1. VC Wiesbaden

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Diese Herausforderung konnte sich die gebürtige Potsdamerin beim VCW nicht mehr vorstellen. Im nur mehr zehn Spielerinnen umfassenden Kader für die neue Saison wäre für Steffi Lehmann hinter Regina Burchardt, Ksenija Ivanovic und Tanja Großer kein Platz mehr im Kader gewesen. Die finanzielle Situation mit einem reduzierten Etat hatte eine Weiterverpflichtung zudem nicht mehr möglich gemacht. Vor diesem Hintergrund verlief das Abschlussgespräch in gegenseitigem Respekt. „Ich bedanke mich für neun Jahre VC Wiesbaden, die ich mit allen Höhen und Tiefen erleben durfte. Ich wünsche dem VCW alles Gute weiterhin und viel Erfolg", sagte Steffi Lehmann.

Für Sportdirektorin Nicole Fetting, die von 2009 bis 2011 zusammen mit Lehmann das VCW-Trikot trug, ist es nachvollziehbar, dass „Steffi zum Ende ihrer Karriere nochmals angreifen möchte“. In Wiesbaden wird sie fehlen, denn „sie hat beim VC Wiesbaden viel erlebt und war die treue Seele des Vereins“, sagt Fetting. Steffi Lehmann und die Wiesbadener Volleyballfreunde – das ist ein Verhältnis der ganz besonderen Art. Wenn der Hallensprecher beim Einlaufzeremoniell bei Heimspielen des Bundesligisten die Nummer 11 aufrief, wurde es besonders laut, Gänsehautfeeling erfasste die Zuschauer. Daran änderte sich auch in den beiden zurückliegenden Spielzeiten nichts, als die einstige Junioren-Nationalspielerin keine Stammspielerin mehr war und ihre Spielanteile eher gering ausfielen.

Als Co-Kapitänin war sie dessen ungeachtet für die Mannschaft und die VCW-Verantwortlichen eine wichtige Ansprechpartnerin. „Für mich war es immer motivierend und hilfreich mit ihr zu sprechen. Die regelmäßigen Sitzungen mit den Spielführerinnen waren von hohem gegenseitigem Vertrauen geprägt“, sagte Geschäftsführer Günter Higelin. Seit der Saison 2004/05, seit neun Spielzeiten, war Steffi Lehmann mit das sympathische Gesicht des VC Wiesbaden. Sie trainierte unter Luis Ferradas, Xiaojun Yang und Andi Vollmer, sie hat viele Spielerinnen kommen und gehen gesehen, und sie war an allen großen Erfolgen beteiligt, der Vizemeisterschaft 2010 und, in der abgelaufenen Saison, der Finalteilnahme im DVV-Pokal sowie Platz drei in der Meisterschaft.

Bekanntlich trifft man sich mehrfach im Leben. In Wiesbaden wird Steffi immer ganz herzlich willkommen sein. Sollte die Sportlerin nach ihrem Karriereende Wiesbaden - wo ihr Partner lebt – zu ihrem Lebensmittelpunkt machen, wird der VC Wiesbaden bei ihrer beruflichen Karriereplanung alle Unterstützung zukommen lassen.


 

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