1. VC Wiesbaden

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Erster gegen Zweiter Angstgegner VC Wiesbaden fordert Dresdner SCErster gegen Zweiter. Der Tabellenführer erwartet den Vizemeister der vergangenen drei Jahre. Müssen noch mehr Worte über die Partie verloren werden? Eigentlich nicht. Allein die Bundesliga-Rangliste adelt das Heimspiel des VC Wiesbaden gegen den Dresdner SC am Samstag (19 Uhr, Sporthalle am 2. Ring) zum Volleyball-Topspiel des vorletzten Hinrunden-Spieltags.
„Es wird auf jeden Fall ein absolutes Spitzenspiel“, verspricht VCW-Mittelblockerin Rebecca Schäperklaus. Die Vorfreude ist ihr anzumerken – wie so vielen. Egal ob Spielerinnen, Fans oder Verantwortliche des VC Wiesbaden.

Zu dem besonderen Anlass wird Hauptsponsor Dieter Klindworth von drei besonderen Gästen begleitet: Die Leichtathletik-Stars Betty Heidler, Ariane Friedrich und Gesa Krause schauen sich das Spiel an.

„Dresden ist für mich der Topfavorit auf den Titel“, sagt VCW-Trainer Andi Vollmer, „sie besitzen Klasse-Spielerinnen und in Rebecca Perry sogar einen Superstar.“ Die 24 Jahre alte Texanerin wirbelt im Außenangriff. „Gefüttert“ werden sie und ihre Teamkolleginnen von Mareen Apitz. Die Zuspielerin mit der Trikotnummer 2 gehört zu Dresden wie die Frauenkirche, spielt seit 1999 für den DSC. Kristina Mikhailenko (Diagonal), Stefanie Karg (Mittelblock), Lisa Izquierdo oder Shanice Marcelle (beide Außenangriff) sind weitere klangvolle Namen in der Mannschaft von Trainer Alexander Waibl.

„Es wird ein hartes Stück Arbeit, mit dem DSC auf Augenhöhe zu sein und zu bleiben, denn das Team hat in dieser Saison bereits Schwerin und Vilsbiburg besiegt.“ Dem VCW gelang dies nicht – gegen Schwerin setzte es ein klares 0:3, in Vilsbiburg muss das Vollmer-Team am 7. Dezember antreten. Die letzte – und schwere – Aufgabe in diesem Jahr und in dieser Hinrunde.

Zunächst aber der Versuch, in eigener Halle mal einen Sieg gegen „einen Großen“ zu vollbringen. Der VCW weiß die Tabellenführung richtig einzuordnen, sieht sich angesichts der ausstehenden schweren Aufgaben in der Außenseiterrolle. „Wir können“, sagt Vollmer, „mit viel Mut und Freude spielen, denn es gibt viel zu gewinnen und kaum etwas zu verlieren.“ So nimmt er den Druck von seinem Team, das zuletzt vier Siege in Folge feierte, drei davon mit einem glatten 3:0. „Ich rechne damit, dass das Spiel gegen Dresden unser bislang schwerstes wird“, sagt Rebecca Schäperklaus: „Sie sind auch diese Saison wieder sehr gut aufgestellt, die haben erst einmal sehr knapp verloren.“ Diese Niederlage war eine Sensation – 1:3 beim SC Potsdam am 2. November. Ansonsten: Sechs Siege in den restlichen sechs Spielen. Souverän.

So stark und teilweise dominierend sich der Dresdner SC in jeder Saison zeigt – so sehr hatte er doch in den vergangenen Jahren am 2. Ring zu kämpfen – und zu leiden. konzentriertklein1455078 642081252509040 788001455 nSeit 2006 hat der Deutsche Meister von 1999 und 2007 von neun Gastspielen in Wiesbaden (zweimal in den Playoffs) lediglich drei gewonnen: Im Meister-Jahr mit 3:2 in den Playoffs (nachdem der VCW während der normalen Runde sein Heimspiel sensationell mit 3:1 gewonnen hatte), 2008/09 und 2011/12 jeweils im Tiebreak. Sechs Heimsiege feierte der VCW, die Hälfte davon mit 3:2. Es waren richtige Krimis, die sich die beiden Kontrahenten lieferten. In der vergangenen Spielzeit verlor der DSC nur drei Auswärtsspiele – eines davon mit 1:3 am 30. Januar 2013 in Wiesbaden.

Höchst spannend also, wie sich der Dresdner SC wenige Tage nach dem Champions-League-Spiel gegen Rabita Baku (0:3) bei einem seiner „Angstgegner“ schlägt. „Das wird ein interessantes Spiel“, sagt VCW-Spielführerin Regina Mapeli Burchardt: „Eine Herausforderung, der wir uns stellen werden. Wenn wir unsere Leistungen der letzten Spiele wieder zeigen können, ist alles möglich.“ Und Andi Vollmer verspricht: „Unser letztes Heimspiel vor der Weihnachtspause - da will das Team nochmals alles reinlegen. Wir hoffen auf ein volles Haus und einen klasse Volleyball-Abend.“

Einen Abend, bevor auf der Homepage des Vereins der 1. VCW-Adventskalender bestaunt werden kann, weihnachtet es auch schon in der Halle. Am Eingang werden Plätzchen verteilt, die die Spielerinnen im Backhaus SCHRÖER für die Fans gefertigt haben. Zudem ruft der Verein zu Spenden für ZWERG NASE auf, der Weihnachtsbaum ist wie im letzten Jahr reich bestückt mit Spendersternen. Und schon traditionell gibt es auf der Empore einen Stand mit sächsischen Spezialitäten – passend zum Gegner. Der Erlös fließt der Jugendkasse des Vereins zu.

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