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Kein Volleyballwunder: VCW ausgeschieden

Mit einem 0:3 im Viertelfinalrückspiel der 1. Volleyball Bundesliga Frauen verabschiedete sich der VC Wiesbaden für diese Saison von den rund 1.200 Fans in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Wie schon am Mittwoch musste sich das Team von Headcoach Benedikt Frank dem Dresdner SC ohne Satzgewinn geschlagen geben. 18:25, 23:25, 22:25 hieß es am Ende; damit ist der VCW aus dem Rennen um die deutsche Meisterschaft ausgeschieden. Dresden zieht nach den zwei Siegen ins Halbfinale gegen Stuttgart ein. Trotz des klaren Ergebnisses boten die Wiesbadenerinnen dem favorisierten Tabellenzweiten am Samstagabend ordentlich Paroli. Als MVP der Partie wurden Linda Bock (DSC, Außenangriff) und Liza Kastrup (VCW, Diagonalangriff) ausgezeichnet.

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Heimspiel! VCW brennt auf Revanche

Mund abputzen, neu motivieren, kontrolliert heiß laufen … Der VC Wiesbaden brennt auf Revanche. Wenn am Samstag (09.04.2022, 19:00 Uhr) in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit das Rückspiel gegen den Dresdner SC im Viertelfinale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen ansteht, kann die beeindruckende blaue Wand auf den Tribünen für das entscheidende Quäntchen sorgen. „Nach dem zweifellos enttäuschenden 0:3 in Dresden werfen wir nun alles in die Waagschale“, sagt Christopher Fetting. Der VCW-Geschäftsführer verweist auf den großen Pluspunkt rund um das Spielfeld: „Unser Heimpublikum ist bekanntermaßen für viele Punkte gut und hinterlässt auch bei jedem Gegner nachhaltigen Eindruck. Ich hoffe, dass uns die Fans am Samstag besonders enthusiastisch nach vorn peitschen. Zum vorerst wichtigsten Spiel der Saison sind auch viele Besucher dabei, die zum ersten Mal in der Arena den Klatschpappenalarm erleben. Diese einmalige Atmosphäre dürfte für Viele Motivation genug sein, uns auch in der kommenden Saison zu unterstützen.“

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0:3 - VCW bleibt in Dresden chancenlos

Im Hinspiel des Playoff-Viertelfinales der 1. Volleyball Bundesliga Frauen konnte der VCW gegen den Dresdner SC in der Margon Arena nicht an die starken Leistungen der letzten Partien anknüpfen. Ungewohnt viele Eigenfehler und eine Glanzleistung der Gastgeberinnen resultierten am Mittwochabend in einer deutlichen 0:3-Niederlage (19:25, 14:25, 12:25). Als MVP wurden zwei US-Amerikanerinnen ausgezeichnet: DSC-Zuspielerin Jenna Gray und VCW-Libera Justine Wong-Orantes. Für den VCW gilt nun, Konzentration und Kräfte für das Rückspiel am Samstag (09.04.2022, 19:00 Uhr) in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zu sammeln. Gelingt die Revanche, steht am 13.04.2022 das Entscheidungsspiel auf der Agenda – das allerdings wieder in Dresden.

Bereits zu Beginn der Partie war die Nervosität auf Wiesbadener Seite spürbar. Bis zum 4:4 war das Match noch ausgeglichen, dann erspielten sich die Dresdnerinnen beim 8:4 erstmals einen Vier-Punkte-Vorsprung, den sie dann sukzessive auf sieben Punkte (15:8) ausbauten. Der Wechsel im VCW-Zuspiel (Jaimeson Lee für Květa Grabovská) brachte etwas mehr Stabilität, aber mehr als 19 Punkte waren am Ende nicht mehr drin. Ein Aufschlagfehler des VCW bescherte dem DSC den ersten Satzball zum 24:19, den die Schweizer Diagonalangreiferin Maja Storck mit einem direkten Aufschlagpunkt zum Satzgewinn nutzte.

