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Nahe dran - aber abgeblockt

Über lange Strecken ein nahezu ausgewogenes Spiel, bei dem allerdings Grimma die entscheidenden paar Punkte vorne lag.

Ein sichtbar beherztes Team um Coach Lubos ging hoch motiviert gegen die Gäste aus Grimma in das Spiel und legte auch erst einnmal vor. Nachdem Wiesbaden zuerst das erste technische Timeout erreichte, gelang der Sprung auf 12:9. Doch dann zog Grimma an und vorbei auf 12:13. Wiesbaden wehrte sich wacker; versuchte den Anschluss zu halten bis 17:19, musste aber dann Grimma auf 17:23 ziehen lassen, konnte aber den Satzgewinn mit 20:25 nicht mehr verhindern.

Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Wiesbaden agierte gut zusammen, doch die Angreiferinnen Franziska Koob (AA) und Fiona Dittmann (D) kamen zu häufig nicht durch und blieben entweder an Grimma's Block hängen oder insbesondere Maria Eckelmann (L) oder Julia Eckelmann (Z) fischten die Bälle vom Boden weg. Grimma konnte so stets ein kleines Führungspolster aufbauen und halten. So ging auch der zweite Satz mit 21:25 an Grimma. Erfrischend Youngster Beele Wieczorek (AA), die bei 15:21 aus Wiesbadener Sicht eingewechselt wurde und nicht nur kühn aufschlug, sondern auch im Angriff ihre hohe Abschlagshöhe einzusetzen wusste. Aber auch sie wurde durch die sehr gut am Netz agierenden Gäste in ihren Möglichkeiten stark beschränkt.

Im dritten Satz war das junge Selbstvertrauen der Wiesbadenerinnen schließlich deutlich lediert. Bis 11:14 hielten unsere Mädels noch mit, doch dann spurtete Grimma auf 12:20 davon und riss die Ziellinie ungefährdet mit 14:25.

"Wir haben heute keine Lösung gegen Grimma's Netzarbeit finden können", resümiert Coach Lubos. Auch die Statistik zeigt, dass Grimma doppelt so viele Blockpunkte realisieren konnte wie Wiesbaden. "Ich bin dennoch sehr zufrieden", attestiert der Trainer seinem Team, "denn in allen anderen Werten waren wir nahe dran an Grimma und das Team hat gut zusammen agiert. Aus dem Spiel können wir klare Trainingsaufgaben mitnehmen; aber da war schon vieles auf dem richtigen Weg".

 

Einen Gang höher schalten

Der Auftakt gelang. Coach Lubos und das neue Team hatten das erste Spiel gegen VCO Dresden, die man zu Saisonbeginn nie voraussehend einschätzen kann, gut unter Konrolle. Hier wird in der Rückrunde spannend, wer von den beiden Teams sich besser entwickelt hat. Der erste Sieg war für Coach und Team gleichermaßen wichtig für das Selbstvertrauen; beide konnten sehen, was möglich ist. 

Nun muss ein Gang höher geschaltet werden, denn mit Esa Grimma Volleys steht eine andere Schwierigkeitsstufe an. Fast könnte man meinen, die VBL hat den Spielplanstart als Roadmap um das neue Wiesbadener Team herumgeschrieben. Auch bei Grimma hat sich einiges auf dem Feld verändert. Das hindert aber Grimma nicht, in der heimischen Zeitung davon auszugehen, dass aus Wiesbaden volle drei Punkte mitgenommen werden.

Eine sportliche Kampfansage, wie es sich gehört. Hoffentlich hat Coach Lubos sein Team wieder taktisch gut eingestellt. "Wir haben gut trainiert", lässt er lapidar, aber verschmitzt grinsend wissen. Es ist jedenfalls ein Spiel auf dem nächsten Level; der Lackmustest, wo die Wiesbaden zu Beginn der Saison schon steht.

Los geht es um 19:00 Uhr in der Halle am Platz der Deutschen Einheit. Das Spiel wird auch per Stream auf Sport1 übertragen (https://www.sport1extra.de/en-int/playerpage/1526481 )

Nachwuchsgipfel - Stuttgart II beim VCW II

Corona wirbelt den Spielplan durcheinander. Spiele müssen verschoben werden, Nachholspiele werden verlegt. Nun findet endlich wieder ein Spiel statt - Direktvergleich der Nachwuchsarbeit.

Die langen Spielpausen, weil die ein oder andere oder gar die eigene Mannschaft ausfällt, bereiten den Teams große Schwierigkeiten. "Für uns ist das inzwischen wie vor einem neuen Saisonstart", sagt Coach Raimund Jeuck. Das letzte Spiel für den VC Wiesbaden war noch im Februar. "Ohne den Wettkampf fällt es schwer, fokussiert zu bleiben; das Training verliert zunehmend den Zweck der Spielvorbereitung. Und jeder weiß, dass immer ein Unterschied bleibt zwischen Trainingsleistung und dem, was unter Druck im Wettkampf davon umgesetzt wird".

Da das Virus nicht alle Teams gleichermaßen betrifft, fallen die Spielausfälle und die Länge von Zwangspausen sehr unterschiedlich aus. Das verändert natürlich auch die Ausgangslage der Chancengleichheit. Teams müssen erkennen, dass ihr Erfolg und Misserfolg maßgeblich auch von Zufälligkeiten beeinflusst wird und nicht von der eigenen Leistung.

"Die zweite Hälfte der Saison ist mehr eine ungeheure mentale Herausforderung, es zu schaffen, fokussiert zu bleiben und, wenn es dann zum Spiel kommt, auch wirklich einhundert Prozent abrufen zu können. Das Team geht sehr couragiert damit um und versucht auch hier, das Beste zu geben und daraus zu machen", meint Teammanager Niels Hoffmann.

Am Samstag, kurz nach den Aprilscherzen, treffen nun endlich Stuttgart II und die Wiesbadenerinnen aufeinander. Wiesbaden muss drei Spiele aufholen, die coronabedingt ausgefallen waren und liegt mit derzeit 18 Spielen zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten TV Altdorf mit 20 Spielen und ganze elf Punkte hinter dem Tabellenführer Dingolfing mit 21 Spielen, dem die Auslosung einen sanften Auslauf zum Saisonende beschert hat. Leistet sich Dingolfing auf der Zielgeraden keinen Fehler mehr, wird den "Dingos" die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein. Dazu müsste den Teams Waldgirmes, Planegg oder Holz eine Überraschung gelingen.

Bereits einen Tag später, am Sonntag, sind die Mädels vom VC Wiesbaden in Bad Soden zu Gast und setzen den Kampf um den Anschluss an die Spitzenpositionen fort.

Los geht es heute - ACHTUNG - um 16:00 Uhr in der Halle am Platz der Dt. Einheit! Wir freuen uns alle auf euren zahlreichen Besuch!

Natürlich gibt es das Spiel auch im Stream: https://www.sport1extra.de/en-int/playerpage/1226826 

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