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3:0 in Borken: Souveräner VCW-Auftritt

Der sechste Sieg im zwölften Saisonspiel 2025/2026 in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen ist „im Sack“ – der VC Wiesbaden bot am Sonntagnachmittag bei den Skurios Volleys Borken eine souveräne Leistung, ohne dabei in Bedrängnis geraten zu sein. 3:0 (25:15, 25:17, 25:16) hieß es nach 57 kurzweiligen Minuten in der Borkener Mergelsberg Sporthalle. 815 Zuschauer feierten gutgelaunt jeden Punkt ihrer Truppe gegen den Favoriten aus Hessen. Die von Chefcoach Tigin Yağlioğlu sowie den Co’s Christian Sossenheimer und Scout Marcel Frisch betreute VCW-Mannschaft wollte sich hier warmlaufen für das kommende schwere Heimspiel gegen den Dresdner SC am Mittwoch (21.1.2025; 19:30 Uhr) und ließ sich dann auch nicht die Butter vom Brot nehmen.

Für Wiesbadens Lilly Bietau war die Partie eine besondere: Sie war erstmals auf der Libera-Position verantwortlich und wird es auch für die kommenden Wochen sein. Keine leichte Ausgabe, die ihr als Vertreterin der verletzten Stammspielerin und Kapitänin Rene Sain (Kroatien) zukommt. Die 21-Jährige erledigte ihre Aufgaben ohne Fehl und Tadel. Lilly Bietau und ihre Mannschaftskolleginnen lieferten insgesamt eine prima Partie mit überraschenden Lösungen (vor allem im ersten Satz) bei nur wenigen Annahmefehlern, mit druckvollem Aufschlagspiel (wie im Vorfeld angekündigt) und 13 Servicepunkten, von denen Pleun van der Pijl und Jimena Fernández Gayoso je 4 beisteuerten. Beide waren auch mit je 12 Punkten die erfolgreichsten Spielerinnen in der Mergelsberg Sporthalle. Spanierin Jimena Gayoso durfte sich am Ende die MVP-Medaille in Gold abholen; die silberne ging an Borkens Mittelblockerin Doreen Luther (5 Punkte).

Weitere Infos in Stichworten

Als VCW-Interimskapitänin auf dem Feld: Sanne Konijnenberg; Cayetana López Rey wurde zur Schonung nur kurzzeitig in den Abschnitten eins und drei eingesetzt; Jovana Dordević, Marlene Rieger und Hanna Weinmann unterstützten an der Seitenlinie ohne eigene Einsatzminuten – beide Teams erzielten gerade mal je zwei Blockpunkte – die ehemalige VCW-Athletin Liza Kastrup schaffte die meisten Borkener Punkte (9) – jeder der drei Sätze ging exakt über 19 Minuten – und: ein vehementer Schlag der Skurios landete nach einmaliger Bodenberührung im Basketballkorb an der Rückwand ...

Die Spiel-Story

Den ersten Punkt im Match besorgte Wiesbadens Mittelblockerin Laura Broekstra. Borkens Cheftrainerin Danuta Brinkmann nahm beim 6:3 für die Gäste bereits ihre erste Auszeit. Die erste lange Rallye entschied der VCW für sich (8:5). Nach einigen schönen, überraschenden Aktionen zogen die Hessinnen zackig auf 17:10 davon. Ein Servicefehler der Skurios bescherte dem Gast dann zehn Matchbälle. Der erste wurde noch abgewehrt, aber dann war es ein einheimischer Blockball, der ungeplant im Netz landete. (= 25:16 für den VCW; 1:0)

Im zweiten Satz sah es zunächst so aus, als könnten die Gäste ihre Dominanz weiterhin behaupten (zwei Konijnenberg-Asse zum 2:0; später 5:1), aber dann wurde es im VCW-System unruhiger. Borken nutzte die sich bietenden Chancen und krallte sich am Favoriten fest. Der vermochte sich noch nicht abzusetzen (8:6, 9:8, 12:11). Der Widerstand der Gastgeberinnen hielt indes nicht lange an. Wiesbadens Mittelblockerin Hannah Clayton nutzte zum Ende den freien Raum und stellte auf 24:16. Wie im ersten Kapitel auch konnte der erste Satzball noch abgewehrt werden, aber dann war es wieder eine Borkenerin (Chaine Konjer), die für den Schlusspunkt zugunsten des VCW sorgte. (= 25:17; 2:0)

