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Die Zeit bei der Jugend-Nationalmannschaft

Bei den Turnieren der Kaderteams holt sich der Jugend-Bundestrainer seinen Eindruck von den Spielerinnen des entsprechenden Jahrgangs. So wurde ich bei einem Bundespokal gesichtet und zu einem Lehrgang der Jugend-Nationalmannschaft eingeladen. Dort bemerkte ich, dass andere Spielerinnen schon bis zu 12 Stunden in der Woche Volleyball trainierten, wohingegen ich neben den ganzen anderen Aktivitäten nur drei Stunden die Woche einen Volleyball in der Hand hatte. Da mein Fokus auch noch nicht beim Volleyball als Leistungssport angekommen war, war meine Zeit im Nationalkader recht beschränkt, unter anderem auch, weil ich Maßnahmen wegen Auslandsaufenthalten absagte und auch dem Ruf des Berliner Volleyball-Internats nicht folgte. Aber trotzdem fand ich den Weg ins Oberhaus des deutschen Volleyballs. Der Bundestrainer erzählte mir von einem Zweitliga-Team in Wiesbaden. Nach reichlich Überlegung und Überzeugungsarbeit, unter anderem durch eine ebenfalls nach Wiesbaden gewechselte Trainerin, verließ ich 2002 dann den USC Königstädten, wo ich mittlerweile mit Doppelspielrecht in der Bezirksoberliga und der Landesliga spielte. Der ursprüngliche Gedanke war der, dass ich bei besagter Trainerin in der zweiten Mannschaft spielen und der Trainer der ersten Mannschaft sich einen ersten Eindruck von mir machen sollte.

julias geschichte 2Es kam dann anders, denn schon nach den ersten paar Trainingseinheiten wurde ich in die erste Mannschaft berufen. Der Schritt von der Landesliga direkt in die zweite Bundesliga war groß. Die Trainingseinheiten waren viel härter, denn hier spielte keine Jugendmannschaft mehr zusammen. Der Trainer, Luis Ferradas, und die streckenweise sehr erfahrenen Spielerinnen forderten und förderten junge Spielerinnen wie Anne Friedrich, Andrea Wesche oder mich. Man war aber ein gewisses Niveau gewöhnt und wollte entsprechende Bemühungen unsererseits erkennen. Neben dem technischen und taktischen Lernprozess musste ich auch verinnerlichen, die Flut an (konstruktiver) Kritik aufzunehmen und umzusetzen sowie in gewissen Situationen einfach die Klappe zu halten…zumindest wenn man den Ball nicht im Gesicht haben oder diesem durch die ganze Halle hinterherjagen wollte. Zu der ungewohnt hohen Belastung kam auch noch der organisatorische Aufwand, denn ohne Führerschein können 25 km pro Strecke ganz schön weit sein. Wenn man allerdings besser werden möchte muss man sich da durchbeißen.

Als Entschädigung konnte ich bald Fortschritte an mir erkennen und durfte mich über meine ersten Einsätze in der zweiten Bundesliga freuen. Vor etwa 50 Zuschauern war das schon sehr aufregend für mich. An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an meinen langjährigen Trainer Luis Ferradas, denn ohne ihn wäre ich niemals dort hingekommen, wo ich am Ende war. Er hat immer an mich geglaubt und mir geholfen spielerisch und mental eine Bundesligaspielerin zu werden.

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