW den zweiten Durchgang verdient mit 25:12 für sich entschied. „Während wir im ersten Satz viele Eigenfehler gemacht haben, konnten wir im zweiten Satz unsere Stärken zeigen“, bilanzierte Dirk Groß nach der Partie. „Leider konnten wir das nicht das ganze Spiel durchhalten.“

Was der Trainer meinte, wurde im weiteren Spielverlauf deutlich: Im dritten Durchgang kamen die Weißrussinnen stark zurück aufs Feld. Zur zweiten technischen Auszeit führte Minsk mit 16:12. Dank einer kämpferischen Leistung konnte der VC Wiesbaden das Spiel noch einmal drehen und schließlich mit 25:20 gewinnen. Immer wieder war Liz Hintemann auf Seiten der Wiesbadenerinnen erfolgreich. Die Deutsch-Brasilianerin war mit 22 erzielten Punkten die beste Angreiferin. „Ich denke, dass wir ein gutes Spiel gemacht und gut gekämpft haben“, sagt Hintemann, „aber unser Gegner wusste sich zu wehren.“

Im vierten Satz verlor der VCW ein wenig den Faden: Schnell lag man mit 2:8 zurück und lief trotz einer zwischenzeitlichen Aufholjagd immer einem Rückstand hinterher. Prompt endete dieser Durchgang mit 18:25 für Minsk. Im alles entscheidenden 5. Satz war auf Seiten der Hessinnen dann die Luft raus. Trotz einiger weiterer Auswechslungen lief beim VCW nicht mehr viel zusammen, sodass Minchanka Minsk kaum Mühe hatte, sich mit 6:15 durchzusetzen. Minsk konnte sich damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel vor heimischem Publikum am kommenden Mittwoch um 17 Uhr deutscher Zeit sichern.

Der VCW muss nun mindestens mit 3:1 gewinnen, um ins Achtelfinale des CEV Challenge Cups einzuziehen. Endet das Spiel in Minsk mit 3:2 für den VCW muss ein „Golden Set“ über das Weiterkommen beider Mannschaften entscheiden. Bei einer Niederlage, ist das Team aus Hessen aus dem Europapokal ausgeschieden. „Ich bin sehr positiv, was das Auswärtsspiel angeht“, sagt Liz Hintemann. „Wir kennen die Mannschaft jetzt besser und können uns gezielter auf das Rückspiel vorbereiten.“

„In Minsk können wir nur gewinnen“, meint auch VCW-Trainer Groß, der dabei vor allem die Weiterentwicklung seines jungen Teams im Blick hat. „Die Erfahrung, die wir dort sammeln, kann uns – egal wie das Spiel ausgeht – niemand nehmen.“ Zuvor müssen die Wiesbadenerinnen  allerdings schon am Samstagabend beim derzeitigen Bundesliga-Spitzenreiter Schweriner SC antreten. „Da werden wir unser Bestes geben“, so der Coach abschließend.

Zweiter Auftritt im Europapokal: VCW empfängt Minsk

VC Wiesbaden vor Europapokal gegen Minsk Foto Detlef Gottwald webNach einer Serie erfolgreicher Bundesligaspiele steht für den VC Wiesbaden am Mittwoch wieder eine Partie im Europapokal auf dem Programm. Im Hinspiel der ersten Runde des CEV Challenge Cups trifft Wiesbaden am Mittwoch um 19 Uhr vor heimischer Kulisse auf das weißrussische Team Minchanka Minsk.

Für den VCW ist der Challenge-Cup die zweite Chance, auf internationalem Parkett Erfahrung zu sammeln. Aufgrund der Niederlage im höherklassigen CEV Volleyball Cup 2016 gegen das polnische Team Polski Cukier Muszyna ist der VCW automatisch für das 1/16-Finale des CEV Challenge Cups 2016 gesetzt. Mit Minchanka Minsk erwartet die Wiesbadenerinnen ein Team, das in der weißrussischen Liga derzeit Tabellenführer ist. Bis auf die Ukrainerin Tetiana Litvinovska stammen alle Spielerinnen aus Weißrussland.

„Wir freuen uns, dass wir uns erneut auf internationalem Parkett beweisen dürfen“, sagt VCW-Chef-Coach Dirk Groß. Er hofft, dass sein Team den positiven Schwung aus den letzten Ligaspielen mit in den Europapokal nehmen kann. „Minsk wird uns fordern“, ist sich Groß sicher, „aber mit der tollen Unterstützung unseres Publikums im Rücken können wir mit Selbstvertrauen in die Partie gehen.“ Mit einem intensiven Videostudium werden sich die Wiesbadenerinnen auf die Mannschaft aus Belarus vorbereiten.

Wie im CEV Volleyball Cup besteht jede Runde des Challenge-Cups aus einem Hin- und einem Rückspiel. Letzteres findet bereits nächste Woche Mittwoch im Minsk Sports Palace statt. Pro Spiel werden bis zu drei Punkte vergeben. Endet eine Partie 3:0 oder 3:1, erhält der Sieger alle drei Punkte. Geht die Partie über fünf Sätze, bekommt der Gewinner zwei und der Verlierer einen Punkt. Der Gewinner einer Runde wird anhand der Gesamtpunktzahl aus Hin- und Rückspiel ermittelt. Herrscht nach beiden ausgetragenen Partien ein Punktegleichstand, wird im direkten Anschluss an das Rückspiel ein „Golden Set“ ausgetragen. Der Gewinner der ersten Runde zieht dann in das Achtelfinale des CEV Challenge Cups 2016 ein.   

Die Partie in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ist nur live vor Ort zu erleben - eine Online-TV-Übertragung ist diesmal nicht vorgesehen.

CEV steht für „Confédération Européenne de Volleyball“. Der europäische Volleyball-Verband mit Sitz in Luxemburg führt drei europäische Pokalwettbewerbe auf unterschiedlichen Leistungsniveaus durch. Der CEV Challenge Cup reihen sich hierbei hinter der CEV Volleyball Champions League und dem CEV-Pokal ein.

 

Sportlerin des Jahres: Annalena Mach ist in Luxemburg nominiert

2015 12 01 annalena mach vc wiesbadenUnsere Augen richten sich in diesen Tagen auf das kleine Fürstentum Luxemburg. Dort ist unsere Diagonalangreiferin Annalena Mach nämlich als Sportlerin des Jahres nominiert. Die Auszeichnung wird am Donnerstagabend (3. Dezember 2015) im Casino 2000 in Mondorf-les-Bains verliehen.

Redakteur Nico Tedeschwilli vom luxemburgischen Magazin "revue" hat Annalena ausführlich porträtiert und stellt uns seinen Artikel nun freundlicher Weise zur Verfügung.

Ihr könnt Ihn Euch hier ansehen.

Neben Annalena sind noch folgende Sportlerinnen nominiert:

Véronique Henschen - Reiten
Christine Majerus - Radsport
Charline Mathias - Laufen/Mittelstrecke
Julie Meynen - Schwimmen
Mandy Minella - Tennis
Ni Xia Lian - Tischtennis
Jennifer Thielen - Rennsport
Jenny Warling - Karate

Aktuelle Preisträgerin ist Jenny Warling.

Wir wünschen unserer Annalena alles gute für die Wahl und drücken von Wiesbaden aus die Daumen!

 

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