1. VC Wiesbaden

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Eröffnungsfeier DM-webVor dem Turnier war eine Medaille das große Ziel, von dem die Mädels geträumt hatten. Was dann beim Turnier übertraf alle Erwartungen. Und dies obwohl der Start sehr holprig war. Nach einer sehr gelungenen Turniereröffnung durch den Ausrichter Dresdner SC, die das ganz Turnier sehr professionell organisiert hatten, ging es gegen den zweiten der bayrischen Meisterschaften SV Mauerstetten.

Trotz eines souverän gewonnenen 1.Satz (25:13) hatten die VCW-Mädels noch keinen Rhythmus gefunden. Das merkte auch der Gegner und nutze am Anfang des zweiten Satzes die Unsicherheit im wiesbadener Team aus und erspielte sich ein 15:6. Doch die VCW-Girls steckten nicht auf und arbeiteten sich Punkt für Punkt. Aber die Aufholjagd kam zu spät und der Satz ging mit 22:25 an die bayrischen Madel.
Doch der VCW-Zug ließ sich jetzt nicht mehr stoppen und gewann den Tiebreak souverän mit 15:7. In der Kabine wurden die Probleme besprochen und das Trainerteam nahm eine kleine taktische Veränderung vor, um das Spielsystem zu stabilisieren. Und diese Umstellung brachte auch den erhofften Erfolg und so gewann man souverän das zweite Gruppenspiel gegen MSV Pampow. "In diesem Spiel ist der Knoten bei den Mädels geplatzt und wir waren dann mit viel Selbstbewußtsein im Turnier drin." analysierte Trainer Oliver Bernzen die Bedeutung dieses Sieges. Dieses Stärke bekam dann im letzten Vorrundenspiel auch TB Bad Krozingen zu spüren. Motiviert durch die Niederlage in der U18 gegen genau diesen Gegner starteten die VCW-Mädels wie die Feuerwehr und ließen dem Gegner beim 25:11 und 25:18 keine Chance. Der VC Wiesbaden war damit als Gruppensieger direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Dies war natürlich ein großer Vorteil, da während die anderen Teams noch um die Teilnahme ins Viertelfinale kämpften, wurden im Hotel die kleinen Probleme der VCW-Mädels von der Physio Bettina Kammer super behandelt. So konnten alle Mädchen am Sonntag morgen fit ins Viertelfinale gegen den USC Münster starten. Und wer gedacht hatte, dass der VCW-Motor erst langsam ins Rollen kommen muss, der hatte sich gewaltig geirrt. Die Bälle wurden sofort den münsteraner Mädels um die Ohren gehauen, egal ob als Einbeiner durch Antonia Becker, als 2-Meter Schuss durch Anna Koptyeva oder von der Position 2 durch Chiara Fach. Mit 25:11 und 25:12 dominierte man den Gegner nach Belieben. Die erträumte Medaille war erreicht...

Aber man hatte auch einen Lauf und so wollte man sich nicht mit der Bronzemedaille zufrieden geben. Aber im Halbfinale traf man auf keinen geringeren als dem Nachwuchs des amtierenden Deutschen Meisters  Dresdner SC, der sich als Ausrichter natürlich auch einer großen Fanmenge sicher sein konnte. Was dann kam, hatte keiner in der Halle erwartet. "Eine unfassbar gute  Leistung der Mädels. Ich dachte zwischendurch ich träume", beschrieb VCW-Trainer Oliver Bernzen das Halbfinale. "Die Mädels haben perfekt gespielt und dabei all unsere taktischen Vorgaben zu 100 % umgesetzt" zeigte sich auch der Co-Trainer Benjamin Corts begeistert. Die VCW-Mädels spielten wie im Rausch, machten keine Fehler und zeigten eine Leistung, die deutlich über 100 % ihres normalen Leistungsniveaus lag. Angetrieben von einer überragenden Zuspielerin Lea Willius und einer sehr guten Lena Geiger gewann man gegen die DSC-Mädels mit 25:11 und 25:10!!! "Finaaaaallleee" hallte es aus dem Jubelkreis der Wiesbadener Mädchen nach dem Spiel.DerPokalweb