Im drittem Abschnitt erzielten die Hessinnen rasch drei und fünf Punkte in Serie, und sie streuten gleich mehrere Asse ein (7 in diesem Satz!). Der Vorsprung wuchs zusehends: 6:1, 9:2, 13:7, 19:12. Die Borkenerinnen wollten ihrem Publikum aber noch etwas bieten: vier weitere Punkte konnte ihr Publikum noch bejubeln, der Lauf des erfahrenen Erstbundesligisten war indes nicht mehr aufzuhalten. Das 25:16 bedeutete den Sieg für den Gegner aus der rund 300 Kilometer entfernten hessischen Landeshauptstadt, der bei seinem 3:0 drei wichtige Punkte mitnahm.

STATEMENTS

Chefcoach Tigin Yağlioğlu: „Dass wir unbedingt diese drei Punkte brauchten, war beim Blick auf die Tabelle klar. Wir haben die Erwartungen erfüllt. Die Art und Weise aber war großartig. Im ersten und zweiten Satz sind uns viele Abwehraktionen gelungen und wir haben aus der Transition heraus gut gescort. Sieben Asse im letzten Satz waren eine echte Ansage. Ich bin extrem zufrieden, zum Beispiel mit dem Zuspiel von Sanne Konijnenberg, die auch die Mitte gut bedient hat. Laura Broekstra und Hannah Clayton haben dann ihren Job prima gemacht. Jetzt gilt es umgehend den Schalter umzulegen, denn Mittwoch treten wir daheim gegen ein echtes Schwergewicht der Liga an.“

Lilly Bietau (Libera): „Es war nach dem Schock durch Renes Verletzung heute gar nicht leicht, dann doch so verhältnismäßig locker zu gewinnen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Ich konnte mich eine Woche lang auf das Match und meine neue Aufgabe einstellen. Meine Mannschaftskameradinnen helfen mir dabei sehr.“

VCW-Kader + Statistik

Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande; 7), Hanna Weinmann – Außenangriff: Pleun van der Pijl (Niederlande; 12), Dagmar Boom (Niederlande; 7), Cayetana López Rey (Spanien), Jovana Dordević – Mittelblock: Laura Broekstra (9), Hannah Clayton (USA; 5), Marlene Rieger – Diagonal: Jimena Fernández Gayoso (Spanien; 9) – Libera: Lilly Bietau


(Text: Sabine Ursel)

 

Recruiting Day am 21.1.2026

Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

Ab 15:00 Uhr können Schülerinnen und Schüler Unternehmen aus Wiesbaden und der Region kennenlernen. Zwei kurze Impulsvorträge beleuchten das Thema „Berufsleben und Profisport“ und das Wesen der dualen Ausbildung.

Diese Unternehmen gewähren Einblicke: Nassauische Sparkasse, Brömer & Sohn (Bauunternehmen), Medialine (IT-Dienstleister), SOKA DACH (Dienstleister für das gesamte deutsche Dachdeckerhandwerk), IHK Wiesbaden, Handwerkskammer Wiesbaden

Projekt „Dein Erster Tag“: realistische Einblicke in Berufe und Unternehmen mittels Virtual Reality und 360-Grad-Videos. Interessant ist auch ein Quiz, bei dem es Preise zu gewinnen gibt.

Alle Schülerinnen und Schüler und Studenten bis 21 Jahren, die zum Recruiting-Day kommen, können zum Heimspiel gegen den Dresdner SC in der Halle bleiben. Mit dem Code VCWxEHS gibt es im VCW-Ticketshop kostenlose Tickets für das Recruiting Event und das anschließende Spiel.

 

TERMINE – 1. Volleyball Bundesliga Frauen

21.1.2026 (Mittwoch)
19:30 Uhr: VCW – Dresdner SC
Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

23.1.2026 (Freitag)
18:00 Uhr: Schwarz-Weiß Erfurt – VCW
Erfurt, Riethsporthalle

1.2.2026 (Sonntag)
Binder Blaubären TSV Flacht – VCW
Weissach, Heckengäusporthalle II

3. VCW-Doppelspieltag
Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit
14.2.2026 (Samstag)
17:15 Uhr: VCW (Profis) – VfB Suhl Lotto Thüringen
20:15 Uhr: VCW 2 – SSC Freisen

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