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Kein Volleyballwunder: VCW ausgeschieden

Mit einem 0:3 im Viertelfinalrückspiel der 1. Volleyball Bundesliga Frauen verabschiedete sich der VC Wiesbaden für diese Saison von den rund 1.200 Fans in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Wie schon am Mittwoch musste sich das Team von Headcoach Benedikt Frank dem Dresdner SC ohne Satzgewinn geschlagen geben. 18:25, 23:25, 22:25 hieß es am Ende; damit ist der VCW aus dem Rennen um die deutsche Meisterschaft ausgeschieden. Dresden zieht nach den zwei Siegen ins Halbfinale gegen Stuttgart ein. Trotz des klaren Ergebnisses boten die Wiesbadenerinnen dem favorisierten Tabellenzweiten am Samstagabend ordentlich Paroli. Als MVP der Partie wurden Linda Bock (DSC, Außenangriff) und Liza Kastrup (VCW, Diagonalangriff) ausgezeichnet.

Im ersten Satz untermauerte der DSC seine Favoritenrolle früh mit einer 8:1-Führung. Erst ein Doppelblock von Tanja Großer und Lilly Topic zum 2:8 unterbrach den Lauf auf der anderen Netzseite. Wie bereits in der ersten Viertelfinalpartie glänzte der DSC mit einer gut eingestellten Block-Feldabwehr und entschärfte ein ums andere Mal die VCW-Angriffe. Auch eine von Cheftrainer Benedikt Frank veranlasste taktische Auszeit beim Spielstand von 10:16 führte die Wiesbadenerinnen nicht in die Erfolgsspur. Tanja Großer brachte ihr Team nochmal auf 13:17 heran, aber die Dresdnerinnen behielten die Nerven. Am Ende besiegelte ein Fehlaufschlag von Laura Künzler den 25:18-Satzgewinn für die Gäste.

Der zweite Satz gestaltete sich deutlich offener. Der DSC ging zunächst früh 4:1 in Führung – aber durch starke Aufschläge von Laura Künzler stand es schnell 4:4, was auf den Rängen lautstark gefeiert wurde. Auch das Trainergespann Benedikt Frank und Christian Sossenheimer ballte die Fäuste. Beim 12:9 war der VCW endgültig in der Partie angekommen. Die Auszeit auf DSC-Seite führte dann aber direkt zu zwei eigenen Punkten (12:11). Beide Teams lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch und wussten durch verbesserte Effizienz im Angriff und stabile Annahmen zu gefallen. Bis zum 20:20 war die Partie offen, aber wieder hatten die Dresdnerinnen in der Crunchtime den längeren Atem. Die Spielerinnen von Cheftrainer Alexander Waibl nutzten Wiesbadens vergebene Chancen konsequent zum Gegenangriff. Zwar hatte der VCW beim 23:24 dank eines druckvollen Aufschlags die Chance auf den Ausgleich, aber ein direkt angegriffener Overpass segelte an der Seitenlinie vorbei ins Aus. Ergebnis: 25:23 für den Dresdner SC. Wiesbaden hatte am Satzgewinn geschnuppert, vermochte den Sack auf der Ziellinie jedoch nicht zuzumachen. In diesem Abschnitt sorgte insbesondere die spätere MVP Liza Kastrup im Angriff über die Diagonale für entscheidende Impulse, und auch Anna Wruck setzte Akzente.

Im dritten Satz legten beide Teams noch einmal alles in die Waagschale. Die begeisterten Zuschauer sahen überragende Abwehraktionen mit spektakulären Bodenkratzern. Beim 10:7 lag der DSC mit drei Punkten in Führung, doch der VCW glich nach einem platzierten Angriff von Pia Leweling auf 10:10 aus. Über 17:14 und 18:15 hielt Dresden den Drei-Punkte-Vorsprung dann aufrecht. Getragen von den 1.193 Fans kämpften sich die Wiesbadenerinnen noch einmal auf 21:22 heran. In der entscheidenden Crunchtime setzte sich dann aber erneut die Qualität des Favoriten durch. Benedikt Frank machte beim 21:24 nochmals von der Challenge Gebrauch, um einen Block-Touch der Dresdnerinnen überprüfen zu lassen. Ohne Erfolg: Auf beiden Bildschirmen oberhalb der Ränge sah man in der Review den Spielball deutlich ohne Blockberührung ins Aus fliegen. Zwei Ballwechsel später besiegelte ein risikoreicher, aber zu lang geratener Aufschlag von Liza Kastrup endgültig die 0:3-Niederlage der Hessinnen. Fazit: Dresden präsentierte sich in den zwei Viertelfinalpartien konstanter, cleverer und abgebrühter. Die Zuschauer verabschiedeten beide Teams mit lautem, lang anhaltendem Beifall.