Im zweiten Satz schien der VCW zunächst die passenden Antworten auf das Dresdner Spiel parat zu haben: Bis zum 11:11-Ausgleich konnte man das Match offen halten. Beim 13:17 stand dann aber erstmals wieder ein Vier-Punkte-Rückstand auf der Anzeigetafel, der dann stetig anwuchs. Mehrere Spielerwechsel auf VCW-Seite brachten keine wesentliche Belebung des Spiels. Bezeichnenderweise beendete ein Angriffsfehler der Hessinnen diesen Satz. Ergebnis: 25:14 für den DSC. Das gesamte VCW-Team vermochte dem hohen Aufschlagdruck des DSC nicht standzuhalten. Immerhin sorgte Libera Justine Wong-Orantes einige Male wegen spektakulärer Rettungsaktionen auf dem Boden für ein Raunen auf den gut gefüllten Rängen in der Margon Arena.

Auch im dritten Satz suchte der VCW vergeblich nach Möglichkeiten, um die Partie noch zu drehen. Zwei Blockpunkte von Anna Wruck und ein mutiger Angriff von Liza Kastrup ließen das Potenzial nur kurz aufblitzen. Dresden hielt den Aufschlagdruck konstant hoch. Der Satzverlauf war eine Machtdemonstration: 4:1, 10:5, 13:5, 18:7, 23:10 und schließlich das 25:12, das dem Team von Trainer Alexander Waibl einen unangefochtenen 3:0-Sieg bescherte.

Die Niederlage war zumindest in dieser Eindeutigkeit eine Überraschung. Wiesbaden konnte Dresden in dieser Saison zweimal bezwingen und hatte auch zuletzt in der Hinrunde als Tabellensiebter überzeugt. Dresden, Tabellenzweiter nach der Hinrunde, befindet sich nach zwei Corona-Wellen erst wieder im Aufbau.

Pia Leweling (VCW-Außenangreiferin): „Dresden ist ein unfassbar hohes Risiko im Aufschlag eingegangen, auf das wir in der Annahme keine Antwort gefunden haben. Darum war der gesamte Spielaufbau sehr schwer. Wir hatten keine Lösungen für das Tempo und die Angriffsvariabilität auf der anderen Netzseite. Wir sind alle unzufrieden, keine Frage. In unserer eigenen Halle wollen wir den gewohnten Rhythmus unbedingt wieder aufnehmen.“

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Dresden hat heute einen absoluten Sahnetag erwischt. Wir sind dagegen hinter unseren Möglichkeiten geblieben.  In jedem Satz haben wir versucht, in die Partie zu finden. Allerdings hat uns der Aufschlagdruck der Dresdnerinnen regelrecht überfahren. Auch unser Zuspiel war heute nicht konstant genug. In den Playoffs ist der Druck groß, weil man die Leistung im Vergleich zur Hauptrunde steigern muss. Das ist uns heute definitiv nicht gelungen. Aber so wollen wir uns nicht aus der Saison verabschieden. In den nächsten beiden Tagen werden wir uns noch akribischer vorbereiten, um am Samstag zurückzuschlagen!“

 

Nächste Termine:

Rückspiel gegen Dresden: 
09.04.2022 (Samstag, 19:00 Uhr), Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

Eventuelles Entscheidungsspiel:
13.04.2022 (Mittwoch, 19:00 Uhr) in Dresden

Playoffs! VCW baut auf den Teamspirit

Der Countdown zum Viertelfinale läuft! Morgen (06.04.2022; 19:00 Uhr) tritt der VC Wiesbaden nach Abschluss der Hauptrunde in den Playoffs der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gegen den Dresdner SC an. In der Margon Arena treffen damit der Tabellenzweite (50 Punkte) und der Tabellensiebte aus Wiesbaden (33 Punkte) aufeinander.

Das Team von Headcoach Benedikt Frank belohnt sich damit für die harte Arbeit im Verlauf der turbulenten Saison 2021/22. Das Erreichen der Playoffs nach zwei Jahren „Auszeit“ war erklärtes Ziel des Klubs aus der hessischen Landeshauptstadt.