Im Finale gab es eine Wiederholung des Finales der Deutschen U14-Meisterschaften von vor zwei Jahren. Der Gegner hieß wie damals TSV Eiselfing, der sich ganz knapp im Halbfinale gegen den starken SC Potsdam durchsetzte. Nach dem überragenden Halbfinale setzten natürlich viele auf den VC Wiesbaden, aber die hatten den unbändigen Kampfgeist der bayrischen Spielerinnen unterschätzt. Mit knallharten Aufschlägen und Angriffen zerschossen die Eiselfing-Girls das Wiesbadener Spiel und holten sich völlig verdient den ersten Satz mit 25:14. Auch am Anfang des zweiten Satzes fand der VCW keine Mittel gegen super stark aufspielende Gegnerinnen. Bei 11:17 aus Wiesbadener Sicht sprach alles für einen geplatzten Traum für das Wiesbadener Team. Doch dann wurde die Kaptänin Annika Hirt eingewechselt und durch zwei direkte Asse leitete sie die Aufholjagd ein. Der Kampgeist und die Emotionen auf der VCW-Seite wurden immer größer. Dadurch fing auch der Gegner aus Bayern an, nachzudenken, dass man noch verlieren könnte und machte dementsprechend immer mehr Fehler. Auch die Einwechselung von Lisa Merzbach zur Stabilisierung der Annahme zeigte Wirkung und so konnte der zweit Satzball zum 27:25 genutzt werden. Im entscheidenen 3. Satz lag Eiselfing zum Seitenwechsel mit 8:6 vorne, aber Wiesbaden spielte sich wieder in einen Rauschzustand. Nun war natürlich auch die Zeit der besten Spielerin des gesamten Turniers Maike Henning gekommen. Sie nahm die Verantwortung in die Hand und schlug einen Ball nach dem anderen ins gegnerische Feld. Bei 14:12 schlägt Eiselfing gegen den Matchverlust auf. Sehr gute Annahme durch Maike Henning, Zuspiel durch Lea Willius auf die Position 4 und da schlägt eben die überragende Maike Henning den Ball diagonal vorbei am Block ins Eiselfinger Feld! DEUTSCHER MEISTER!!!!

Alle Spielerinnen liegen sich euphorisch in den Armen. Es fließen Freudentränen. Ein Traum ist wahr geworden.
"Das war einfach ein perfektes Turnier. Die Mädels haben überirdisch gespielt. Wichtig war auch, dass das Team immer 100% gegeben hat. So haben auch Neele Deharde, Luca Schwarzmann, Valeria Krause, Lara Cackovich und Liv Kürschner, obwohl sie nicht so viel gespielt haben, einen sehr großen Anteil an dieser Meisterschaft. Man kann nur so einen Erfolg feiern, wenn es zu 100% paßt im Team," lobten das Trainerteam Oliver Bernzen und Benjamin Corts." Und auch die Eltern haben einen riesigen Anteil an diesem Erfolg. Sie haben das Team unglaublich unterstützt und nach vorne gepeitscht!. Nach der Siegerehrung wurde im Hotel noch lange mit dem Delegationsleiter Daniel Callwitz gefeiert, inklusive der obligatorischen Sektdusche für das Betreuerteam. Einfach ein perfektes Wochenende!!!!
Deutscher Meister U16 2014-2mittelDas VCW-Meisterteam:
hinten von links nach rechts: Liv Kürschner, Lea Willius, Lena Geiger, Annika Hirt, Antonia Becker, Maike Henning, Anna Koptyeva, Valeria Krause, Lisa-Maria Merzbach, Lara Cackovich, Chiara Fach, Luca Schwarzmann, Neele Deharde.
vorne von links nach rechts:
Co-Trainer Benjamin Corts, Trainer Oliver Bernzen, Physiotherapeutin Bettina Kammer, Delegationsleiter Daniel Callwitz

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