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank gratulierte zunächst dem Dresdner SC zum „überzeugenden Sieg“, bevor er sich ans Publikum und die Spielerinnen wandte. „Wir wollten unbedingt die schwache Leistung vom Hinspiel vergessen machen, was uns heute zumindest phasenweise gelungen ist. Zum Satzgewinn hat es aber nicht gereicht, weil Dresden schlichtweg die besseren Lösungen gefunden hat. Es war für alle eine schwierige Saison, und bei uns haben viele junge Spielerinnen ihre erste Saison absolviert. Dennoch haben wir unser großes Ziel erreicht – das Viertelfinale. Aber ich bin schon traurig, dass jetzt die Reise zu Ende ist.“

Auch Laura Künzler (Außenangriff) nahm nach dem Schlusspfiff das Mikrofon in die Hand. „Wir konnten zwar am Ende kein Volleyballwunder realisieren, aber wir haben eine unglaubliche Saison gespielt. Es war einfach toll, hier vor der besonderen Kulisse anzutreten. Die blaue Wand motiviert ungemein“, sagte die sichtlich bewegte Kapitänin des VCW und der Schweizer Nationalmannschaft.

Auch VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting verwies auf das Erreichen des Saisonziels: „Wir wollten in die Playoffs, und das haben wir trotz vieler Verletzungen, Corona-Ausfälle und Spielverlegungen geschafft.“ Einen besonderen Dank richtete er an Trainergespann, Ärzte und Physios, Staff, Ehrenamtliche und Fans. „Es war ein emotionaler Abend, der Lust auf die kommende Saison macht“, so Christopher Fetting. Für ihn geht die Arbeit indes weiter: Derzeit laufen Vertragsgespräche auch mit neuen Spielerinnen.

Heimspiel! VCW brennt auf Revanche

Mund abputzen, neu motivieren, kontrolliert heiß laufen … Der VC Wiesbaden brennt auf Revanche. Wenn am Samstag (09.04.2022, 19:00 Uhr) in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit das Rückspiel gegen den Dresdner SC im Viertelfinale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen ansteht, kann die beeindruckende blaue Wand auf den Tribünen für das entscheidende Quäntchen sorgen. „Nach dem zweifellos enttäuschenden 0:3 in Dresden werfen wir nun alles in die Waagschale“, sagt Christopher Fetting. Der VCW-Geschäftsführer verweist auf den großen Pluspunkt rund um das Spielfeld: „Unser Heimpublikum ist bekanntermaßen für viele Punkte gut und hinterlässt auch bei jedem Gegner nachhaltigen Eindruck. Ich hoffe, dass uns die Fans am Samstag besonders enthusiastisch nach vorn peitschen. Zum vorerst wichtigsten Spiel der Saison sind auch viele Besucher dabei, die zum ersten Mal in der Arena den Klatschpappenalarm erleben. Diese einmalige Atmosphäre dürfte für Viele Motivation genug sein, uns auch in der kommenden Saison zu unterstützen.“

Sollte dem Team von Headcoach Benedikt Frank und Co-Trainer Christian Sossenheimer der Ausgleich zum 1:1 nach Spielen gelingen, dann wird der Einzug ins Halbfinale am Mittwoch (13.04.2022, 19:00 Uhr) in der sächsischen Landeshauptstadt entschieden.

Rückblick

Der VCW hatte sich vor dem Viertelfinalhinspiel durchaus Chancen gegen den Tabellenzweiten Dresden ausgerechnet; immerhin konnte man den Favoriten in dieser Saison zweimal besiegen. Die Dominanz, mit der das Team von Alexander Waibl dann aber die Playoffs in der heimischen Margon Arena trotz Trainingsrückstands aufgrund einiger Corona-Fälle eröffnete, war so nicht zu erwarten. Bereits nach 72 Minuten Spielzeit besiegelte ein Angriff der Dresdner Mittelblockerin Madeleine Gates (USA) das 3:0 für ihre Mannschaft. Die Wiesbadenerinnen – in magentafarbenen Trikots – begingen schlichtweg zu viele eigene Fehler, fanden keine Lösungen und mithin nicht mehr ins Spiel.