Das Match gegen den letztjährigen deutschen Meister verspricht besondere Spannung. Der VCW konnte in der Saison wider Erwarten beide Partien gegen Dresden mit 3:0 und 3:2 für sich entscheiden. Während Wiesbaden das letzte Hinrundenspiel in überzeugender Manier mit 3:0 gegen NawaRo Straubing gewann, mussten sich die Dresdnerinnen dem unangefochtenen Tabellenführer aus Stuttgart (60  Punkte) mit 0:3 geschlagen geben. Das war freilich auch der Tatsache geschuldet, dass man mit einem Rumpfteam von acht Spielerinnen (wegen mehrerer Corona-Infektionen) angereist war.

Interessante Statistik

Dennoch kommt der Mannschaft von Cheftrainer Alexander Waibl gegen den VC Wiesbaden auf dem Papier die Favoritenrolle zu. Dresden belegt im Teamranking erste Plätze bei Aufschlagpunkten, Aufschlagpunkt-Quote und Aufschlageffizienz. Wiesbadens bester Statistikwert: Platz zwei bei den Blockpunkten. Interessant wird auch der Auftritt der Leistungsträgerinnen beider Teams: Dresdens Maja Storck (Diagonal) wurde achtmal als Most Valuable Player ausgezeichnet (Platz eins im Liga-Ranking); auf Platz zwei folgt Wiesbadens Außenangreiferin Laura Künzler (siebenmal MVP). In der Wertung „Top Scorer/alle Spielelemente“ liegt Künzler (203 Punkte) vor Maja Storck (196) an der Ligaspitze. Top-Werte (Platz eins) lieferten auch die VCW-Spielerinnen Anna Wruck (Aufschlag) und Dalila-Lilly Topic (Block). Stark agierte auf Dresdner Seite zudem Angreiferin Jennifer Janiska: Sie war bei der Annahme (Effizienz und Quote) Beste der Hinrunde. In dieser Kategorie belegt Justine Wong-Orantes, Wiesbadens Olympia-Siegerin aus den USA, den vierten Platz.

Statements zur anstehenden Partie

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: „Mit Dresden erwartet uns eine echte Hausnummer im Playoff-Viertelfinale. Die Dresdnerinnen profitieren ungemein von der unfassbar starken Außenangreiferin Jennifer Janiska und der Erfahrung von Libera Teodora Pušić. Hinzu kommt die Performance von Maja Storck, der Punktegarantin auf der Diagonalen. Das Team steht zu Recht hinter Stuttgart an der Spitze der Liga. Trotzdem sind wir keineswegs chancenlos. Wir haben bewiesen, dass wir gut in Form sind. Und: Wir fühlen uns in der Underdog-Rolle wohl.“

VCW-Teammanagerin Simona Vedrödy: „Ich hebe besonders unsere Teamentwicklung in dieser Saison hervor. Unsere Spielerinnen haben sich spielerisch, vor allem aber menschlich im Lauf der Spielzeit weiterentwickelt. Starke Persönlichkeiten wie Justine Wong-Orantes oder Laura Künzler geben immer wieder wertvolle Impulse. Auch daran sind unsere jungen Talente gewachsen. Wir haben  gemeinsam ein Team geformt, das auf und neben dem Feld füreinander einsteht. Das ist unser wertvollstes Asset auch in den Playoffs.“


Die nächsten Termine des VCW im Viertelfinale

06.04.2022 (Mittwoch; Hinspiel): 19:00 Uhr, Margon Arena, Dresden

09.04.2022 (Samstag; Rückspiel): 19:00 Uhr, Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

13.04.2022 (Mittwoch): eventuelles Entscheidungsspiel in Dresden (19:00 Uhr)

Public Viewing

Mittwoch, 06.04, ab 18:30 Uhr
beim VCW-Genusspartner: Ristorante und Pizzeria „La Piazzetta“
(Zieglerstraße 1, 65191 Wiesbaden)

Spiel im Stream

www.sport1extra.de

9. April: Viertelfinal-Heimspiel des VCW

Der Countdown zum Meisterschaftsviertelfinale in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen läuft, aber entscheidende Parameter sind noch offen. Klar ist aber bereits: Am 09. April (Samstag; 19:00 Uhr) bestreitet der VC Wiesbaden sein Viertelfinal-Heimspiel in den Playoffs.

