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Souveränes 3:0 zum Ende der Hauptrunde

Zum Abschluss der Hauptrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen brachte der VCW noch einmal eine starke Leistung aufs Parkett. Durch den 3:0-Triumph (25:18, 25:11, 25:22) gegen NawaRo Straubing springen die Wiesbadenerinnen zwischenzeitlich sogar auf Platz sechs der Tabelle, weil die Ladies in Black Aachen zeitgleich ihr Match gegen Erfurt überraschend verloren. Der Einzug ins Viertelfinale der Playoffs stand für den VCW bereits vor der Partie gegen die Niederbayerinnen fest. Als MVP wurden VCW-Libera Justine Wong-Orantes und NawaRo-Diagonalangreiferin Marie Hänle ausgezeichnet.

Zu Beginn der Partie konnte der VCW die Gegnerinnen mit starken Aufschlägen unter Druck setzen. Beim 8:4 hatte man erstmals einen Vier-Punkte-Vorsprung. Die Straubingerinnen stellten sich dann besser auf die Gastgeberinnen ein, mussten aber beim 11:15 wieder einem Vier-Punkte-Rückstand hinterherlaufen.  Beim 18:17 wurde es aus Wiesbadener Sicht nochmal eng. In der Crunchtime zog der VCW das Tempo aber noch einmal an. Laura Künzler machte den Satzgewinn zum 25:18 mit einem krachenden Blockpunkt klar.  

Der zweite Satz wurde zur deutlichen Angelegenheit für den VCW. Nach einer frühen 5:1-Führung konnte das Team von Headcoach Benedikt Frank den Vorsprung über 11:4, 15:6 und 20:9 ausbauen. Dank überzeugender Block-Feldabwehr und vieler couragierter Angriffe wurde der zweite Satz mit 25:11 ohne große Gegenwehr beendet. Der letzte Punkt resultierte aus einer Netzberührung der Gäste.

Im dritten Satz lieferten sich beide Mannschaften dann ein überraschend umkämpftes Duell. Durch starke Abwehraktionen, auch durch die erst 17-jährige Antonia Herpich vorgetragen, brachten sich die Straubingerinnen wieder in Stellung. Beim 15:12 hatte die Truppe von Trainer Bart Jan van der Mark einen Drei-Punkte-Vorsprung herausgespielt. Besonders Marie Hänle, die spätere MVP, wusste in dieser Phase im Angriff zu überzeugen. Erst in der Crunchtime sorgte ein von Benedikt Frank veranlasster Diagonalwechsel von Liza Kastrup zu Jaimeson Lee für entscheidende Impulse. Der VCW machte weniger Angriffsfehler als noch zuvor und ebnete sich so den Weg zum finalen Satzgewinn (25:22).

VCW-Co-Trainer Christian Sossenheimer: „Dieses Match haben wir mehr oder weniger sicher nach Hause gebracht; die drei Punkte waren eingeplant. Die Straubingerinnen haben zwar im dritten Satz gut gefightet und wir hatten ein paar Fehler im Angriff, aber ich war relaxed.“

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank nahm zum Ende der Hauptrunde Stellung: „Wir hatten einen klaren Plan. Der sah vor, dass wir in der Rückrunde unsere Form steigern und konstanter spielen. Die Periodisierung und die Belastungssteuerung haben gepasst – trotz der längeren Auszeit, die Kraft gekostet hat. Zwölf Siege aus 22 Spielen sind eine super Ausbeute. Bemerkenswert ist, dass wir es geschafft haben, die hohen Ansprüche, die vor der Saison aufkamen, zu vereinen. Jetzt bereiten wir uns auf die Playoffs vor und rechnen uns durchaus etwas aus. Gegen alle möglichen Gegner im Viertelfinale, also Dresden, Potsdam oder Schwerin, haben wir mindestens einmal in dieser Saison gewonnen.“

Nächste Termine:
Playoff-Viertelfinale – Begegnungen noch offen
Hinspiele: 05.04. oder 06.04. 2022 (Dienstag oder Mittwoch) 
Rückspiele: 08.04. oder 09.04.2022 (Freitag oder Samstag)
Der VC Wiesbaden tritt zunächst auswärts an und hätte bei einem 1:1 nach Spielen das Entscheidungsmatch (12. oder 13.02.2022) wieder auswärts zu absolvieren.

