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Das VCW-Team um Shannon Dugan (13), Tanja Großer (4) und Lisa Stock (18) will gegen den VfB Suhl punkten. (Archivfoto: Spiel gegen Straubing am 05.10.2019) - Foto: Detlef Gottwald

VCW reist zum „Schlüsselspiel“ nach Suhl

Nach der 0:3-Niederlage des VC Wiesbaden am Sonntag gegen die Ladies in Black Aachen bleibt für den VCW nicht viel Zeit zur Analyse. Bereits am Mittwoch steht für das Team um VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer beim VfB Suhl Lotto Thüringen das nächste Pflichtspiel an. Anpfiff in der „Wolfsgrube“ in Suhl ist um 19:00 Uhr.

„Gegen Aachen haben wir unseren Matchplan nicht so umsetzen können, wie wir uns das vorgenommen hatten. Wir haben nicht druckvoll genug aufgeschlagen und angegriffen. Dazu kam die Nervosität in den entscheidenden Spielphasen. Da haben wir zu viele Geschenke an Aachen verteilt“, analysiert Christian Sossenheimer die Niederlage.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, wie konstant die Aachenerinnen über alle drei Sätze hinweg spielten: Kein einziger Annahme- und nur wenige Angriffsfehler, eine solide Angriffseffizienz (44 Prozent) und eine herausragende Vanessa Agbortabi (16 Punkte) machten am Ende den Unterschied aus.

Nach vier Spieltagen kann der VCW bisher nur einen Punkt auf dem Konto verbuchen. VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting betont jedoch das schwere Auftaktprogramm: „Klar, wir haben uns erhofft mehr Punkte aus den ersten vier Spielen mitnehmen zu können. Es muss jedoch auch bedacht werden, mit welchen Gegnern wir es bisher zu tun hatten: Neben Straubing und Aachen haben wir bereits gegen Stuttgart, Potsdam und im DVV-Pokal gegen den Titelverteidiger Schwerin spielen müssen.“ Ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu wissen, dass dies ein denkbar schwieriges Auftaktprogramm für den VCW war. Mit Stuttgart (1. Platz), Aachen (2. Platz) und Schwerin (3. Platz) ging es bereits gegen die bisherigen Top-Teams der Liga. Auch der vor der Saison besonders hoch gehandelte SC Potsdam (5. Platz) spielt in der Tabelle oben mit.

Nun geht es in die „Thüringen-Woche“ mit der Partie gegen Suhl am Mittwoch und dem Heimspiel am Sonntag gegen Schwarz-Weiß Erfurt. „Suhl und Erfurt sind unsere direkten Tabellennachbarn und gegen die müssen wir natürlich gewinnen, um uns in der Tabelle wieder nach vorne zu schieben. Daran führt kein Weg vorbei“, so Christian Sossenheimer. „Bis zum Spiel am Mittwoch liegt nun unser gesamter Fokus auf dem Schlüsselspiel gegen Suhl. Ich glaube fest daran, dass mein Team die Fähigkeiten hat, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Vor allem brauchen wir die nötige Entschlossenheit, um in den entscheidenden Phasen zu punkten.“

Der VfB Suhl Lotto Thüringen hat bereits fünf Spiele in dieser Saison hinter sich, steht jedoch noch ohne Punkt da. Für die Gastgeberinnen steht somit ebenfalls einiges auf dem Spiel, ein spannender Kampf um die wichtigen drei Punkte ist also vorprogrammiert. Das Spiel wird für alle Fans live und kostenlos ab 18:45 Uhr auf sporttotal.tv übertragen.

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