Für VCW-Mittelblockerin Jennifer Pettke steht die Nationalmannschaft nun auf dem Programm
(ks) Jennifer Pettke kann sich dieser Tage nicht nur über die Bronzemedaille in der Deutschen Meisterschaft freuen, sondern auch über ihre Berufung ins deutsche Nationalteam. Für das internationale Turnier in Montreux/SUI (26.-31. Mai) hat der neue Nationaltrainer der DVV-Frauen, Luciano Pedullà, vor kurzem den 22 köpfigen Kader bekanntgegeben – die 1,84 Meter große VCW-Mittelblockerin ist wieder mit dabei. Erst im vergangenen Sommer wurde Jenni zum ersten Mal ins Nationalteam berufen – ihre konstante Leistung in dieser Saison überzeugte nicht nur VCW-Trainer Andi Vollmer und das Wiesbadener Publikum, sondern auch den aus Italien stammenden Bundestrainer Pedullà.
Die Playoffs sind für den VC Wiesbaden seit vergangenem Sonntag beendet. Die Bronzemedaille wird in den nächsten Wochen gefeiert, gleichzeitig werden beim hessischen Volleyball-Bundesligisten die Weichen für die Saison 2015/2016 gestellt. In diesen Wochen findet auch das Tennis-Turnier „Wiesbaden Tennis Open 2015“ (vom 27.04. bis zum 03.05.) in der Sportstadt Wiesbaden statt.
Die Erwartungen waren hoch. Der erstmalige Einzug in die Finalspiele um die Deutsche Meisterschaft war greifbar, doch die Hürde in Dresden war zu hoch. Nach 79 Spielminuten bejubelte der gastgebende Dresdner SC nach dem 3:0-Sieg den Finaleinzug. Der VC Wiesbaden wurde vor 3.000 Zuschauern mit der Bronzemedaille geehrt und beendet somit die erfolgreiche Saison 2014/2015.
Noch ein Schritt bis zum großen Erfolg. Ein Sieg – und der VC Wiesbaden würde als eines der zwei besten deutschen Volleyball-Teams der Frauen um die Deutsche Meisterschaft spielen, hätte die Vizemeisterschaft sicher. Dieser Schritt in die Finalserie soll am Sonntag gelingen. Es ist ein großer Schritt. Denn Gegner ist auch im dritten und entscheidenden Spiel dieser Halbfinalserie der Dresdner SC, der amtierende Deutsche Meister und Spitzenreiter der Tabelle nach Abschluss der Hauptrunde.
„Jetzt erst recht“, mit diesem Motto ging das Wiesbadener Team in diese zweite Halbfinalbegegnung und konnte die Vorgaben des Trainerteams voll umsetzen. Nach 79 Spielminuten lagen sich Spielerinnen und Trainer in den Armen und ließen sich minutenlang von ihren begeisterten Fans feiern. Das Spiel war auf 14:30 Uhr vorverlegt worden, weil der hr von diesem Volleyball-Leckerbissen aus der Halle am Platz der Deutschen Einheit berichtete. Mit dem klaren 3:0 (25:22, 25:22 und 25:14) wahrte der VC Wiesbaden die Chance, erstmals die Playoff-Endspiele zu erreichen, die in einer „Best-of-five“-Serie ausgetragen werden. Ein Finalteilnehmer steht seit gestern Abend fest: Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart.