Statement

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Im Hinspiel haben leider Aufregung und Nervosität eine gute Leistung unsererseits verhindert. In Dresden haben uns auch die Heimfans förmlich überrannt. Ich bin aber sicher, dass wir vor eigener Kulisse unsere Nerven besser unter Kontrolle haben und souveräner agieren. Wir wollen in diesem absoluten Do-or-die-Game zurückschlagen. Es gilt, sich auf die schnell zugespielten Bälle einzustellen und Mittel gegen die Schweizer Diagonalspielerin Maja Storck zu finden. Wir werden die gegnerische Annahme stärker unter Druck setzen. Spielentscheidend wird sein, wie wir selbst an diesem Abend auftreten.“

Viertelfinale – die Rückspiele

Bereits am heutigen Freitag werden zwei der vier Viertelfinalrückspiele angepfiffen: Vilsbiburg gegen Stuttgart (19:30 Uhr) und Suhl gegen Schwerin (20:00 Uhr); am Samstag folgt die Begegnung Aachen gegen Potsdam (18:00 Uhr). Wenn der VCW morgen gegen Dresden (19:00 Uhr) aufläuft, steht der nächste Gegner im möglichen Halbfinale also schon fest: Die besten Karten hat Stuttgart, das bereits ein nicht überraschendes 3:1 gegen Vilsbiburg vorgelegt hat.

Neu: Vorberichterstattung auf sport1extra.de

Die Streaming-Plattform sport1extra.de, auf der die 1. und 2. Volleyball Bundesliga der Frauen beheimatet ist, erweitert seine Berichterstattung in der Crunchtime zur deutschen Meisterschaft. Neu ist jeweils eine 30-minütige Vorberichtserstattung, die von Benjamin Hantschke und der 321-maligen Nationalspielerin Maren Fromm moderiert wird. Beide beleuchten in der Playoff-Studiosendung die qualifizierten Teams und geben interessante Einblicke in die Welt des Volleyballs. Im Anschluss können alle Partien wie gewohnt kostenpflichtig auf sport1extra.de verfolgt werden. An jedem Spieltag wird auch eine Partie live im Free-TV auf Sport1 ausgestrahlt, so heute Abend das Rückspiel VfB Suhl LOTTO Thüringen gegen den Schweriner SC.

Einlassbedingungen in Wiesbaden

Die Zutrittsbeschränkungen (3G und 2G) sind auch bei dem VCW-Heimspiel nicht mehr nötig. Alle interessierten Volleyballfans können dem Spiel in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit beiwohnen. Es wird lediglich auf die Aufrechterhaltung der Maskenpflicht (FFP2 für Personen über 16 Jahre) hingewiesen. Entsprechend der Vorgabe des städtischen Sportamts ist die Maskenpflicht beim Betreten der Halle, aber auch am Sitzplatz weiterhin einzuhalten.

Die nächsten Termine des VCW

09.04.2022 (Samstag, 19:00 Uhr): Rückspiel gegen den Dresdner SC; Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

13.04.2022 (Mittwoch, 19:00 Uhr): eventuelles Entscheidungsspiel in Dresden

0:3 - VCW bleibt in Dresden chancenlos

Im Hinspiel des Playoff-Viertelfinales der 1. Volleyball Bundesliga Frauen konnte der VCW gegen den Dresdner SC in der Margon Arena nicht an die starken Leistungen der letzten Partien anknüpfen. Ungewohnt viele Eigenfehler und eine Glanzleistung der Gastgeberinnen resultierten am Mittwochabend in einer deutlichen 0:3-Niederlage (19:25, 14:25, 12:25). Als MVP wurden zwei US-Amerikanerinnen ausgezeichnet: DSC-Zuspielerin Jenna Gray und VCW-Libera Justine Wong-Orantes. Für den VCW gilt nun, Konzentration und Kräfte für das Rückspiel am Samstag (09.04.2022, 19:00 Uhr) in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zu sammeln. Gelingt die Revanche, steht am 13.04.2022 das Entscheidungsspiel auf der Agenda – das allerdings wieder in Dresden.

