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Happy Birthday: Heimsieg !

VC Wiesbaden II besiegt Allianz MTV Stuttgart 3:1 im letzten Heimspiel des Jahres und klettert einen Tabellenplatz nach oben.

Zum Jahresabschluss begrüßte VC Wiesbaden II den Leistungsnachwuchs aus Stuttgart. Die Schwaben hatten zuletzt eine konstante Abwärtsbewegung in der Tabelle gezeigt, so dass das Aufeinandertreffen nicht nur ergebnisoffen war, sondern sogar ein Heimsieg durchaus möglich erschien.

„Ich weiß nicht, was ihr heute so vorhabt, aber ich werde jetzt ein Spiel gewinnen“, erklärte Geburtstagskind und Kapitänin Laura Rodwald entschlossen vor dem Spiel und belohnte sich zusammen mit der Mannschaft mit einem Heimsieg und gleich auch noch mit der goldenen MVP-Medaille.

Mit einer inzwischen doch eingespielten Starting Six ging Coach Raimund Jeuck in das Spiel. Neda Milovanovic, Fiona Dittmann, Vanessa Stricker, Laura Rodwald, Alicia Heimbach und am Steuerrad Pauline Schultz sowie Jana Hirsch als Libera waren allerdings zunächst überrascht vom druckvollen Start der Stuttgarterinnen und der sauber gescouteten Taktik der Schwaben, immer auf die Liberoposition aufzuschlagen, die den Ball relativ spät erst sehen konnte. Ab der ersten technischen Auszeit hatte sich Stuttgart bereits einen kleinen Vorsprung erarbeiten können. Weitere Spielstände 7:12, 12:20 aus Wiesbadener Sicht ließen das Ergebnis des ersten Satzes, 25:17 für die Gäste schon erwarten.

Jeuck reagierte für den zweiten Satz mit einer leichten Umstellung seiner Mannschaft und brachte Lena Stiefvater statt Neda Milanovic. Damit fasste das Team Tritt und konnte über 6:4 und 13:8 den Vorsprung schließlich mit 25:21 dank einer Aufschlagserie von Pauline Schultz über die Ziellinie retten.

In dieser Aufstellung ging es auch in Satz 3, bei dem beide Teams lange auf Augenhöhe kämpften. So lagen beide Teams bei 11:11 und 17:16 noch zusammen. Dann jedoch kam der tolle Augenblick für das zweite Jungtalent, das Raimund Jeuck noch in der Hinterhand hatte: Die ebenfalls erst fünfzehnjährige Zoe Fach wurde zum Aufschlag beim Stand von 20:18 eingewechselt und verwandelte im Kaltstart ihre ersten zwei Aufschläge nervenstark und frech direkt zu einem Vorsprung von 22:18. Stuttgart konnte noch einen Punkt machen, musste aber auch den dritten Satz mit 25:19 ziehen lassen.

Im letzten Satz schien der Widerstand der jungen Schwaben dann gebrochen und der Satz konnte relativ deutlich, nach einer schönen Aufschlagserie von Vanessa Stricker, die auch ansonsten eine solide Leistung zeigte, mit 25:12 für Wiesbaden entschieden werden.

„Ein versöhnlicher Abschluss für die durchaus wechselhafte Hinrunde“, freute sich Raimund Jeuck, „wir sind ziemlich zufrieden, bei einigen sogar sehr zufrieden mit den individuellen Lernkurven. Einige Siege und auch Satzgewinne haben gezeigt, dass wir taktisch und technisch mit dem Niveau der 2. Liga durchaus mithalten können. Da wir sehr junge Spielerinnen einsetzen, ist wenig überraschend, dass aber der mentale Faktor ein entscheidender Umstand ist. In aller Regel hatte der Kopf der Spielerinnen entschieden, ob wir ein Spiel gewinnen oder verlieren. Auch das ist eine Frage von Spielerfahrung – die wir ja nun sammeln und wir arbeiten auch mental mit der Mannschaft. Der Sieg heute scheint ein erster Erfolg dieser Arbeit zu sein.“

„Es ist beachtlich“, ergänzt Teammanager Niels Hoffmann, „wie anerkennenswert gut sich gerade die sehr jungen Spielerinnen schlagen. Verblüffend, wie Lara Erdmann und Zoe Fach jeweils zu Aufschlägen eingesetzt werden und kein Funken Nervosität und kein Zurückstecken auf Sicherheit zu bemerken ist. Das ist eine Auszeichnung an die Ausbildung im VC Wiesbaden insgesamt und den Einsatz, den Trainer und vor allem auch die Mädchen bereit sind zu bringen. Der Erfolg der bislang eingesetzten Mädchen ist sicherlich auch ein toller Ansporn für die weiteren Talente, wohin die persönliche Reise im VCW gehen kann. So hat Bundesligatrainer Dirk Groß angefragt, ob Lena Stiefvater bei der Erstligamannschaft unterstützen kann“.

Es bleibt spannend. Das gesamte Team, das sich durch Laura Rodwald mit großem Dank an Fans, Helfer, Crew und Sponsoren sowie an die treuen kleinen Ballroller und Wischer in die Weihnachtszeit verabschiedete, kann mit dem letzten Sieg und dem Tabellensprung nun zuversichtlich und mit Vorfreude – Merle Bouwer und Vivien Bähr stoßen nach dem Jahreswechsel dazu – auf die Rückrunde schauen.

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