1. VC Wiesbaden

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UnbenanntAm Ende stand mal wieder die 1 auf der Urkunde der Elly-Heuss-Volleyballerinnen, allerdings gleich zweimal. Mit Platz 11 blieb das Team damit ein wenig hinter den eigenen Erwartungen zurück, Mannschaft und Betreuer waren aber glücklich, nach der Premiere 2013 auch in diesem Jahr wieder beim inoffiziellen Bundesfinale der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2001 und jünger) dabei gewesen zu sein.

In der Landessportschule in Osterburg (Sachsen-Anhalt) fanden die besten 16 Schulmannschaften aus ganz Deutschland hervorragende Bedingungen für ein von der DVJ perfekt organisiertes Turnier vor. Da nicht alle Kultusministerien diese tolle Veranstaltung unterstützt und ihre Landessieger nach Sachsen-Anhalt entsandt hatten, wurde die Meisterschaft in diesem Jahr in einem gemischten Turnier ausgetragen.  

Im ersten Spiel des Turniers ging es gegen die Mädchen des Human-Gymnasiums aus Essen. In einem spannenden und hochklassigen Spiel unterlag die EHS am Ende knapp mit 1:2 (27-29, 27-25, 9-15). „Wir haben leider in der entscheidenden Phase zu viele Eigenfehler gemacht und insgesamt nicht clever genug gespielt“, fasst Coach Corts diese unnötige Auftaktniederlage zusammen.

Das zweite Gruppenspiel gegen die Mädchen aus Hamburg dominierte die Hessinnen dann nach belieben und gewannen souverän mit 2:0 (25-18, 25-14), so dass im letzten Spiel des 1. Turniertages dann erstmals gegen ein Jungenteam gespielt werden musste. Gegen die starken Angriffe des großgewachsenen Hauptangreifers der Grundschule Jävenitz (Sachsen-Anhalt) fand die EHS leider nie ein geeignetes Mittel, so dass diese Partie nach der bisher schwächsten Vorstellung deutlich mit 0:2 (14-25, 10-25) verloren ging.  „Die Jungen waren uns athletisch und vor allem in der Abschlagshöhe im Angriff deutlich überlegen, hier hatten wir keine Chance“, so Corts.

Am zweiten Turniertag wartete dann direkt das nächste Jungenteam, die Regelschule „Oststadt Gotha“ aus Thüringen, die ebenfalls mit zwei starken Angreifern aufwarten konnte. Doch die Elly-Heuss-Mädchen wollten das Spiel um den Einzug in das Viertelfinale nicht kampflos aufgeben. Ganz nach dem Motto „egal ob dein Trikot von Adidas oder Nike ist, nach dem Spiel muss es nach Puma riechen“ kämpften die Spielerinnen um Spielführerin Lilli im ersten Satz um jeden Ball. Die zuvor ausgearbeitete Taktik wurde hervorragend umgesetzt und der starke Hauptangreifer der Thüringer Jungen konnte nicht nur kontrolliert, sondern sogar auch insgesamt 4 Mal im Angriff abgeblockt werden! Am Ende reichte es leider nicht ganz, so dass der 1. Satz trotz der besten Turnierleistung knapp mit 22-25 verloren ging. Im 2. Durchgang dominierten die Jungen aus Gotha dann das Spiel nach belieben und gewannen am Ende verdient mit 25-9. Damit war klar, dass die EHS um die Plätze 9 – 12 spielen musste.

Im Überkreuzvergleich gegen abwehrstarke Volleyballerinnen aus Halle spielten Emilia und Co dann ähnlich wie im ersten Spiel gegen Essen: Teilweise überragend, aber insgesamt nicht clever genug, so dass auch dieses Spiel unnötigerweise mit 0:2 (22-25, 25-27) verloren ging.  Grund für die Niederlage war aber auch das Fehlen von Lilli, die verletzungsbedingt passen musste.
Im letzten Spiel des Turniers wollten Alina, Elisabeth, Ronja und Emilia dann noch einmal zeigen, dass sie richtig gut Volleyball spielen können und den DVJ-Schul-Cup mit einem Sieg abschließen wollen. Nach einem guten Spiel um Platz 11 und 12 stand am Ende ein 2:0 (25.23, 25-21) auf der Anzeigetafel und de EHS jubelte über einen erfolgreichen Turnierabschluss.image 9

Zum Abschluss eines langen zweiten Turniertages wurden dann noch die hessischen Jungs der Main-Taunus-Schule aus Hofheim lautstark angefeuert, die im Finale gegen die Mädchen der Marien-Realschule Kaufbeuren spielten und überzeugend die Goldmedaille gewannen. Gratulation an Meistertrainer Tim Schön und sein Team!

Auch wenn am Ende „nur“ der 11. Platz in der Gesamtwertung belegt wurde – in der reinen Mädchenwertung belegte die EHS immerhin Platz 6 – so reiste die Wiesbadener Delegation am Donnerstag erschöpft aber zufrieden nach Hause und hofft, auch 2015 wieder Hessen beim Bundesfinale der WK IV vertreten zu können!  

Für die EHS spielten: Ronja Biberstein, Emilia Morgenroth, Alina Müller, Elisabeth Tischel, Lillian Weinheimer
Betreuer: Coach Corts

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