Bereits zu Beginn der Partie war die Nervosität auf Wiesbadener Seite spürbar. Bis zum 4:4 war das Match noch ausgeglichen, dann erspielten sich die Dresdnerinnen beim 8:4 erstmals einen Vier-Punkte-Vorsprung, den sie dann sukzessive auf sieben Punkte (15:8) ausbauten. Der Wechsel im VCW-Zuspiel (Jaimeson Lee für Květa Grabovská) brachte etwas mehr Stabilität, aber mehr als 19 Punkte waren am Ende nicht mehr drin. Ein Aufschlagfehler des VCW bescherte dem DSC den ersten Satzball zum 24:19, den die Schweizer Diagonalangreiferin Maja Storck mit einem direkten Aufschlagpunkt zum Satzgewinn nutzte.

Im zweiten Satz schien der VCW zunächst die passenden Antworten auf das Dresdner Spiel parat zu haben: Bis zum 11:11-Ausgleich konnte man das Match offen halten. Beim 13:17 stand dann aber erstmals wieder ein Vier-Punkte-Rückstand auf der Anzeigetafel, der dann stetig anwuchs. Mehrere Spielerwechsel auf VCW-Seite brachten keine wesentliche Belebung des Spiels. Bezeichnenderweise beendete ein Angriffsfehler der Hessinnen diesen Satz. Ergebnis: 25:14 für den DSC. Das gesamte VCW-Team vermochte dem hohen Aufschlagdruck des DSC nicht standzuhalten. Immerhin sorgte Libera Justine Wong-Orantes einige Male wegen spektakulärer Rettungsaktionen auf dem Boden für ein Raunen auf den gut gefüllten Rängen in der Margon Arena.

Auch im dritten Satz suchte der VCW vergeblich nach Möglichkeiten, um die Partie noch zu drehen. Zwei Blockpunkte von Anna Wruck und ein mutiger Angriff von Liza Kastrup ließen das Potenzial nur kurz aufblitzen. Dresden hielt den Aufschlagdruck konstant hoch. Der Satzverlauf war eine Machtdemonstration: 4:1, 10:5, 13:5, 18:7, 23:10 und schließlich das 25:12, das dem Team von Trainer Alexander Waibl einen unangefochtenen 3:0-Sieg bescherte.

Die Niederlage war zumindest in dieser Eindeutigkeit eine Überraschung. Wiesbaden konnte Dresden in dieser Saison zweimal bezwingen und hatte auch zuletzt in der Hinrunde als Tabellensiebter überzeugt. Dresden, Tabellenzweiter nach der Hinrunde, befindet sich nach zwei Corona-Wellen erst wieder im Aufbau.

Pia Leweling (VCW-Außenangreiferin): „Dresden ist ein unfassbar hohes Risiko im Aufschlag eingegangen, auf das wir in der Annahme keine Antwort gefunden haben. Darum war der gesamte Spielaufbau sehr schwer. Wir hatten keine Lösungen für das Tempo und die Angriffsvariabilität auf der anderen Netzseite. Wir sind alle unzufrieden, keine Frage. In unserer eigenen Halle wollen wir den gewohnten Rhythmus unbedingt wieder aufnehmen.“

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Dresden hat heute einen absoluten Sahnetag erwischt. Wir sind dagegen hinter unseren Möglichkeiten geblieben.  In jedem Satz haben wir versucht, in die Partie zu finden. Allerdings hat uns der Aufschlagdruck der Dresdnerinnen regelrecht überfahren. Auch unser Zuspiel war heute nicht konstant genug. In den Playoffs ist der Druck groß, weil man die Leistung im Vergleich zur Hauptrunde steigern muss. Das ist uns heute definitiv nicht gelungen. Aber so wollen wir uns nicht aus der Saison verabschieden. In den nächsten beiden Tagen werden wir uns noch akribischer vorbereiten, um am Samstag zurückzuschlagen!“

 

Nächste Termine:

Rückspiel gegen Dresden: 
09.04.2022 (Samstag, 19:00 Uhr), Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

Eventuelles Entscheidungsspiel:
13.04.2022 (Mittwoch, 19:00 Uhr) in Dresden

Playoffs! VCW baut auf den Teamspirit

Der Countdown zum Viertelfinale läuft! Morgen (06.04.2022; 19:00 Uhr) tritt der VC Wiesbaden nach Abschluss der Hauptrunde in den Playoffs der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gegen den Dresdner SC an. In der Margon Arena treffen damit der Tabellenzweite (50 Punkte) und der Tabellensiebte aus Wiesbaden (33 Punkte) aufeinander.

