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Kartenvorverkauf

Die Eintrittspreise bei den Bundesliga-Heimspielen des VCW in der Halle am 2. Ring betragen:

Sitzplatz nummeriert auf der
Haupttribüne: 12,00 €

Eintrittskarte mit ansonsten freier Platzwahl:
Normal: 9,00 €
Ermäßigt: 5,00 €

Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt!


 
Hier gibt es alle Tickets für die Bundesligaspiele des VCW im Vorverkauf:

Online-Tickets

VCW-Tickets bequem und sicher im Internet! Zahlung per Lastschrift oder Kreditkarte. Auf Wunsch werden die Karten per Post zugestellt. Wer das Porto für die Postzustellung sparen möchten, kann die Tickets auch zu Hause ausdrucken (print@home-Verfahren, bis ca. 4 Stunden vor Spielbeginn).

In der Geschäftsstelle des VCW
Oder Sie kommen in die Geschäftsstelle des VCW (Diltheystraße 3, 65203 Wiesbaden). Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-13 und 15-17 Uhr. Hier ist auch die telefonische Kartenbestellung möglich: 0611-3605149

Oder über die Tickethotline von ADticket unter der Rufnummer 0180-50 40 300 (14ct./min). Diese Hotline ist Montags bis Freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr für Sie erreichbar.

Und in allen bekannten Vorverkaufsstellen:
Wie bisher, gibt es die Tickets in der Vorverkaufsstelle der Wiesbadener Tourist Info, Marktstraße 6, 65183 Wiesbaden.

Und außerdem in vielen weiteren Vorverkaufsstellen: ...
 
Wiesbadens Sportpolitik erbost über Hallenverbot für VC Wiesbaden Drucken

Aus dem Wiesbadener Kurier, Von Ulrich Schwaab

Der Beschluss, der Deutschen Volleyball-Liga (DVL), dem Deutschen Vizemeister VC Wiesbaden in der kommenden Saison in der Halle am Zweiten Ring nunmehr sieben Pflichtspiele austragen zu lassen, hat in Wiesbaden für Verärgerung und Empörung gesorgt.

Oberbürgermeister und Sportdezernent Helmut Müller (CDU) versteht insbesondere nicht, wie das Thema Finanzierung als Begründung des DVL-Beschlusses herhalten kann. „Wenn die Stadtverordneten am 22. Juli für den Bau der Halle votieren, dann steht die Finanzierung“, sagte Müller. Angesichts dessen kann Müller kein Verständnis für die harte Haltung der DVL aufbringen. Die hatte einen einstimmigen Vorstandsbeschluss gefällt, in dem dem VCW nur sieben Pflichtspiele in der Halle am Zweiten Ring erlaubt sind. Im Vorstand sitzen mit den Managern des Schweriner SC und der Roten Raben Vilsbiburg auch Vertreter der Frauen-Bundesliga.

DVL will bei Zustimmung für Hallenbau neu beraten

Die DVL verteidigte am Freitag ihre Entscheidung. Daniel Sattler sprach vielmehr davon, dass die sieben erlaubten Spiele ein aus der zeitlichen Enge geborenes Zugeständnis an den VCW seien. „Wäre der Vorstandsbeschluss im April getroffen worden, hätte die Liga so entschieden, dass es gar keine Ausnahmeregelung gegeben hätte.“ Sollte in Wiesbaden am 22. Juli für den Bau der Sporthalle am Platz der deutschen Einheit gestimmt werden, werde die DVL „neu beraten“.

Mit welchem Ergebnis auch immer. Sattler verwies darauf, dass sich die DVL als „Interessenverwalter aller“ sieht. Andere Städte und Kommunen hielten ihre Bauprojekte ein. „Wir müssen als DVL vorangehen, um die Sportart Volleyball voranzubringen“, betonte Sattler. Die Frage muss erlaubt sein, wieso der VC Wiesbaden, der eine Hochburg im deutschen Frauen-Volleyball darstellt, jetzt so hart bestraft wird. Ein Verein, dessen Heimspiele auch Verbands-Präsident Werner von Moltke nie besucht, ohne darauf zu verweisen, wie toll Volleyball in Wiesbaden funktioniere.

 

VC Wiesbaden will Widerspruch gegen Beschluss eingelegen

Dessen ungeachtet hat sich der VC Wiesbaden juristischen Beistand gesichert und wird binnen 14 Tagen Einspruch gegen den DVL-Vorstandsbeschluss einlegen. Keinerlei Verständnis für die Haltung der Liga hat auch Wolfgang Gores. „Ich finde es unmöglich und unprofessionell, wie die Liga mit dem Verein umgeht, der viel geleistet hat. Den Verein dafür zu bestrafen, dass eine Kommune noch keine geeignete Halle bereitstellt, ist höchst unsportlich“, schimpft Gores. Der hatte als Erster Vorsitzender Luis Ferradas für den Verein gewonnen. Unter der Ägide des argentinischen Trainers begann zu Beginn des Jahrtausends der sportliche Höhenflug des VC Wiesbaden. Gores, in Wiesbaden ein versierter CDU-Sportpolitiker, stellt auch die Frage, ob der VCW in der DVL „als Konkurrent gesehen wird, den man loswerden will“? Was DVL-Vertreter Sattler als „irrig“ zurückweist. Außerdem habe der VCW gegenüber der Liga Ausweichhallen in Wiesbaden angeboten.

Gleichwohl zieht sich die Empörung durch alle politischen Lager. „Bei allem Recht für die Entscheidung der DVL. Ich habe kein Verständnis dafür. Mit solch einem Hammer in einer solch sensiblen Zeit zu kommen, ist niederträchtig“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD in Wiesbaden, Sven Gerich. Auch die DVL wisse, dass am 22. Juli in Wiesbaden eine Entscheidung gefällt werde. „Und unter Sportpolitikern ist der Bau der Halle unumstritten“, unterstreicht Gerich. Weil dem so ist, warnte Oberbürgermeister Müller auch davor, den Bau der Sporthalle dazu zu benutzen, im Sport alte Gräben aufzureißen und das Ende der kostenfreien Nutzung von städtischen Sportanlagen in den Raum zu stellen:„Ich wäre ja als Sportpolitiker ganz schlecht beraten, jetzt Gebühren zu erheben.“

 
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