Närrisches Treiben und 2 wichtige Punkte
1120 Zuschauer, teilweise toll verkleidet, verwandelten zusammen mit dem Bundesligateam das Spiel zwischen dem einheimischen VC Wiesbaden und den Gästen aus Stuttgart zu einer wahren Faschingsparty.
Satz 1 begann mit guten Aufschlägen und viel Druck im Angriffsspiel des VCW. So zeigte man gleich gute Präsenz auf dem Spielfeld und machte unmissverständlich klar, wer Chef in der Halle am 2. Ring ist. Gut eingestellt auf das Stuttgarter Spiel stand auch der Block- und Feldabwehrverbund, womit der Satz regelrecht dominiert wurde. Über 8:5, 16:12 und 21:13 zogen die Mädels des VC Wiesbaden uneinholbar davon und brachten den ersten Durchgang mit 25:15 sicher nach Hause.
Im 2. Satz zeichnete sich zunächst das gleiche Bild wie in Durchgang eins ab. 8:5 zur ersten, 16:11 zur zweiten technischen Auszeit. Alles schien sicher zu laufen. Doch wie so oft im Volleyballsport: hier der ein oder andere Aufschlagfehler nach Spielunterbrechungen, dort ein Angriff in den Einerblock des Gegners, der eigene Block nicht mehr so diszipliniert. Auf einmal steht es 20:21 und was eben noch durch Lockerheit glänzte, artete nun in verbissene Arbeit aus. So unterlief den Hessinnen am Ende ein Fehler zu viel und der Satz ging mit 24:26 völlig überraschend an die Schwäbinnen.
Während in der 10-Minuten Pause in der Halle die Faschingsmodenschau lief, bei der das schönste Kostüm prämiert wurde, wurde es in der Kabine des VC Wiesbaden etwas ungemütlicher. Nach einer deutlichen Ansprache von VCW- Trainer Andi Vollmer kam das Team wach und hoch motiviert zurück aufs Spielfeld.
Die Durchgänge 3 und 4 liefen nahezu identisch. Wie im ersten Satz drückte man dem Spiel seinen VCW- Stempel auf. Wieder mehr Druck im Aufschlag und weitaus bessere Blockarbeit waren Garant dafür, dass man zu jeder technischen Auszeit den Vorsprung weiter ausbauen konnte. In der Zwischenzeit kam Martina Viestová für Lucia Kaiser auf der Zuspielposition zum Einsatz, Micheli Tomazela überzeugte mit tollen Schnellangriffen und sehr guter Blockarbeit. 
Auch Libera Erika de Sousa entschärfte einige Angriffsbälle des Gegners, was nun auch eiskalt mit guten Gegenangriffen ausgenutzt wurde. Die Party auf den Zuschauerrängen war nun in vollem Gang. Mit 25:18 und 25:16 ließ man dem Gegner keine Chance mehr und verbuchte am Ende zwei wichtige Punkte gegen einen direkten Gegner um den Einzug in die Play- Offs.
Zur MVP- Ehrung durften nach dem Match zwei Brasilianerinnen: Libera Evelyn Delogu (Stuttgart) und Mittelblockerin Micheli Tomazela (Wiesbaden).
Berichte Mannschaften
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Das Teilnehmerfeld bei den Mädchen: VG Eschwege, TSV Frankenberg I+II, TS Homberg, TV Breitenbach, SSC Vellmar, TuS Löhnberg, ASV Rauschenberg I+II,...
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