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VCW feiert beim 3:0 über Bayer Leverkusen fünften Sieg in Folge Fünfter Sieg in Folge für Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden. Vor 1.240 Zuschauern besiegten die Schützlinge von Coach Luis Ferradas in der Sporthalle am 2. Ring Bayer Leverkusen mit 3:0 (28:26, 25:17, 25:18) und kletterten in der Tabelle damit auf Rang drei. „Damit dürften wir die Play-Offs endgültig erreicht haben“, rieb sich Luis Ferradas nach Spielschluss zufrieden die Hände.
„Charakter“, ist ein Wort, das der VCW-Coach sehr gerne gebraucht. Und am liebsten, wenn es um seine Spielerinnen geht. Seine Spielerinnen hätten Charakter bewiesen, konstatierte Luis Ferradas nach dem Spiel. Und damit traf er den Nagel auf den Kopf. Denn eines war das Spiel gegen Bayer Leverkusen auf keinen Fall: ein Selbstläufer, ein Spaziergang. Im Gegenteil. „Wir hatten Probleme“, gestand auch Außenangreiferin Anne Friedrich ein. Vor allem im ersten Satz stotterte der VCW-Motor erheblich, spuckte so manche Fehlzündung aus. Aufschlagfehler, Annahmeprobleme. „Wir haben nicht gut gespielt“, rümpfte auch Luis Ferradas die Nase. Doch der VCW anno 2007 kann auch solche Spiele für sich entscheiden. 7:5, 10:10, 18:18 – eng ging es im ersten Satz zu. Und spannend war es auch. Beim 23:24 hatte sogar der Gast Satzball. Doch vor allem die überragende Anne Friedrich und die eingewechselte Annika Schulz sorgten mit platzierten Schmetterbällen dafür, dass der Satz am Ende doch mit 28:26 gewonnen wurde. Und damit war der Bann gebrochen. Zwar gestaltete die Bayer-Truppe um Nationalspielerin Kathy Radzuweit und Ex-VCW-Girl Karla Borger auch den zweiten Satz lange Zeit offen, ab Mitte des zweiten Durchganges nahm jedoch das VCW-Spiel Fahrt auf. Erneut war es die eingewechselte Annika Schulz, die für klare Verhältnisse sorgte. 25:17, das Satzergebnis spricht Bände. Die Geschichte des dritten Satzes ist schnell erzählt. Spätestens nach dem 11:8 und 13:9 war die Messe endgültig gelesen. Am Ende hieß es 25:18 und der zehnte Saisonsieg war unter Dach und Fach. |