VCW: Nach Straubing in die Playoffs

Nachdem sich der VCW das Ticket für die Playoffs vor einer Woche vorzeitig gesichert hat, gastiert nun NawaRo Straubing am Samstag (19:00 Uhr) in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Mit einem Sieg in der letzten Hauptrundenpartie der 1. Volleyball Bundesliga Frauen würden die Wiesbadenerinnen den siebten Rang in der Tabelle festigen.

Am 05. April 2022 beginnen die Playoffs. Dann treten die besten acht der zwölf Teams der Hauptrunde im Viertelfinale zu den Hinspielpartien an. Der Modus sieht vor, dass der Tabellenachte gegen den Tabellenersten spielt. Unangefochten an der Spitze steht Allianz MTV Stuttgart. Sollte der VCW Siebter bleiben (derzeit 30 Punkte bei 21 Spielen), wird gegen den Tabellenzweiten gepunktet – um diesen Platz kämpfen derzeit noch Potsdam, Schwerin und Dresden.

NawaRo Straubing mischt dann im Gegensatz zum VCW nicht mehr mit. Sieben Punkte aus 21 Spielen erreichte das ehemalige Team von VCW-Headcoach Benedikt Frank bisher, das bedeutet Platz elf in der Ligatabelle vor Schlusslicht Neuwied (ein Punkt). Der niederländische Cheftrainer Bart Jan van der Mark wusste seine Mannschaft zuletzt allerdings noch einmal besonders zu motivieren: Im Tiebreak konnte man den Tabellensechsten Ladies in Black Aachen bezwingen – zweifellos eine große Überraschung.

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Das Spiel gegen meinen Ex-Verein ist für mich natürlich eine besondere Partie und zugleich ein Gradmesser. Straubing hat interessante Spielerinnen in den Reihen, etwa Libera Amber de Tant sowie Sina Fuchs und Julia Brown im Außenangriff. Zudem sorgt die junge Niederländerin Puck Hoogers, die zuletzt als Diagonalangreiferin gespielt hat, für viele Punkte. Das macht viel her, auch wenn bisher die Konstanz im Team fehlte. Wir sind vorbereitet und wollen drei Punkte mitnehmen.“

26. März 2022: keine Kapazitätsbeschränkungen

Aufgrund der zum 20. März erlassenen Lockerungen kann die Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit wieder von 2.100 Zuschauern besucht werden. „Wir sind uns der anhaltenden Zurückhaltung der Zuschauer bewusst. Darum berücksichtigen wir bei der Platzverteilung weiterhin die Abstandsregelung. Die Stimmung war aber auch bei reduzierter Auslastung zuletzt wieder ein riesiger Motivationsfaktor für unsere Spielerinnen. Wir hoffen nun, vor möglichst vielen begeisterten Fans die Hauptrunde mit einem überzeugenden Heimsieg abzuschließen zu können“, sagt VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting.

Es gilt 2G-Plus sowie Maskenpflicht in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Die Partie wird wie gewohnt kostenpflichtig auf sport1extra.de übertragen.

Für alle Gäste, die die Partie live erleben möchten: Tickets ab 9,00 EUR sind online unter www.vc-wiesbaden.de/tickets und auch an der Abendkasse erhältlich.

 

Nächste Termine:

Playoff-Viertelfinale – Begegnungen noch offen
Hinspiele: 05.04. und 06.04.2022 (Dienstag und Mittwoch)
Rückspiele: 08.04. und 09.04.2022 (Freitag und Samstag)
ggf. Entscheidungsspiel: 12.04. oder 13.04.2022 (Dienstag, Mittwoch) 

Der VCW Wiesbaden tritt zunächst auswärts an und hätte bei einem 1:1 nach Spielen das Entscheidungsmatch wieder auswärts zu absolvieren.

VCW gelingt 3:2-Coup gegen Suhl

713 Zuschauer erlebten am Samstag in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ein hochspannendes Match. In der 1. Volleyball Bundesliga Frauen besiegte der VC Wiesbaden den Tabellenfünften VfB Suhl LOTTO Thüringen mit 3:2 (25:22, 15:25, 25:13, 22:25, 15:11). Als MVP wurden VCW-Mittelblockerin Lilly Topic und VfB-Außenangreiferin Annick Meijers ausgezeichnet. Obwohl in der Liga noch Spiele nachzuholen sind, ist bereits klar: Der VCW hat die Playoffs erreicht und ist somit noch im Kampf um den Meistertitel vertreten. Derzeitiger Tabellenstand: Platz sieben (30 Punkte, 21 Spiele, elf Siege, 42:40 Sätze). 