Die Gastmannschaft steht derzeit noch nicht fest. Der Grund: Wiesbadens direkte Tabellennachbarn – Ladies in Black Aachen (aktuell 7. Platz, 33 Punkte) und Rote Raben Vilsbiburg (aktuell 8. Platz, 30 Punkte) – müssen am 02. April (18:00 Uhr) erst noch ihr letztes Hinrunden-Match gegeneinander austragen Der VCW belegt derzeit den 6. Platz (33 Punkte) und wird, je nach Ausgang der Partie in Aachen und finalem Tabellenstand, auf den Tabellenzeiten Dresdner SC oder den Dritten aus Potsdam treffen. Das Viertelfinal-Hinspiel bestreitet der VCW am 05. oder 06. April.

Headcoach Benedikt Frank muss sein Team vorerst also auf zwei gegnerische Spielsysteme einstellen. Die Dresdnerinnen konnte man in dieser Saison gleich zweimal bezwingen (3:0 und 3:2), was nicht unbedingt zu erwarten war. Gegen Potsdam wurde immerhin einmal gewonnen (3:0). Seit dem letzten Heimspiel gegen NawaRo Straubing (3:0; 25:18, 25:11, 25:22) befinden sich die Frank-Schützlinge nun in einer intensiven Wettkampfphase, in der die Belastung maximiert wird. „Do or die mit so wenig Wiederholungen wie möglich. Es geht darum, Form und Explosivität zu fördern und parallel die Qualität zu erhöhen“, erläutert der Trainer.

VCW-Teammanagerin Simona Vedrödy (geb. Kosova): „Wir sind froh, dass wir das Mindestziel Playoffs erreicht haben, das war ja in den beiden Jahre zuvor leider nicht der Fall. Die Mannschaft will aber auf jeden Fall noch mehr erreichen. Die Stimmung ist sehr gut und alle sind fit. Ich kann mir schon vorstellen, dass es nach zwei Spielen ein Entscheidungsmatch geben wird.“ Das würde dann wieder ein Auswärtsspiel für den VCW bedeuten.

Wegfall der meisten Corona-Schutzmaßnahmen

Wie am Montag (28. März) von der Hessischen Landesregierung angekündigt, fallen ab dem 02. April die meisten Corona-Schutzmaßnahmen weg. Für das VCW-Heimspiel der Playoffs am 09. April gibt es dann voraussichtlich keine Einschränkungen mehr:

  • keine Einlasskontrollen hinsichtlich des Impf- oder Genesenen-Status
  • keine Test- und Maskenpflicht
  • keine Kapazitätsbeschränkungen

Der VCW appelliert an Nicht-Geimpfte und auch Genesene, eigenverantwortlich vor dem Spiel einen Selbsttest oder Schnelltest in einem offiziellen Testzentrum zu machen, in sensiblen Bereichen (Einlass, Sanitäreinrichtungen, Kioske) eine medizinische Maske zu tragen und bei Erkältungssymptomen unbedingt zuhause zu bleiben.“ VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting: „Seit Beginn der Pandemie haben sich unsere VCW-Fans stets vorbildhaft und rücksichtsvoll verhalten. Behaltet das unbedingt bei, damit wir in den anstehenden Playoffs noch die ein oder andere Volleyballparty in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit feiern können.“

Nächste Termine:

Playoff-Viertelfinale – Begegnungen noch offen

Hinspiele: 05.04. und 06.04. 2022 (Dienstag und Mittwoch)
Der VC Wiesbaden tritt zuerst auswärts an.

Rückspiel: 08.04. und 09.04.2022 (Freitag und Samstag)
Wiesbadens Heimspiel findet am Samstag statt.

Tickets

Eintrittskarten für die Partie erhalten Sie online, im VCW-Fanshop oder am Spieltag an der Abendkasse.

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