Das Team von Headcoach Benedikt Frank belohnt sich damit für die harte Arbeit im Verlauf der turbulenten Saison 2021/22. Das Erreichen der Playoffs nach zwei Jahren „Auszeit“ war erklärtes Ziel des Klubs aus der hessischen Landeshauptstadt.

Das Match gegen den letztjährigen deutschen Meister verspricht besondere Spannung. Der VCW konnte in der Saison wider Erwarten beide Partien gegen Dresden mit 3:0 und 3:2 für sich entscheiden. Während Wiesbaden das letzte Hinrundenspiel in überzeugender Manier mit 3:0 gegen NawaRo Straubing gewann, mussten sich die Dresdnerinnen dem unangefochtenen Tabellenführer aus Stuttgart (60  Punkte) mit 0:3 geschlagen geben. Das war freilich auch der Tatsache geschuldet, dass man mit einem Rumpfteam von acht Spielerinnen (wegen mehrerer Corona-Infektionen) angereist war.

Interessante Statistik

Dennoch kommt der Mannschaft von Cheftrainer Alexander Waibl gegen den VC Wiesbaden auf dem Papier die Favoritenrolle zu. Dresden belegt im Teamranking erste Plätze bei Aufschlagpunkten, Aufschlagpunkt-Quote und Aufschlageffizienz. Wiesbadens bester Statistikwert: Platz zwei bei den Blockpunkten. Interessant wird auch der Auftritt der Leistungsträgerinnen beider Teams: Dresdens Maja Storck (Diagonal) wurde achtmal als Most Valuable Player ausgezeichnet (Platz eins im Liga-Ranking); auf Platz zwei folgt Wiesbadens Außenangreiferin Laura Künzler (siebenmal MVP). In der Wertung „Top Scorer/alle Spielelemente“ liegt Künzler (203 Punkte) vor Maja Storck (196) an der Ligaspitze. Top-Werte (Platz eins) lieferten auch die VCW-Spielerinnen Anna Wruck (Aufschlag) und Dalila-Lilly Topic (Block). Stark agierte auf Dresdner Seite zudem Angreiferin Jennifer Janiska: Sie war bei der Annahme (Effizienz und Quote) Beste der Hinrunde. In dieser Kategorie belegt Justine Wong-Orantes, Wiesbadens Olympia-Siegerin aus den USA, den vierten Platz.

Statements zur anstehenden Partie

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Mit Dresden erwartet uns eine echte Hausnummer im Playoff-Viertelfinale. Die Dresdnerinnen profitieren ungemein von der unfassbar starken Außenangreiferin Jennifer Janiska und der Erfahrung von Libera Teodora Pušić. Hinzu kommt die Performance von Maja Storck, der Punktegarantin auf der Diagonalen. Das Team steht zu Recht hinter Stuttgart an der Spitze der Liga. Trotzdem sind wir keineswegs chancenlos. Wir haben bewiesen, dass wir gut in Form sind. Und: Wir fühlen uns in der Underdog-Rolle wohl.“

VCW-Teammanagerin Simona Vedrödy: „Ich hebe besonders unsere Teamentwicklung in dieser Saison hervor. Unsere Spielerinnen haben sich spielerisch, vor allem aber menschlich im Lauf der Spielzeit weiterentwickelt. Starke Persönlichkeiten wie Justine Wong-Orantes oder Laura Künzler geben immer wieder wertvolle Impulse. Auch daran sind unsere jungen Talente gewachsen. Wir haben  gemeinsam ein Team geformt, das auf und neben dem Feld füreinander einsteht. Das ist unser wertvollstes Asset auch in den Playoffs.“


Die nächsten Termine des VCW im Viertelfinale

06.04.2022 (Mittwoch; Hinspiel): 19:00 Uhr, Margon Arena, Dresden

09.04.2022 (Samstag; Rückspiel): 19:00 Uhr, Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

13.04.2022 (Mittwoch): eventuelles Entscheidungsspiel in Dresden (19:00 Uhr)

Public Viewing

Mittwoch, 06.04, ab 18:30 Uhr
beim VCW-Genusspartner: Ristorante und Pizzeria „La Piazzetta“
(Zieglerstraße 1, 65191 Wiesbaden)

Spiel im Stream

www.sport1extra.de

9. April: Viertelfinal-Heimspiel des VCW

Der Countdown zum Meisterschaftsviertelfinale in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen läuft, aber entscheidende Parameter sind noch offen. Klar ist aber bereits: Am 09. April (Samstag; 19:00 Uhr) bestreitet der VC Wiesbaden sein Viertelfinal-Heimspiel in den Playoffs.

