VCW siegt im Tiebreak beim USC Münster und kehrt an die Tabellenspitze zurück
Es war ein hartes Stück Arbeit, die den VC Wiesbaden am Sonntag in der Halle Berg Fidel vor 1.417 Zuschauern erwartete, alles andere als ein Spaziergang. Am Ende stand nach 115 Minuten ein 3:2-Erfolg beim heimstarken USC Münster. Mit diesem Sieg hat der VC Wiesbaden drei Spieltage vor Ende der Bundesliga-Rückrunde die direkte Qualifizierung für die Playoffs geschafft.
Am kommenden Sonntag tritt unsere Mannschaft um 14.30 Uhr beim Traditions-Club USC Münster an. Das weckt Erinnerungen. In der legendären Volleyball-Halle „Berg Fidel“ gewann der VCW am 8. Mai 2010 mit 3:1 – und sicherte sich damit die Vizemeisterschaft, einen der bislang größten Erfolge.
Es wurde nicht der erwartet lange Volleyabend in der Sporthalle am 2. Ring, für Mannschaft und Fans des VC Wiesbaden, aber ein lautstark begleiteter und bejubelter Abend gegen den SC Potsdam. Nach 79 Minuten verwandelten die Wiesbadenerinnen vor ausverkaufter Halle ihren 4. Matchball zum letztlich ungefährdeten 3:0-Erfolg (25:19; 25:14; 25:21). Das Team aus Brandenburg hatte den Wiesbadenerinnen wenig entgegenzusetzen, konnte nicht an die zuletzt gezeigte Leistung wie gegen Vilsbiburg anknüpfen. Gästecoach Alberto Salomoni, der weiter auf Topscorerin Jessica Rivero verzichten musste, und erstmals Neuzugang Brittney Page brachte, erkannte neidlos die Überlegenheit der Gastgeber an.
Mit viel Zuversicht reiste die Mannschaft von Andi Vollmer nach Suhl, das Team hatte die Tiebreak-Niederlage gegen die Ladies in Black Aachen verarbeitet, es wusste aber auch um die Stärke der Thüringerinnen, die mit Martina Utla, Verdula Merková und Claudia Steger drei Topangreiferinnen in ihren Reihen haben. Und es sollte das erwartet schwere Spiel werden. Wieder fiel die Entscheidung im Tiebreak, und wieder war Fortuna am Ende nicht auf Wiesbadener Seite.










