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Au point: VC Wiesbaden II zieht sich mit glattem 3:0 sauber aus der Affaire

Es war das erwartete spannende und knappe Match zwischen den aktuellen Tabellennachbarn; Wiesbaden setzte sich durch und tauschte den besseren Tabellenplatz mit TV05 Waldgirmes.

Beide Teams gingen mit frischer Verstärkung in das für beide wichtige Spiel. Zugleich freute sich Wiesbaden über das erste Spiel von Vivi Bähr, die langjährige Kapitänin, die das Team zum Aufstieg in die 2. Bundesliga geführt hatte.

Von Beginn an machten beide Mannschaften klar, dass sie hier mit einem Sieg vom Feld gehen wollten. Dementsprechend gelang es keinem Team, sich abzusetzen. Keine Mannschaft gab einen Ball verloren. Das begeisterte Publikum erlebte furiose Ballwechsel und ein Kopf an Kopf Rennen, wie Spielstände von 6:5, 17:17, 19:19 und 23:23 belegen. Vor allem gute Aufschläge der Wiesbadenerinnen und der ein oder andere Aufschlagfehler der Gäste zum ungünstigen Zeitpunkt verhalfen letztlich zum psychologisch wichtigen ersten Satzgewinn mit 26:24 für den VCW.

Der zweite Satz begann, wie der erste Satz – beide Mannschaften lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen. Doch nach der ersten technischen Auszeit gelang es Waldgirmes sich sogar auf 13:7 vom VCW abzusetzen. Aber die insgesamt sehr aufgeräumt wirkenden Gastgeber ließen sich nicht unter Druck setzen, sondern spielten sich – für Waldgirmes zermürbend – Punkt für Punkt an den Vorsprung der Gäste heran. Insbesondere Neda Milovanovich zeigte sich zusammen mit Laura Rodwald über die Außenposition mutig und effizient in Angriffen. So schmolz der Vorsprung dahin und zum 19:19 war die Partie wieder offen. Die Gäste gerieten dadurch ersichtlich unter Druck und es mehrten sich Aufschlagfehler, die häufig aus Wiesbadener Sicht zur rechten Zeit nach einem kleinen eigenen Fehler passierten, so dass Wiesbaden im Spielfluss bleiben konnte. Die scheinbar unaufhaltsam drängende und gut miteinander agierende Mannschaft von Raimund Jeuck setzte Waldgirmes sichtlich unter Druck und so mussten sie auch den zweiten Satz mit 25:23 an Wiesbaden überlassen.

Im dritten Satz wollte es Waldgirmes dann wissen und begann stark und setzte sich schnell mit 6:1 und 10:3 ab. Nun begann eine furiose Aufholjagd des VCW, die den Vorsprung der Gäste gleichsam einfroren und sich mit begeisterndem Einsatz, getragen von der lautstarken Unterstützung der Fans und Zuschauer, auf das 11:10 herankämpften. Und nun kam Vanessa Stricker mit einer sensationellen Aufschlagsserie, mit der der VCW 9 Punkte in Folge machte. Auch Waldgirmes gab sich jedoch nicht auf und kämpfte sich nochmal heran. Doch die zum Stand von 22:19 eingewechselte Vivi Bähr verwandelte mit trickreich kontrollierten Aufschlägen, bei der man die große Routine spürte, die letzten drei Punkte und verschaffte mit 25:19 dem VC Wiesbaden II den verdienten 3:0 Sieg über TV Waldgirmes.

„Das Spiel war sehr eng und hätte auch anders ausgehen können“, resümierte Raimund Jeuck, „oft sind Glück und Zufall mitentscheidende Faktoren. Doch der entscheidende Faktor war heute die gute Einstellung und die solide Mannschaftsleitung des Teams; sie haben keinen Ball verloren gegeben und sich von Rückständen, wie insbesondere im dritten Satz, nicht aus der Fassung bringen lassen. Das wiederum zerrt natürlich am Nervenkostüm der Gegner, dann schleichen sich Fehler ein oder eingegangene Risiken zahlen sich nicht aus.

Die wichtigen drei Punkte verschaffen VC Wiesbaden II wertvolle Luft und Zuversicht, wenn am nächsten Samstag das schwere Auswärtsspiel gegen VV Grimma ansteht, die zwei Tabellenplätze vor dem VC Wiesbaden II liegen, jedoch zuletzt drei Niederlagen in Folge gegen Offenburg, Neuwied und Planegg-Krailling einfahren mussten.

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