1. VC Wiesbaden

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Hatten die Wiesbadenerinnen zu Beginn des ersten Satzes noch großen Respekt vor den 4 großen Jugendnationalspielerinnen auf der anderen Netzseite, so legten sie diesen nach und nach ab und kamen mit zunehmender Satzdauer immer besser ins Spiel. Trotzdem hieß es am Ende 20:25 aus Sicht der Hessinnen. Ab dem 2. Satz drehten Antonia Becker, Chiara Fach, Saskia Vollgrebe und Lea Willius dann aber richtig auf, hielten mutig dagegen und setzten den Gegner permanent unter Druck. Unter den Augen des Nachwuchsbundestrainers gelang der viel umjubelte Satzausgleich (25:19) und spätestens jetzt wussten nicht nur die Zuschauer, dass der Underdog heute das Finale gewinnen konnte. Im entscheidenden Ti-Break konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen, bei 8 zu 7 für Berlin wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Beim Stand von 14:12 hatte die EHS dann 2 Matchbälle bei eigenem Aufschlag, der jedoch verschlagen wurde! Panik?! Nein! Ganz cool ließen die EHS-lerinnen den folgende Aufschlag der Berlinerinnen kurz hinter die Grundlinie ins Aus segeln und die Sensation war perfekt - der Rest war Jubel pur!
Auch der Coach musste sich nach dem Finale zunächst einmal sammeln, ehe er zu einer ersten Analyse bereit war: „Unglaublich, was die Mädels an den drei Turniertagen und insbesondere im Finale geleistet haben. Wir haben uns als eine Mannschaft präsentiert, an uns geglaubt und zudem taktisch clever sowie mutig gespielt. Dass die Mädels den Matchplan auch im Finale so gut umsetzen und die Berlinerinnen derart in Bedrängnis bringen konnten, ist schon beeindruckend. Wir waren gegen Berlin zwar athletisch unterlegen, sind aber cool geblieben und haben das Spiel im Kopf gewonnen!“
Doch wie konnte diese Sensation gelingen? Der Weg ins Finale.


Los ging es am Dienstag, 23.04.2013, um 07:03 Uhr mit der S-Bahn nach Frankfurt und von dort mit dem ICE nach Berlin. Nach einer komfortablen Anreise und der erfolgreichen Akkreditierung am Berliner Hbf ging es weiter ins Hotel. Neben einer kurzen Mannschaftssitzung stand am Abend der Empfang in der hessischen Landesvertretung auf dem Programm. Gemeinsam mit den anderen Landessiegern der verschiedenen Sportarten stimmten sich die Schülerinnen auf den bevorstehenden Wettkampf ein.


Am ersten Wettkampftag (Mittwoch, 24.04.2013) wurden am Vormittag zunächst Schulaufgaben erledigt, ehe die EHS um 15 Uhr mit dem Vorrundenspiel gegen das Pierre-de-Coubertin-Gymnasium Erfurt aus Thüringen in das Turniergeschehen eingriff. Nach einem nervösen Start, der im ersten Satz durch einen Wechsel in der Startformation (Chiara Fach für Lea Buschhoff) abgelegt werden konnte, gelang der viel umjubelte Auftaktsieg mit 2:0 (-20, -19). Besonders beeindruckend war ab da der Auftritt von „Küken“ Chiara, die sich in der Startformation fest spielte und bis zum Matchball im Finale gegen die 2 Jahre älteren Nationalspielerinnen eine grandiose Turnierleistung zeigte. „Toni, Lea und Saskia haben auch stark gespielt, verfügen aber auch schon über Erfahrungen bei Deutschen Meisterschaften und Bundespokalen. Wie Chiara mit dem Druck umgegangen ist, hat mich sehr beeindruckt“, zollt der Trainer Respekt vor der Leistung seines Schützlings. Einen guten Job haben aber auch die Ergänzungsspielerinnen gemacht, die nach ihrer Einwechslung sofort auf dem Feld präsent waren und ihr Team zudem insbesondere ab dem Viertelfinale zum Sieg „gebrüllt“  haben!
Nach weiteren Siegen gegen das Frobenius-Gymnasium Hammelburg aus Bayern (25-20, 25-19) und das Gymnasium Lichtenstein aus Sachsen (21-25, 25-16, 15-13) war die EHS nach 3 Vorrundenspielen als Gruppenerster für das Viertelfinale qualifiziert.
Im Viertelfinale wartete am Donnerstag dann das Sportgymnasium Schwerin aus Mecklenburg-Pommern mit den Nachwuchsspielerinnen des Schweriner SC auf die EHS. Doch auch hier ließen die Hessinnen nichts anbrennen und gewannen souverän mit 2:0 (-18, -12). Damit war das Halbfinale und mindestens Platz 4 erreicht, eine Steigerung um 2 Plätze im Vergleich zu Platz 6 im Vorjahr!
Doch das Team wollte mehr und legte im anschließenden Halbfinale gegen angriffsstarke Niedersachsen noch einen „Zahn“ zu. Ebenfalls mit 2:0 (-15, -19) wurde das Gymnasium an der Vechte aus Emlichheim, das 2012 in Berlin noch die Silbermedaille gewinnen konnte, förmlich vom Platz gefegt. Lautstark feierten die Wiesbadenerinnen den Einzug ins Finale fuhren anschließend erschöpft, aber mit der Gewissheit, mindestens die Silbermedaille im Gepäck zu haben, zurück ins Hotel.


Die Geschichte vom Finale am Freitag ist bereits erzählt. Vor der großen Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung in der Max-Schmeling-Halle wurde der Titel mit einem Siegeressen bei VAPIANO am Potsdamer Platz gefeiert.
Vor 4500 feiernden Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland stürmten das Team dann am Abend das Siegerpodest als Kapitänin Lea Willius den goldenen Bären für die beste Schulmannschaft 2013 in der Wettkampfklasse 3 (Jahrgang 1998 – 2001) im Volleyball der Mädchen überreicht bekam. Die Schülerdisco in der Säulenhalle der Max-Schmeling-Halle nutzte das Team anschließend, um ihr erfolgreiches Bundesfinale ausgelassen zu feiern.
Am Bahnhof in Wiesbaden zeigten Eltern, Mitschüler und EHS-Lehrer dann wie stolz sie auf ihre Schulmannschaft sind und bereiteten den Bundessiegerinnen nach ihrer Ankunft – standesgemäß auf Gleis 1 – einen grandiosen Empfang!
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an die erfolgreiche Schulmannschaft der Elly-Heuss-Schule:
Antonia Becker, Lea Buschhoff, Neele Deharde, Chiara Fach, Laila Grandpierre, Luca Schwarzmann, Saskia Vollgrebe und Lea Willius. Coach: Benjamin Corts
Und VIELEN DANK an alle Fans für das Daumendrücken, die vielen Glückwünsche und den tollen Empfang am Bahnhof!!!

 

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