1. VC Wiesbaden

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VCW reist mit Selbstvertrauen nach StuttgartkleinDer VC Wiesbaden kam zu Beginn des Monats etwas ins Stolpern. Bemerkenswert aber, wie sich die Bundesliga-Volleyballerinnen an den eigenen (teilweise sehr langen) Haaren aus dieser Situation heraus gearbeitet haben. Mit viel Selbstvertrauen aus zuletzt drei Siegen fährt das Team von Trainer Andi Vollmer am Samstag zu Allianz MTV Stuttgart. Um 19.30 Uhr stellen sich Regina Mapeli Burchardt und ihre Teamkolleginnen in der SCHARRena dem Pokalsieger von 2011.


Nach den drei Niederlagen in Serie (0:3 in Aachen, 0:3 und 1:3 gegen Schweriner SC in Meisterschaft und Pokal) hat der VCW schnell wieder zu der zu Saisonbeginn gezeigten Stärke zurückgefunden. 3:0 gegen Thüringen, 3:1 in Potsdam und 3:0 gegen Münster lauteten die jüngsten Ergebnisse, die den VCW auf Platz zwei hievten. Zudem liegt Julia Osterloh in der Liga-Rangliste der besten Aufschlagspielerinnen auf dem ersten Platz. Perfekte Ausgangsposition für die einzige Dienstreise nach Baden-Württemberg. Zumal sich die Wiesbadenerinnen gerne an die letzten Duelle mit den Stuttgarterinnen erinnern. Vor Jahresfrist zogen sie mit dem 3:0-Halbfinalsieg in Schwaben ins deutsche Pokalfinale ein, und im Playoff-Viertelfinale setzten sie sich nach dem 3:0-Heimerfolg auswärts im Tiebreak durch. Julia Osterloh sagt: „Ich spiele sehr gerne in der Halle, da es immer voll ist und eine schöne Atmosphäre herrscht. Außerdem haben wir bisher dort gute Erfahrungen gemacht. Ganz besonders letztes Jahr, als wir uns dort für das Pokalfinale qualifizierten.“

„Stuttgart hat ein stark verbessertes Team für diese Saison zusammengestellt“, warnt  Andi Vollmer. Dem VCW-Coach ist aber nicht entgangen, „dass die großgewachsene Mannschaft um Top-Mittelblockerin Rebecca Pavan mit diversen Verletzungen klar kommen muss“. Schon in den vergangenen Spielzeiten waren die Stuttgarterinnen diesbezüglich oft gehandikapt. So fiel zum Beispiel Libera Evelyn Delogu lange aus. Jetzt ist die ehemalige VCW-Spielerin wieder dabei – und führt aktuell das Liga-Ranking der besten Annahmespielerinnen an. Die von Vollmer angesprochene, 192 Zentimeter große Kanadierin Rebecca Pavan, im Sommer vom Köpenicker SC gekommen, liegt mit zwanzig Punkten in der Block-Kategorie auf dem dritten Platz.

Bosco und-Andi volle KonzentrationkleinDurchwachsen die bisherige Bilanz des MTV. In eigener Halle gab es zwar ein 3:1 gegen Überraschungsteam SC Potsdam, aber auch zwei bittere 0:3-Niederlagen gegen den Dresdner SC und die Ladies in Black aus Aachen. Anders als der VCW hat der vierte Gastgeber des Vollmer-Teams die jüngsten drei Meisterschaftsspiele ausnahmslos verloren – und zog zudem am Mittwochabend mit 1:3 im Pokal-Viertelfinale beim Schweriner SC den kürzeren. „Dieses Jahr haben die Stuttgarterinnen noch nicht so ganz zu ihrer Stärke vom letzten Jahr gefunden“, sagt VCW-Angreiferin Regina Mapeli Burchardt, warnt aber gleichzeitig: „Das ist ein Team, das immer gefährlich sein kann.“ Das Rezept der Spielführerin, die nach dem 3:0 gegen Münster als MVP ausgezeichnet wurde: „Wir müssen unser Spiel konzentriert durchziehen und wie in den letzten Spielen viel Druck auf den Gegner aufbauen. Wir freuen uns auf Samstag und eine volle Halle mit unseren mitgereisten Fans.“

Vollmer setzt auf eine außergewöhnliche Serie – unter seiner Regie ist der VCW in vier Spielen in der SCHARRarena, die im Bauch der Mercedes-Benz Arena Platz für 2.000 Zuschauer bietet, noch unbesiegt. „Deshalb reisen wir mit einem guten Gefühl gen Süden“, sagt der Coach: „Die Volleyballhalle ist ein Schmuckstück, die Zuschauer gehen gut mit. Und so freuen wir uns auf den sportlichen Kampf gegen die Schwaben.“

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