Der erste Statz begann recht ausgeglichen. Kein Team konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Beim 6:5 hatte sich der favorisierte Gast aus Thüringen erstmals eine Führung herausgespielt, die man im weiteren Verlauf auf zwei bis fünf Punkte ausbauen konnte. Beim Stand von 14:19 wechselte Wiesbadens Heachcoach Benedikt Frank Liza Kastrup für Lena Große Scharmann ein. Ein Impuls, der sich auszahlen sollte, denn sein Team schaffte unter dem Jubel der Zuschauer zunächst den Ausgleich zum 20:20, dann sogar das 22:20. Der VCW beendete den schon fast verloren geglaubten Satz mit 25:22 und hatte das Spiel auch durch starke Aufschläge überraschend wieder gedreht.

Im zweiten Satz bot sich ein anderes Bild. Das Team von Cheftrainer László Hollósy setzte die Wiesbadenerinnen von Beginn an unter Druck und geriet nicht einmal in Rückstand. Der Spielverlauf aus Wiesbadener Sicht: 0:1, 3:7, 8:16, 12:21 und am Ende 15:25. Fazit: eine klare Angelegenheit für Suhl, was in dieser Deutlichkeit ebenfalls überraschte.

Im dritten Satz schlug dann wieder die Stunde der Gastgeberinnen. Zunächst vermochte sich keine Mannschaft entscheidend abzusetzen. Nach dem 8:8 nahm der VCW dann aber entschlossen das Zepter in die Hand. Laura Künzler markierte wenig später mit einem satten Schlag das 13:8, das ihr Team dann über 17:10 auf 21:12 ausbaute. Den letzten Punkt zum 25:13-Satzgewinn machte Pia Leweling. Auch die spät für Lilly Topic eingewechselte Julia Osterloh hatte noch Anteil am Erfolg.

Im vierten Satz besaß der VCW zur Satzmitte eine komfortable Sechs-Punkte-Führung (13:7). Dann aber bekamen die Wiesbadenerinnen Probleme mit der verbesserten Block-Feldabwehr der Suhlerinnen. Der VfB kämpfte sich auf 17:17 heran und übernahm beim 19:18 erstmals die Führung, die nach einem Schlussspurt im 25:22-Satzgewinn mündete. Zu diesem Zeitpunkt stand es also 2:2 nach Sätzen – die Entscheidung musste im Tiebreak fallen.

Beim Stand von 8:5 für Wiesbaden gab es erstmals eine Führung mit mehr als zwei Punkten, und beim 11:10 wurde es nochmal eng. Wiesbaden profitierte von einigen Eigenfehlern des Gäste, ging aber zum Schluss konzentriert zu Werke und machte den Sack schließlich mit 15:11 zu. Endstand nach fünf Sätzen: 3:2 für den VCW.

VCW-Co-Trainer Christian Sossenheimer: „Unser Spiel war von vielen Aufs und Abs geprägt. Wir hatten sehr gute Phasen, allerdings haben sich auch einige unnötige Eigenfehler in unseren Spielaufbau geschlichen. Am Ende hat sich aber  die mutigere Mannschaft durchgesetzt. Wir hatten eine starke Block-Feldabwehr um die überragende Libera Justine Wong-Orantes und mit Jaimeson Lee eine Waffe im Block. Wir sind sehr zufrieden, denn in dieser Saison haben wir jeden Gegner bis auf Stuttgart und Aachen mindestens einmal besiegt.“ 


Nächster Termin:

26.03.2022 (Samstag; 19:00 Uhr): VCW – NawaRo Straubing
Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

Playoffs in Sichtweite: VCW gegen Suhl

Nachdem der VCW am Mittwoch gegen den VC Neuwied 77 gefordert war (3:1-Sieg), steht am Samstag das nächste Pflichtspiel in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen auf der Agenda (19.03.2022, 19:00 Uhr). Zu Gast in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ist der VfB Suhl LOTTO Thüringen. 

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