1. VC Wiesbaden

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2017 02 25 vcw mit aller kraft gegten koepenick foto detlef gottwald webDer VC Wiesbaden hat am Samstagabend sein letztes Heimspiel in der Hauptrunde der Volleyball Bundesliga gegen den Köpenicker SC mit 3:1 (25:20, 25:20, 22:25, 25:20) gewonnen. Somit bleiben die Volleyballerinnen auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen und rücken auf Platz 6 der Tabelle vor, der zum direkten Einzug in die Playoffs berechtigt.

In den ersten beiden Sätzen zeigte der VCW vor 1.866 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit eine starke Mannschaftsleistung. Im dritten Satz drehte Köpenick jedoch das Spiel zu seinem Vorteil und erkämpfte sich den Satzsieg. Nach 101 Spielminuten entschieden die Wiesbadenerinnen schließlich den vierten Durchgang für sich und sicherten sich somit drei wichtige Tabellenpunkte.

VCW-Chef-Coach Dirk Groß äußerte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Wir waren der Favorit und haben uns daher heute sehr stark selbst unter Druck gesetzt. Zwischenzeitlich haben wir Köpenick zu oft punkten lassen, aber letzten Endes hat die Erfahrung der vergangenen Spiele dafür gesorgt, dass wir das Spiel für uns entscheiden konnten.“

Wiesbadens Mittelblockerin Molly McCage, die insgesamt 14 Punkte – darunter sechs Blockpunkte – zum Erfolg beisteuerte, wurde mit der Goldmedaille zur wertvollsten Spielerin der Partie ausgezeichnet. Sie sagte nach dem Spiel: „In unserem Team ist immer gute Stimmung. Auch wenn es mal eng wird, können wir die Ruhe bewahren und konzentriert spielen. Das hat sehr viel zum heutigen Sieg beigetragen.“

Nun gilt es für den VCW, in den letzten beiden Partien der Hauptrunde den sechsten Tabellenplatz zu halten. Am kommenden Mittwoch schlägt das Team bei den Roten Raben Vilsbiburg auf, einem direkten Konkurrenten um den Einzug in die Playoffs. Am 4. März geht es dann für Tanja Großer & Co. noch zum abstiegsbedrohten Team Schwarz-Weiß Erfurt. Voraussichtlich erst dann wird sich entscheiden, ob es für den VC Wiesbaden zum direkten Einzug ins Playoff-Viertelfinale reicht oder ob die Mannschaft von Dirk Groß zunächst in die Pre-Playoffs muss.

Ausführlicher Bericht:
Wiesbadens Chef-Coach Dirk Groß begann das Heimspiel vor 1.866 Zuschauern mit Irina Kemmsies im Zuspiel, Molly McCage und Simona Kóšová im Mittelblock, Delainey Aigner-Swesey im Diagonalangriff, Tanja Großer und Karolina Bednářová im Außenangriff sowie mit Libera Alyssa Longo.

Gleich zu Beginn erlebten Mannschaft und Zuschauer eine Schrecksekunde: Nach einem gelungen VCW-Start in das Spiel und einer 8:3-Führung knickte Spielführerin Karolina Bednářová unglücklich um und musste zunächst durch Außenangreiferin Dora Grozer ersetzt werden. Der Ausfall der Kapitänin schien die Wiesbadenerinnen zu beeinflussen, denn Köpenick holte danach auf, sodass Chef-Coach Dirk Groß seine erste Auszeit nahm. Danach zeigten sich die Gastgeberinnen wieder deutlich gefestigter und zogen durch den großen Einsatz von Molly McCage in Block und Angriff sowie tollen Aufschlägen von Tanja Großer erneut davon (20:11). Das Köpenicker Team sah den Satz für sich aber noch nicht verloren, konterte mit sieben Punkten in Folge. Nach einem spannenden Fight um den entscheidenden Satzball konnten die Wiesbadenerinnen letztendlich zum 25:20 verwandeln.

Im zweiten Satz war Kapitänin Karolina Bednářová wieder zurück auf dem Spielfeld. Ähnlich wie im ersten Satz führten die Wiesbadenerinnen bis zur ersten technischen Auszeit das Spiel an (8:3). Starke Blockaktionen von Molly McCage heimsten dem Team viele Punkte ein. Nach der zweiten technischen Auszeit wurde es für den VCW noch einmal knapp: Köpenick schaffte den Ausgleich zum 18:18. Daraufhin nahm Wiesbadens Chef-Coach Dirk Groß eine Auszeit. Es folgte ein teils dramatischer Schlagabtausch, bevor sich die Wiesbadenerinnen entscheidend absetzen konnten und Tanja Großer den Satzball verwandelte (25:20).

In Durchgang drei zeigte Köpenick, dass das Spiel noch nicht entschieden war. Die ständig wechselnde Führung nach fortwährend sehenswerten und langen Ballwechseln verlangte größte Konzentration von beiden Teams (17:17). Nach einer taktischen Auszeit durch Chef-Coach Dirk Groß konnte der VCW zwar noch einige Punkte erspielen, jedoch war Köpenick in seinen Aktionen am Ende konsequenter und holte sich den Satzgewinn (22:25).

Der vierte Satz startete spannend (3:3). Dann erarbeitete sich der VCW bis zur ersten technischen Auszeit einen Drei-Punkte-Vorsprung (8:5). Die immer wieder angriffslustige Tanja Großer – sie erspielte insgesamt 21 Zähler für die Hessinnen – sowie eine kämpferische Mannschaftsleistung zwangen Köpenicks Trainer Manuel Rieke zu einer Auszeit, um sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Scheinbar kam diese genau zum richtigen Zeitpunkt, denn der erspielte sich in der Folge den Ausgleich (13:13). Doch nach der zweiten technischen Auszeit zogen die Wiesbadenerinnen erneut davon und sicherten sich verdient den Sieg im vierten und letzten Satz (25:20) und somit drei wichtige Punkte im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation.

Da der USC Münster, Wiesbadens direkter Konkurrent um Platz sechs, parallel sein Auswärtsspiel bei Allianz MTV Stuttgart verlor, konnte der VCW am Ende eines wieder mal hochspannenden Volleyballabends auf den sechsten Tabellenplatz vorrücken.

Foto: Detlef Gottwald

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