1. VC Wiesbaden

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VC Wiesbaden beendetkleinSaison mit Bronze Foto-Detlef-GottwaldEin Déjà-Vu. Wie im vergangenen Jahr. Gleiche Halle, gleiches Podest. Gleicher roter Teppich. Gleiche Medaille. Bronze für den VC Wiesbaden. Die Mini-Trophäe baumelte an schwarz-rot-goldenem Band um den Hals jeder Spielerin des Volleyball-Bundesligisten.

Die Bronze-Medaille hatte es 2013 nach dem Halbfinal-Aus gegen den Schweriner SC gegeben, die Bronze-Medaille gab es auch jetzt nach dem dramatischen 2:3 (21:25, 21:25, 26:24, 28:26, 9:15) im dritten und entscheidenden Playoff-Spiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg vor 1.531 Zuschauern in der Rüsselsheimer Großsporthalle. Die Raben ermitteln nun ab Samstag im Finale nach dem Modus „Best of 5“ gegen den Dresdner SC  (ebenfalls 3:2-Sieger im dritten Spiel gegen Aachen) den Deutschen Meister.

Für den VC Wiesbaden ist die Saison beendet. „Schade, dass wir den letzten Schritt nicht gemacht haben“, sagte VCW-Sportdirektorin Nicole Fetting, fügte aber gleich hinzu: „Vor der Spielzeit hat uns niemand zugetraut, Bronze zu verteidigen. Wenn man jetzt sieht, wen wir alles hinter uns gelassen haben, wie wir uns weiter entwickelt haben, dann war es eine erfolgreiche Saison.“

Das war es in der Tat. 17 Siege in 26 Spielen. Gegen jeden Bundesliga-Kontrahenten hat der VC Wiesbaden mindestens eine Partie gewonnen. Tabellenerster nach der Vorrunde, Tabellenzweiter nach der Hauptrunde, nun Dritter. Das Team aus der hessischen Landeshauptstadt hat sich in der deutschen Spitze etabliert. Nicht zuletzt in den Spielen gegen die Raben bewies der VCW seine Klasse. Nach dem 0:3 im ersten Spiel das Comeback mit dem furiosen 3:1 in Vilsbiburg. Nun nach 0:2-Satzrückstand auf beeindruckende Art und Weise ins Spiel zurückgekämpft. „Es war mehr drin“, sprach Julia Osterloh das aus, was ihre Teamkolleginnen und fast alle Zuschauer dachten. „Ich bin einfach traurig“, konnte Spielführerin Regina Mapeli Burchardt die Enttäuschung nicht verbergen: „Letztes Jahr gegen Schwerin war es etwas anderes.
Diesmal waren wir einfach näher dran.“ Diesmal waren es keine zwei deutlichen 0:3-Niederlagen wie im April 2013 gegen das damalige SSC-Team. Nein, diesmal war es ein großer Kampf über drei Spiele. Ein großer Kampf der gesamten Mannschaft. Das zeigte sich nicht zuletzt im Tiebreak-Krimi: Ab dem zweiten Satz ersetzten nach und nach Kaisa Alanko, Veronik Skorupka und Tanja Großer die VCW-Spielerinnen Martina Viestová, Karine Muijlwijk und Regina Mapeli Burchardt. „Wir haben eine tolle Bank, das haben wir schon oft in der Saison bewiesen. Grandios, wie die Einwechselspielerinnen mit den anderen die Sätze drei und vier gewonnen haben“, lobte Kapi-tänin Regina Mapeli Burchardt. Das Teamgefühl zeigte sich auch in der entscheidenden Phase des vierten Satzes.

Eigentlich hatte der VC Wiesbaden den Pokalsieger am Boden. Eigentlich. Aber die Gäste standen wieder auf. „Wir haben immer an uns geglaubt“, sagte Raben-Nationalspielerin Jennifer Geerties, die auch ein Lob für den Gegner aussprach: „Sie haben gekämpft ohne Ende und in den Sätzen drei und vier alle Bälle geholt. Und es herrschte eine Superstimmung in der Halle. Kein Wunder, dass der VCW die beiden Sätze gewonnen hat.“ Und damit wie schon im Heimspiel der Hauptrunde ein 0:2 in ein 2:2 umgewandelt. Aber wie am 12. März kam Vilsbiburg auch diesmal zurück. „Sie haben einfach ein Super-Team, sie haben es verdient“, sagte Julia Osterloh. Die VCW-Mittelblockerin wurde wie im entscheidenden Spiel gegen Münster als „Wertvollste Spielerin“ ausgezeichnet und blickt auf eine äußerst erfolgreiche Saison zurück.

Die hätte nun mit Finalspielen in der neuen Halle am Platz der Deutschen Einheit gekrönt werden können. Die Mannschaft hat eine Euphorie entfacht. „Über 1.500 Zuschauer in der Rüsselsheimer Großsporthalle – und das am Abend des Bayern-Fußballspiels“, freute sich Nicole Fetting über das „tolle Publikum, das grandios hinter unserem Team stand“. Das, so die Sportdirektorin, „hat sich die Mannschaft erarbeitet. Das haben sich auch all unsere fleißigen und zuverlässigen Helfer erarbeitet“. Eine gute Basis, um in der nächsten Saison wieder anzugreifen. Dann in der neuen Heimat, im Herzen der Stadt.

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