1. VC Wiesbaden

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VCWkonzentriertsichaufdennächstenGegner Foto-Detlef-GottwaldDie Serie steht. Sieben Spiele hat der VC Wiesbaden in der Volleyball-Bundesliga mittlerweile in Folge gewonnen. Fortsetzung erhofft, wenn der VCW als Tabellenführer am Samstag, 19 Uhr, das Team von VT Aurubis Hamburg in der Sporthalle am 2. Ring empfängt.

„Wir freuen uns auf das erste Heimspiel der Rückrunde und hoffen, dass wir ein schönes Spiel zeigen können mit viel Energie und Leidenschaft“, sagt Diagonalangreiferin Karine Muijlwijk. Sie und ihre Teamkolleginnen müssen mit der Favoritenrolle leben: Hamburg kommt als Tabellenschlusslicht, hat alle bisherigen elf Saisonspiele verloren. Die zwei Punkte hat das Team von Trainer Helmut von Soosten mit dem Erreichen der Tiebreaks gegen VolleyStars Thüringen und SC Potsdam geholt.

Aber Vorsicht! Die Hamburgerinnen gehören zu den Gegnern, gegen die der VCW oft den Kürzeren gezogen hat. In 22 Bundesliga-Duellen seit 2005 (inklusive vier Playoff-Spielen) siegten die Wiesbadenerinnen nur neun Mal. Von den jüngsten sechs direkten Aufeinandertreffen gar nur zweimal (neben dem 3:0 im Hinspiel ein 3:1 am 03. November 2012). Die Erinnerung an die 0:3-Heimschlappe vor gut einem Jahr, am 02. Februar 2013, ist noch frisch. „Wir dürfen Hamburg nicht unterschätzen, so wie wir keine Mannschaft aus der Bundesliga unterschätzen dürfen“, warnt Karine Muijlwijk  und verweist auf das nur auf dem Papier deutlich gewonnene Hinspiel: „Beim 3:0 in Hamburg haben wir sehr hart kämpfen müssen für die drei Punkte.“ Und beim Tabellenvorletzten in Köpenick gab es am vergangenen Samstag zum Rückrundenstart fast eine böse Überraschung, letztlich siegte der VCW mit 3:2. Das Team von Trainer Andi Vollmer ist also gewarnt. a vcw-muenster klein2013-11-16 foto-detlef-gottwald-0870a

Keine Frage: Hamburg wird mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein. In den vergangenen beiden Spielzeiten erreichte der Turnverein Fischbek von 1921, so der Name des Stammvereins, jeweils das Playoff-Viertelfinale, scheiterte an Münster und an Vilsbiburg. Ab 2006 spielte das Team unter dem Sponsorennamen NA, heißt seit Februar 2009 nun VT Aurubis. Solch eine Krise gab es in der mittlerweile fast 14-jährigen Bundesliga-Geschichte noch nicht zu verarbeiten. Erstaunlich: Auf europäischer Ebene lief es erfolgreicher, im Challenge Cup gewann VTA beide Spiele gegen Doprastav Bratislava.

„Wir wollen unseren erfolgreichen Rückrunden-Start nun zu Hause fortsetzen“, sagt VCW-Trainer Andi Vollmer. „Es kommt wieder darauf an, am Satzende sehr gut zu spielen, so wie uns das im Oktober in Hamburg beim 3:0 geglückt ist, als wir zwei Sätze mit 25:23 jeweils mit der ersten Gelegenheit zum Satzgewinn nutzen konnten.“ Vollmer ist natürlich nicht entgangen, dass Aurubis den Kader leicht verändert hat. Unter anderen kam Jovana Gogic (20) von Volero Zürich als neue erste Zuspielerin. „Sie haben diverse Aufstellungen probiert“, sagt Vollmer, „deshalb darf man gespannt sein, wie sich das Team nun präsentiert.“ Auffälligste Spielerinnen sind in Vollmers Augen die „abwehrstarke Libera Izabela Sliwa, die dynamische Außen Anika Brinkmann sowie in der Mitte Jennifer Pettke und die 1,96 Meter große Imke Wedekind“. Namen, die in der Tat alles andere als den letzten Tabellenplatz erwarten lassen.

„Wir legen den Schwerpunkt auf einen effizienten Aufschlag, ein gut verteiltes, schnelles Angriffsspiel und ein gut abgestimmtes Block-Abwehrverhalten“, verrät Vollmer. „Die Mädels aus Hamburg sind groß, haben einen sehr hohen Block und können dadurch die Abwehr gut aufbauen“, sagt Karine Muijlwijk und fügt als Gegenrezept hinzu: „Wir müssen also versuchen, unser Tempo im Spiel zu behalten, um so Löcher im Block zu schaffen.“ So will der VCW die Siegesserie fortsetzen. Und dem Angstgegner aus Hamburg trotzen. Von den jüngsten fünf Heimspielen gegen Aurubis hat der VCW nur eines gewonnen (3:0 am 08. November 2009). Dazu kam die bittere 1:3-Niederlage im Pokal-Halbfinale am 28. Dezember 2009 vor 1.450 Zuschauern in der pickepacke-vollen Sporthalle am 2. Ring. Die VCW-Fans wissen: Der Gegner aus dem Norden war immer eine harte Nuss. Er war es auch im Hinspiel. Und er wird es auch am Samstag sein. Nach vielen interessanten Spielen gegen den TV Fischbek von 1921 wird dies nun das letzte Duell mit Hamburg am 2. Ring sein. Andi Vollmer freut sich darauf: „Wir hoffen auf eine volle Halle, mit viel Support von außen, um unsere gute Position in der Playoff-Qualifikation mit unseren stimmungsvollen Fans zu verteidigen.“

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