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Nachwuchsgipfel - Stuttgart II beim VCW II

Corona wirbelt den Spielplan durcheinander. Spiele müssen verschoben werden, Nachholspiele werden verlegt. Nun findet endlich wieder ein Spiel statt - Direktvergleich der Nachwuchsarbeit.

Die langen Spielpausen, weil die ein oder andere oder gar die eigene Mannschaft ausfällt, bereiten den Teams große Schwierigkeiten. "Für uns ist das inzwischen wie vor einem neuen Saisonstart", sagt Coach Raimund Jeuck. Das letzte Spiel für den VC Wiesbaden war noch im Februar. "Ohne den Wettkampf fällt es schwer, fokussiert zu bleiben; das Training verliert zunehmend den Zweck der Spielvorbereitung. Und jeder weiß, dass immer ein Unterschied bleibt zwischen Trainingsleistung und dem, was unter Druck im Wettkampf davon umgesetzt wird".

Da das Virus nicht alle Teams gleichermaßen betrifft, fallen die Spielausfälle und die Länge von Zwangspausen sehr unterschiedlich aus. Das verändert natürlich auch die Ausgangslage der Chancengleichheit. Teams müssen erkennen, dass ihr Erfolg und Misserfolg maßgeblich auch von Zufälligkeiten beeinflusst wird und nicht von der eigenen Leistung.

"Die zweite Hälfte der Saison ist mehr eine ungeheure mentale Herausforderung, es zu schaffen, fokussiert zu bleiben und, wenn es dann zum Spiel kommt, auch wirklich einhundert Prozent abrufen zu können. Das Team geht sehr couragiert damit um und versucht auch hier, das Beste zu geben und daraus zu machen", meint Teammanager Niels Hoffmann.

Am Samstag, kurz nach den Aprilscherzen, treffen nun endlich Stuttgart II und die Wiesbadenerinnen aufeinander. Wiesbaden muss drei Spiele aufholen, die coronabedingt ausgefallen waren und liegt mit derzeit 18 Spielen zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten TV Altdorf mit 20 Spielen und ganze elf Punkte hinter dem Tabellenführer Dingolfing mit 21 Spielen, dem die Auslosung einen sanften Auslauf zum Saisonende beschert hat. Leistet sich Dingolfing auf der Zielgeraden keinen Fehler mehr, wird den "Dingos" die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein. Dazu müsste den Teams Waldgirmes, Planegg oder Holz eine Überraschung gelingen.

Bereits einen Tag später, am Sonntag, sind die Mädels vom VC Wiesbaden in Bad Soden zu Gast und setzen den Kampf um den Anschluss an die Spitzenpositionen fort.

Los geht es heute - ACHTUNG - um 16:00 Uhr in der Halle am Platz der Dt. Einheit! Wir freuen uns alle auf euren zahlreichen Besuch!

Natürlich gibt es das Spiel auch im Stream: https://www.sport1extra.de/en-int/playerpage/1226826 

3:1 – doch nicht alle Kräfte genutzt

Die Begegnung VC Wiesbaden gegen den TV Waldgirmes konnte des VCW mit 3:1 für sich verbuchen. Ein spannendes Spiel, bei dem die Wiesbadenerinnen jedoch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpften.

Der erste Satz startete mit einem selbstbewussten Einsatz der jungen Frauen aus der hessischen Landeshauptstadt, den die Spielerinnen um Kapitänin Laura Rodwald souverän und nahezu fehlerfrei mit 25:11 nach Hause holten. Anders aber der zweite Satz. Der TV Waldgirmes konnte mit guter Annahme und Abwehr mehr und mehr punkten, die VCW-Frauen bekamen zusehends Probleme vor allem in der Abwehr, verloren ihre Sicherheit und schlussendlich den Satz mit 18:25 gegen eine Mannschaft, die im Vorjahresranking im unteren Bereich der Tabelle angesiedelt war. Chefchoach Raimund Jeuck musste am 19. September ohne Diagonalspielerin Isabel Heppner und Außenangriffspielerin Paula Hötschl antreten, zwei Leistungsträgerinnen des Wiesbadener Vereins. Zudem war Laura Rodwald gesundheitlich angeschlagen, ihr ein hundertprozentiger Einsatz nicht möglich. „Das Training der jungen Frauen war die Vorwoche schon etwas müde“, so Jeuck. Aber er werde das in den Griff bekommen. Viele der sehr jungen Spielerinnen würden ihre großen Talente noch bei weitem nicht ausschöpfen. Im dritten und auch vierten Satz erholten sich die VCWlerinnen und konnten dank kraftvoller und kluger Einsätze von Außenangreiferin Laura Rodwald, Stellerin Pauline Bietau, Libera Emma Burda und nicht zuletzt Außenangreiferin Lara Erdmann, die ein erstarktes Selbstvertrauen bewies, beide Sätze (25:17, 25:13) gewinnen. „Ein furioses Finale“, bestätigt der VCW 2-Trainer, der mit seinen Damen kommenden Samstag auf eine lange Fahrt nach Planegg-Krailling nähe München geht, um sich dort den dritten Sieg in Folge zu holen. Viel Zeit zur Erholung bleibt den jungen Frauen vom VCW allerdings nicht, am Sonntag findet der Hessen-Pokal der Zweitligisten statt, bei dem sich der VC Wiesbaden mit der TG Bad Soden ein Duell liefern werden. Dier Sieger spielt dann gegen den TV Waldgirmes um den Hessenpokal.

Die MVP-Silbermedaille ging an Leoni Amann vom TV Waldgirmes, die MVP in Gold an Pauline Bietau, VC Wiesbaden.

Hessenderby - Waldgirmes zu Gast

Überraschend und überraschend klar konnte sich Waldgirmes gegen Planegg-Krailling am vergangenen Wochenende mit 3:0 durchsetzen. Zu verdanken war das wohl Neuerungen auf dem Spielfeld und neben dem Spielfeld.

Im Team Waldgirmes hat sich einiges gegenüber der Vorsaison getan; die Wiesbadenerinnen werden auf einige neue Gesichter stoßen. Auch hat Waldgirmes mit Sam Schoele einen neuen Coach, der beim VCW ein bekanntes Gesicht und Schiedsrichter in der VBL ist. Auch wenn es das Debüt für Sam Schoele als Bundesligatrainer ist, hat er doch schon genug Spiele und viele Mannschaften der Bundesliga hautnah beobachtet. Und er hat ein Talent dafür, Mannschaften zu formen und einen starken inneren Zusammenhalt zu schaffen.

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