1. VC Wiesbaden

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20131104-02Pokal. Da denken alle ans Endspiel. An den 3. März 2013, als der VC Wiesbaden in Halle/Westfalen im Finale des Pokal-Wettbewerbs gegen den Schweriner SC spielte, gegen den späteren Meister vor der beeindruckenden Kulisse von 10.000 Zuschauern mit 0:3 verlor.

Das Los wollte es so, dass es im Achtelfinale der neuen Pokal-Saison zur Neuauflage kommt: Am Mittwoch (06. November) erwartet der VC Wiesbaden um 20 Uhr in der Großsporthalle in Rüsselsheim den Titelverteidiger Schweriner SC.

„Ich habe dieses Finale sehr genossen, ich will da wieder hin“, sagt Ksenija Ivanovic. Die VCW-Angreiferin schwärmt vom Erlebnis in Halle/Westfalen: „Wir haben zwar verloren, aber es war sehr aufregend.“ 2. März 2014 – um an diesem Datum wieder auf dem Court im GERRY WEBER Stadion zu stehen, muss zunächst mal die Achtelfinal-Aufgabe gelöst werden. Und das ist alles andere als einfach.

Der Beweis: Die 0:3-Niederlage, die die Wiesbadenerinnen am vorletzten Samstag im Ligaspiel gegen die Schwerinerinnen kassierten. Zwar waren die ersten beiden Sätze hart umkämpft – aber das ändert nichts an der Mammutaufgabe, in diesem Achtelfinale zu bestehen. „Wir haben gesehen, woran wir arbeiten müssen“, will Trainer Andi Vollmer die Lehren aus der Niederlage ziehen. Tragisch für die Gäste: Top-Scorerin Saskia Hippe - beim Duell in Wiesbaden herausragend - hat sich beim 3:0-Erfolg in Köpenick am Knie verletzt, ihr Einsatz am Mittwoch ist noch unklar.

Nur zuschauen konnte Ksenija Ivanovic bei der ersten Partie gegen Schwerin. Nach ihrer Schulter-Operation arbeitet sie an ihrem Comeback. Bei der 0:3-Niederlage in Aachen am Samstag war es soweit: Kurz stand sie im dritten Satz wieder auf dem Feld. „Ich muss ruhig und geduldig bleiben“, sagt die 27-Jährige, fügt aber hinzu, dass das schwer fällt: „Ich kann es kaum erwarten, wieder regelmäßig zu spielen.“ Bei etwa „60 bis 70 Prozent“ sieht Vollmer die Schlagkraft seiner Außenangreiferin. Nur nichts überstürzen, lautet die Devise, und Ksenija Ivanovic fühlt sich „sehr gut aufgehoben“. Denn: „Ich bekomme beim VCW von allen Seiten sehr viel Unterstützung.“ Das galt auch für die schwere Zeit vor zwei Wochen: Ksenijas Mutter musste nach einer Herzattacke ins Krankenhaus, die Tochter flog in die Heimat nach Podgorica in Montenegro. „Danke an den VCW, dass ich fliegen durfte“, sagt die Angreiferin: „Meiner Mutter geht es wieder besser.“

Und so stand Ksenija Ivanovic nach ihrer Rückkehr im ersten Vergleich mit Schwerin im Kader, musste sich aber aufs Aufwärmen und die ständige Arbeit mit dem Physio-Thera-Band beschränken. Vom Gegner war sie beeindruckt: „Schwerin spielt sehr schönes Volleyball, mit harten Angriffsschlägen.“ Nach der Partie saß die Wiesbadenerin lange mit SSC-Zuspielerin Danica Radenkovic zusammen. Die beiden spielten 2009/10 gemeinsam für ŽOK Klek in der serbischen Liga. „Sie ist eine sehr gute Freundin“, sagt Ksenija Ivanovic. „Ich habe ihr gesagt: Gratulation zu diesem Sieg. Aber jetzt warten wir erst mal das Pokalspiel ab.“ Dann will Ksenija Ivanovic mit ihrem VCW-Team triumphieren. Und die Hoffnung auf eine Neuauflage in Halle wahren.

Busshuttle nach Rüsselsheim und zurück:

Datum:    Mittwoch, 06. November 2013
Abfahrt:  18.30 Uhr an der Sporthalle am 2. Ring - Rückfahrt 30 Minuten nach Spielende
Kosten:   5 Euro (Hin- und Rückfahrt, ohne Eintritt)

Voranmeldung in der VCW-Geschäftsstelle unter 0611-360 51 49 oder per Mail:

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