1. VC Wiesbaden

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GruppenbildAm 20. April traten die beiden verbliebenen U13 Teams des VCW in Homberg (Efze) zur Hessenmeisterschaft an. Ziel war es mindestens eine Mannschaft auf einen der ersten beiden Plätze zu bekommen, die zur Teilnahme an den Südwestdeutschen Meisterschaften berechtigen.

Der VCW 1 mit Geburtstagskind Lili Weinheimer, Emilia Kadlubek, Weena Titze und Emilia Morgenroth hatte den Vorteil, dass beide Gruppengegner zuerst gegeneinander antreten mussten. TuS Löhnberg siegte mit 2:1 gegen den TV Wetzlar. Bereits hier fiel die großgewachsene und athletische Spielerin von Löhnberg auf, die auch unseren VCW-Girls später einige Probleme bereiten sollte. Im ersten Spiel des Turniers ging es aber gegen Wetzlar. Die Mädchen von Coach Diekmann spielten noch sehr zurückhaltend, konnten das Spiel aber mit 2:0 für sich entscheiden. Im anschließenden Spiel gegen Löhnberg bekam die Mannschaft besagte Spielerin einfach nicht unter Kontrolle. Zu wenig Druck in Aufschlag und Angriff sorgten dafür, dass der Gegner zu häufig einfach Punkten konnte. Nach knappem erstem Satz brach das Wiesbadener Spiel im zweiten Durchgang deutlich ein. Mit einem Sieg und einer Niederlage landeten die Mädchen auf Platz 2 ihrer Gruppe.
Somit stand im Überkreuzspiel mit Eschwege der Erstplatzierte der Gruppe C auf der anderen Netzseite. Eschwege war dem VCW vor allem spielerisch überlegen. Die Wiesbadener Mädchen spielten weiterhin zu selten mit Druck und Übersicht im Angriff und mussten eine weitere Niederlage hinnehmen, die zugleich das Aus vom Traum der Südwestdeutschen bedeutete. In den anschließenden Platzierungsspielen gaben die Mädchen nochmal alles. Gegen Bad Homburg lieferten Emilia und Emilia eine starke Defensivarbeit ab, die nach dem knappen Verlust des ersten Satzes (23:25) mit dem Satzgewinn in Durchgang 2 belohnt wurde (25:16). In Satz drei entschieden erneut kleine Ungenauigkeiten das Spiel. Leider zugunsten von Bad Homburg. Wer meinte der Kampfgeist des Teams sei nun endgültig gebrochen gewesen musste sich eines Besseren belehren lassen. Das Spiel um Platz 7 gegen den Gastgeber Homberg entwickelte sich zu einem spannenden Duell. Lili und Weena setzten die Abwehrstrategie nach anfänglichen Problemen ebenfalls gut um. Zudem zeigte Lili auch im Angriff phasenweise eine gute Übersicht und Aggressivität. Nachdem der erste Satz knapp gewonnen werden konnte (26:24) glich Homberg im zweiten aus (27:29). Im Tiebreak hatte Homberg dann ebenfalls die Nase vorn (11:15).
Auch wenn die Mädchen sich eine bessere Platzierung als den 8. Platz erhofft hatten haben sie sich dennoch gut geschlagen. Und besonders in den Platzierungsspielen ein Zeichen an die Trainer gesendet bezüglich der freien Plätze im Team für die Südwestdeutschen Meisterschaften.

Die zweite Mannschaft unter Coach Pfeiffer startete in der Gruppe gegen den TV Bad Schwalbach. Vize13 VCW 2Alicia Heimbach, Nora Lange und Lais Brandtjen kannten den Gegner bereits von den vorherigen Meisterschaften und konnten sich auch ohne Lilly Oevermann klar mit 2:0 durchsetzen. Somit konnte man im zweiten Spiel den nächsten Gegner beobachten. Auch der SSC Vellmar gewann mit 2:0 gegen Bad Schwalbach. Somit wurde das letzte Gruppenspiel zum Endspiel um den ersten Gruppenplatz und somit den einfacheren Gegner im Überkreuzvergleich.
Hier brauchten die VCW-Mädels ein wenig Anlaufzeit. Wie schon beim VCW 1 fehlte es auch dem zweiten Team zunächst an Aggressivität und Übersicht im Angriff. Zu einfach und vorhersehbar waren die meisten in Richtung Gegner gespielten Bälle. Nach dem Verlust des ersten Satzes kämpften sich die Mädchen aber ins Spiel zurück. Mit 25:21 glichen sie aus um im Tiebreak mit 15:7 keine Zweifel mehr aufkommen zu lassen. Im Überkreuzspiel wartete der Gastgeber auf die Wiesbadenerinnen. Diesmal konnte der VCW den ersten Satz knapp für sich entscheiden (25:23). Im zweiten Satz steigerte sich Homberg und der Wiesbadener Druck ließ nach. Mit 22:25 glich Homberg aus, so dass erneut der Tiebreak entscheiden musste. Und für Entscheidungssätze schienen die Mädchen an diesem Samstag ein Händchen zu haben. Mit 15:8 ließen sie Homberg keine Chance und zogen ins Halbfinale ein.
Hier wartete mit dem TSV Bleidenstadt ein alter Bekannter. Auf den vorherigen Turnieren war für die Mannschaften des VCW bei diesem Gegner bisher immer Schluss gewesen. Und heute? Heute wollten die Mädchen das ändern. Fast wie ausgewechselt trat die Mannschaft auf und lieferte sich ein heißes Duell mit den großen Bleidenstädter Mädchen. Mit guten netznahen Zuspielen und druckvollen sowie intelligenten Angriffen gewann das Team den ersten Satz mit 25:22. Die bisherige Schwächephase blieb diesmal aus. Auch im zweiten Satz zeigten die Mädchen Kampfgeist und Siegeswillen. Belohnt wurden sie mit dem 25:21 Satzgewinn und der Qualifikation für die Südwestdeutschen Meisterschaften.
Zunächst sah es danach aus als könnten die VCW-Girls den Schwung aus dem Halbfinale auch auf das Finalspiel übertragen. Mit 25:16 fiel der Satzgewinn gegen Löhnberg deutlich aus. Doch im darauffolgenden Durchgang schwächelte die Konzentration. Zu viele Aufschlagfehler und unüberlegte Angriffsbälle ließen Löhnberg wieder ins Spiel kommen. Nach dem Satzausgleich blieb es zwar noch lange spannend, doch am Ende triumphierte Löhnberg mit 15:12 im Entscheidungssatz.

Dennoch konnten sich die Mädchen über die Vizemeisterschaft und die Teilnahme an den Südwestmeisterschaften vom 25. Bis 26. Mai freuen. In den nächsten Wochen wird nun fleißig trainiert werden, damit der VCW beim abschließenden Turnier der U13 erneut ganz oben steht.

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