1. VC Wiesbaden

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20131007-01„Stark angefangen, noch stärker nachgelassen und etwas zu spät zurück in die Spur gefunden und so den ersten Punkt verpaßt“, so oder so ähnlich könnte das Resümee nach dem zweiten Auftritt der Damen 5 in der Bezirksliga in Kriftel am 6. Oktober 2013 lauten.

Nach den beiden Dreisatzverlusten zum Auftakt in dieser Liga gegen die eigene Vierte und die Eintracht aus Wiesbaden, zeigte sich das Team von Oliver Bernzen erneut verbessert in der Abstimmung und im Verständnis des Spielsystems. Letztlich fehlte am Wochenende dieser Mannschaft, die zu 100% aus U16 Spielerinnen besteht - ein Großteil der Mannschaft könnte sogar noch U15 spielen - die nötige Erfahrung und Nervenstärke bei einer steigenden Eigenfehler-Quote sowie ein bißchen mehr Durchschlagkraft im Angriff, um den Gegnerinnen aus Kriftel einen bzw. sogar drei Punkte abzutrotzen.

Zum Spielverlauf: Im ersten Satz startete die Mannschaft mit Lisa-Maria, Anna, Chiara, Annika, Celine und Luca fulminant und lag über 4:8 und 12:14 ständig in Führung. Die Zuspiele fanden mit schönen Angriffen über Mitte und Außen ihren perfekten Abschluß und die Fehler der Gegnerinnen taten das Übrige. Allerdings kippte diese Führung bei 14:14 und die körperlich überlegenen Kriftlerinnen zogen auf 22:17 davon. Nach einem Wechsel von Valeria für Luca kämpfte man sich aber Punkt für Punkt wieder auf 22:22 heran und hatte nach sieben Punkten in Folge plötzlich bei 22:24 sogar zwei Satzbälle. Die Freude war riesig als der zweite nach einer schönen Angriffsaktion zum 23:25 genutzt werden konnte. Der erste Satzgewinn in der neuen Liga war perfekt!

Der zweite Satz begann mit der gleichen Aufstellung, mit der man den ersten Satz „zugemacht“ hatte, sehr ausgeglichen: bis zum 6:6 war alles offen, bevor Kriftel auf 15:9 davonziehen konnte. Viele kleine Fehler schlichen sich ein und teilweise ließen unsere jungen Mädels sich durch die physische Stärke einzelner Gegnerinnen zunehmend mehr beeindrucken. Auch die Einwechslung der großgewachsenen Blockspielerin Matylda für Anna konnte den drohenden Satzverlust nicht mehr abwenden. Ab 21:16 machte unsere Mannschaft keinen Punkt mehr, keine Aufholjagd wie im ersten Satz und gedanklich war man wohl schon im nächsten Satz.

Wer allerdings gedacht hatte, dass sich dieses Blatt wieder zu unseren Gunsten wenden würde, sah sich getäuscht! Um dem Abwärtstrend entgegen zu wirken, startete Oliver Bernzen diesmal mit Annika, Chiara, Lena, Matylda, Valeria und Liv, nur um zu sehen, wie Kriftel auf 8:0 vorlegte. Auch die zahlreichen Auswechselungen, Neele für Chiara, Vicky für Lena (und wieder zurück), Lisa-Maria für Liv, brachten keinen Effekt, lediglich eine kleine Aufschlagserie von Lena zum zwischenzeitlichen 15:8 unterbrachen den Kriftler Erfolgsweg über 22:9 zum 25:9 Satzerfolg. Zu diesem Zeitpunkt lief bei Wiesbaden überhaupt nichts mehr zusammen, insbesondere die Außenangreiferinnen glänzten durch zahlreiche verschlagene Bälle, aber auch die gesamte Abstimmung und die Annahme war aus den Fugen geraten.

Im vierten Satz startete man bis auf eine Position mit der gleichen Formation wie in Satz 1, bevor bei 3:0 Rückstand mit der Rückwechslung von Chiara für Neele exakt die gleiche Aufstellung auf dem Feld war. Die Organisation war so leidlich wieder hergestellt, aber leider brachte der zwischenzeitliche Ausgleich zum 6:6 noch nicht die Wende. Einige Angriffsfehler der Wiesbadenerinnen - alle aus der Rücklage ins Aus oder ins Netz gespielt – ließ die Kriftlerinnen erneut mi 5 Punkten (17:12) in Führung gehen. Jetzt erst setzte die Trendwende richtig ein und sah beim Stand von 22:21 den längsten und schönsten Ballwechsel der Partie, leider mit dem unglücklicheren Ende für die Wiesbadener Mädchen. Jetzt war der Widerstand gebrochen und die Kräfte verbraucht, mit 25:21 gewann Kriftel das Match.

Auch wenn es mit dem Punktgewinn an diesem Wochenende noch nichts geworden ist, werden wir mit dieser D 5 noch viel Freude haben, wenn die Entwicklung der Mannschaft so weiter geht: bei verbesserter Angriffsstärke, weniger Respekt vor der Physis des Gegners und etwas mehr mentaler Durchhaltekraft gehört dieses junge Team definitiv in diese Liga und kann jeden Gegner dort schlagen.

Es spielten: Matylda Bartoszewska, Neele Deharde, Chiara Fach, Lena Geiger, Annika Hirt, Anna Koptyeva, Valeria Krause, Liv Kürschner, Victoria Lehmann, Celine Loy, Lisa-Maria Merzbach, Luca Schwarzmann

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