Die Gastmannschaft steht derzeit noch nicht fest. Der Grund: Wiesbadens direkte Tabellennachbarn – Ladies in Black Aachen (aktuell 7. Platz, 33 Punkte) und Rote Raben Vilsbiburg (aktuell 8. Platz, 30 Punkte) – müssen am 02. April (18:00 Uhr) erst noch ihr letztes Hinrunden-Match gegeneinander austragen Der VCW belegt derzeit den 6. Platz (33 Punkte) und wird, je nach Ausgang der Partie in Aachen und finalem Tabellenstand, auf den Tabellenzeiten Dresdner SC oder den Dritten aus Potsdam treffen. Das Viertelfinal-Hinspiel bestreitet der VCW am 05. oder 06. April.

Headcoach Benedikt Frank muss sein Team vorerst also auf zwei gegnerische Spielsysteme einstellen. Die Dresdnerinnen konnte man in dieser Saison gleich zweimal bezwingen (3:0 und 3:2), was nicht unbedingt zu erwarten war. Gegen Potsdam wurde immerhin einmal gewonnen (3:0). Seit dem letzten Heimspiel gegen NawaRo Straubing (3:0; 25:18, 25:11, 25:22) befinden sich die Frank-Schützlinge nun in einer intensiven Wettkampfphase, in der die Belastung maximiert wird. „Do or die mit so wenig Wiederholungen wie möglich. Es geht darum, Form und Explosivität zu fördern und parallel die Qualität zu erhöhen“, erläutert der Trainer.

VCW-Teammanagerin Simona Vedrödy (geb. Kosova): „Wir sind froh, dass wir das Mindestziel Playoffs erreicht haben, das war ja in den beiden Jahre zuvor leider nicht der Fall. Die Mannschaft will aber auf jeden Fall noch mehr erreichen. Die Stimmung ist sehr gut und alle sind fit. Ich kann mir schon vorstellen, dass es nach zwei Spielen ein Entscheidungsmatch geben wird.“ Das würde dann wieder ein Auswärtsspiel für den VCW bedeuten.

Wegfall der meisten Corona-Schutzmaßnahmen

Wie am Montag (28. März) von der Hessischen Landesregierung angekündigt, fallen ab dem 02. April die meisten Corona-Schutzmaßnahmen weg. Für das VCW-Heimspiel der Playoffs am 09. April gibt es dann voraussichtlich keine Einschränkungen mehr:

  • keine Einlasskontrollen hinsichtlich des Impf- oder Genesenen-Status
  • keine Test- und Maskenpflicht
  • keine Kapazitätsbeschränkungen

Der VCW appelliert an Nicht-Geimpfte und auch Genesene, eigenverantwortlich vor dem Spiel einen Selbsttest oder Schnelltest in einem offiziellen Testzentrum zu machen, in sensiblen Bereichen (Einlass, Sanitäreinrichtungen, Kioske) eine medizinische Maske zu tragen und bei Erkältungssymptomen unbedingt zuhause zu bleiben.“ VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting: „Seit Beginn der Pandemie haben sich unsere VCW-Fans stets vorbildhaft und rücksichtsvoll verhalten. Behaltet das unbedingt bei, damit wir in den anstehenden Playoffs noch die ein oder andere Volleyballparty in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit feiern können.“

Nächste Termine:

Playoff-Viertelfinale – Begegnungen noch offen

Hinspiele: 05.04. und 06.04. 2022 (Dienstag und Mittwoch)
Der VC Wiesbaden tritt zuerst auswärts an.

Rückspiel: 08.04. und 09.04.2022 (Freitag und Samstag)
Wiesbadens Heimspiel findet am Samstag statt.

Tickets

Eintrittskarten für die Partie erhalten Sie online, im VCW-Fanshop oder am Spieltag an der Abendkasse.

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