DVV-Pokal: Heißes Heimduell gegen Dresden
Am 24. Juni 2026 war ab 14:30 Uhr live bei Dyn die Auslosung der Achtelfinale-Paarungen des Zoi DVV-Pokals 2026/27 der Frauen zu verfolgen: Der VC Wiesbaden darf in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit antreten – und zwar gegen die „guten, alten Bekannten“ aus Dresden. Termin: 7. oder 8. November 2026, Zeit noch offen.
„Wir freuen uns über das Heimspiel, ganz klar. Den DSC halte ich allerdings nominell für das stärkste Team der kommenden Saison und für einen der Anwärter auf alle in Deutschland zu vergebenden Titel“, sagt Wiesbadens neuer Chefcoach Paul Sens. Dennoch sei bei Heimspielen im K.O.-System bekanntermaßen alles möglich. „Die Fans können sicher sein: Wir werden die Zähne fletschen.“
Während sich beide Clubs in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen in Hauptrunden und Playoffs meist spannende Partien liefern, gab es bisher erst zwei Begegnungen im DVV-Pokal: 2011 gewann der VCW gegen im Viertelfinale mit 3:1. 2018 ging das Finale mit 0:3 verloren. Der ruhmreiche Club aus Sachsen konnte sich danach noch zweimal die Pokal-Trophäe sichern: 2020 und 2025. Insgesamt kann man auf sieben Pokal- und sechs Meistertitel verweisen.
Die aktuelle Auslosung ergab diese weiteren Paarungen: Regionalpokalsieger Nord/Nordost - Schwarz-Weiß Erfurt, Regionalpokalsieger West/Nordwest – Skurios Volley Borken, Regionalpokalsieger Süd/Südost - Allianz MTV Stuttgart, Regionalpokalsieger Ost/Südwest – Ladies in Black Aachen, VfB Suhl Lotto Thüringen – ETV Hamburger Volksbank Volleys, Binder Blaubären Flacht – SSC Palmberg Schwerin, Liga-Neuling Rote Raben Vilsbiburg – USC Münster.
Zum Turnierverlauf 2026/2027
Alle Pokalspiele werden nach dem K.O.-System ausgespielt. Der Weg zum Finale 2027 beginnt für den VCW und die weiteren Erstligsten mit den Achtelfinalpartien am 7. und 8. November 2026. Die zwölf Teams der 1. Bundesliga Frauen waren dafür direkt qualifiziert. Die verbliebenen vier Startplätze gehören den in der Qualifikation siegreichen Vertretern der DVV-Regionalverbände. Die Viertelfinalbegegnungen folgen am 21. und 22. November 2026. Die Halbfinalpartien werden am 8. und 9. Dezember 2026 ausgetragen.
Für alle Teams bei den Frauen und Männern gilt als Ziel die Qualifikation für das Zoi DVV-Pokalfinale 2027 in der LANXESS arena Köln am 27. Februar 2027 (Samstag; 16:00 Uhr). Man rechnet mit knapp 20.000 Fans. Mit dem Umzug in Deutschlands größte Multifunktionsarena beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des nationalen Volleyballs. Tickets für das Volleyball-Ereignis des Jahres gibt es bereits unter: Tickets Zoi DVV-Pokalfinale 2027. Frühentschlossene können sich bis zum 31. März 2026 mit dem Early Bird-Angebot den Eintritt sichern.
Rückblick
Amtierender zoi DVV-Pokalsieger 2025/26 ist der VfB Suhl Lotto Thüringen. Das Team von Cheftrainer László Hollósy hatte sich in einem dramatischen Spiel gegen Allianz MTV Stuttgart vor 12.508 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena in Mannheim mit 3:2 durchgesetzt. Für die Thüringer Wölfinnen, die sich auch die Deutsche Meisterschaft sicherten, war es nach 2008 der zweite Pokalerfolg der Vereinsgeschichte.
Der VCW Wiesbaden schaffte 2013 und (wie erwähnt) 2018 den Einzug ins DVV-Pokalfinale. Im November 2025 musste man im Achtelfinale daheim gegen die Ladies in Black Aachen mit 1:3 früh die Segel streichen. In der Neuauflage 2026/27 könnte den Hessinnen die Erfahrung des neuen Cheftrainers Paul Sens helfen: Er hat den DVV-Pokal in seiner Zeit beim SSC Palmberg Schwerin bereits dreimal gewonnen (2019, 2021, 2023) und er kennt die Dresdnerinnen aus vielen hart umkämpften Begegnungen sehr gut.
VCW-Kader für die Saison 2026/2027 (wird erweitert)
Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande), Hanna Weinmann
Außenangriff: Cayetana López Rey (Spanien)
Diagonal: Marharyta Geiko (Ukraine), Jovana Dordević
Mittelblock: Rachel Gomez, Roos Wessels, Kathi Breitenbach
Libera: Rene Sain (Kroatien), Lilly Bietau
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