1. VC Wiesbaden

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Kampf um Platzklein 1 im letzten Spiel - was für eine spannende SituationWelch ein besonderer Abend. Wie soll dieses besonders wichtige Stück Wiesbadener Sportgeschichte in Worte gefasst werden? Versuchen wir es: Am Mittwoch, 19.30 Uhr, bestreitet Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden sein letztes Spiel in der Hauptrunde vor den Playoffs. Als Tabellenführer. Gegner sind die Roten Raben aus Vilsbiburg, kein Geringerer als der frischgebackene Pokalsieger 2014. Es prickelt in dieser Partie – schließlich geht es um die bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs.

Mit drei Punkten (einem Sieg ohne Tiebreak) würde der VC Wiesbaden sensationell als Tabellenerster die Hauptrunde abschließen – und hätte in den Playoffs in einer entscheidenden dritten Partie (im Finale wäre die fünfte die entscheidende) immer Heimrecht.

Diese mögliche Ausgangsposition allein reicht für einen besonderen Volleyball-Abend.
Doch ein anderes Erlebnis, ein emotionaler Abschied, schiebt für manchen Zuschauer das sportliche Erlebnis zumindest ein wenig beiseite: Letztmals wird der VC Wiesbaden ein Bundesliga-Heimspiel in der Sporthalle am 2. Ring austragen. Ab der neuen Saison spielt das Team in der neuen Halle am Platz der Deutschen Einheit, während der Playoffs ziehen die Wiesbadenerinnen bekanntlich nach Rüsselsheim um. Ein letztes Mal also Sporthalle am 2. Ring. Oder, wie Fans und Verein das langjährige „Wohnzimmer“ gerne nennen: In der Hölle am 2. Ring.

Welch grandiose, mitreißende Spiele sind dort über die Bühne gegangen. Ausnahmslos jeder Bundesliga-Konkurrent hat hier schon verloren, nicht zuletzt, weil die Fans immer lautstark hinter ihrem VCW standen. So soll es auch beim letzten Mal sein – bevor das „Kapitel 2. Ring“ nach Spielschluss mit einer besonderen Aktion beendet wird. Mehr wird noch nicht verraten. Nur so viel: Alle Zuschauer können sich auf einer Fahne verewigen, die in Zukunft in der neuen Arena hängen wird.

„Kampf um Platz 1 im letzten Spiel - was für eine spannende Situation“, freut sich VCW-Trainer Andreas Vollmer auf die sportliche Herausforderung – aber auch auf den besonderen emotionalen Moment: „Mit großer Vorfreude gehen wir in dieses Endspiel am 2. Ring, wo wir fantastische Momente erleben durften.“ Auch Spielführerin Regina Mapeli Burchardt weiß um die zweifache Bedeutung: „Wir haben mehrere Gründe, warum wir dieses Spiel gewinnen wollen: Zum einen ist es unser letztes Spiel in der Hölle am 2. Ring, zum anderen wollen wir uns vor Vilsbiburg in der Tabelle positionieren und mit einem guten Gefühl in die Playoffs gehen.“

„Nebenbei“ würde der VC Wiesbaden mit einem Sieg eine weitere Premiere feiern: Erstmals in der Bundesliga hätte Wiesbaden damit sowohl Hin- als auch Rückspiel gegen die Raben gewonnen. Dieses „Kunststück“ gelang bereits erstmals in diesen nun fast zehn Jahren gegen den Dresdner SC mit dem 3:2 vor wenigen Wochen – bislang hatte der VCW auch gegen den DSC immer mindestens eines der beiden Saisonspiele verloren. Nicht zuletzt diese statistischen Aspekte zeigen, welch außergewöhnliche Saison der VCW spielt.

Trotz des Wiesbadener 3:0-Sieges im Hinspiel: Der Respekt vor den Raben, die als Tabellendritter anreißen, ist groß. Schließlich haben sie sich am ersten März-Sonntag mit dem 3:0 gegen die VolleyStars Thüringen in Halle/Westfalen zum zweiten Mal nach 2009 den Pokal geholt. Und in der Bundesliga zuletzt vier Siege in Folge mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten gefeiert. „Mit Vilsbiburg kommt ein Topteam, das sicherlich ein gewichtiges Wort um die Meisterschaft mitreden wird, denn nicht nur wegen des Pokalsiegs sind die Raben aktuell einer der Topclubs der Bundesliga“, sagt Vollmer. Andikleinvcw-potsdam 2014-02-08 foto-detlef-gottwald-0262a
Vor allem warnt der Coach vor den Angreiferinnen Michelle Bartsch (USA) und Liana Mesa Luaces (CUB). Die 36-Jährige, die 1998 mit Kuba den WM-Titel holte, gehörte nicht nur im Pokalfinale zu den erfolgreichsten Punktesammlerinnen der Raben. Auch verweist Vollmer auf die starken Mittelblockerinnen Dominique Lamb (USA) und Cristina Alves Oliveira Ferreira (BRA). Ein mit internationalen Top-Spielerinnen gespicktes Spitzenteam, in dem aber auch das große deutsche Talent Jennifer Geerties (19) eine führende Rolle spielt.

Vollmers Rezept: „Es bedarf unsererseits einer weiteren Spitzenleistung in Aufschlag, Angriff und im Block-Abwehrspiel. Dass wir das erfolgreich auf den Platz bringen können, haben wir mit zuletzt vier Siegen in Serie gezeigt. Deshalb können wir selbstbewusst an diese Aufgabe gehen.“ Was gäbe es Schöneres, als die Ära in der Sporthalle am 2. Ring mit einem Sieg zu beenden? Vollmer: „Auf einen letzten "Höllenritt" freut sich das ganze Team in unserer Sporthalle am 2. Ring.“ Besser hätte man die Besonderheit dieses Abends nicht in Worte fassen können.

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