1. VC Wiesbaden

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2013 04 SWDM Bebra 413Trainingslager in Angermünde und Teilnahme am 17. Sodexo Cup in Berlin-Marzahn tragen Früchte!

Am Samstag fand in Bebra die U14 Südwestdeutsche Meisterschaft statt. Die jeweils zwei besten Teams aus den Bundesländern Hessen (1. VC Wiesbaden, TV Weiterode), Rheinland-Pfalz (TuS Bingen-Büdesheim) und Saarland (TVLebach und TV Quierschied) spielten um zwei freie Plätze bei der Deutschen Meisterschaft vom 3.bis 5. Mai 2013 in Bitterfeld/Sachsen-Anhalt. Großes Kompliment an die mitgereisten Eltern, die tolle Stimmung machten und mit zwei riesengroßen Bannern den Meisterschaften ein besonderes Flair gaben! Vielen lieben Dank liebe Eltern!!!

Coach Steffen Pfeiffer konnte auf ein 10köpfiges Team zurückgreifen. Folgende Spielerinnen wurden nach dem U14 & U15 Hessenmeistertitel nun auch Südwestdeutscher Meister U14,

Liv Kürschner, Valeria Krause, Kim Pralle, Chiara Fach, Celine Loy, Neele Deharde, Ola Nageri, Lena Geiger, Matylda Bartoszewska, (Viktoria Lehmann n.e).

Das U14 TDT-Team (Titel-Dream-Team) des VCW musste zunächst in der vermutlich stärkeren Gruppe gegen den Landesmeister aus dem Saarland, dem TV Lebach, antreten. Lebachs Trainerin Marion Schwinn gewann zunächst das Auftaktmatch gegen den Zweitplatzierten aus Rheinland-Pfalz, den VC Neuwied, mit 2:0. Große Aufmerksamkeit legte man beim VCW auf  die Nr. 2  vom TV Lebach Samira Lawson-Body, eine der besten Angreiferinnen des Turniers. Im Spiel gegen Neuwied schlug sie einige spektakuläre Angriffe.

Doch unbeeindruckt ging der VCW an diesem Tag in das erste Match. Mental und spielerisch gestärkt durch das 3 tägige gemeinsame Trainingslager beim VC Angermünde und anschließender Teilnahme am 17. Sodexo Cup beim Berliner TSC waren die Wiesbadener Mädels gut vorbereitet. Nach anfänglichem Abtasten übernahme der VCW-Express das Kommando. Mit der Anfangsformation Chiara Fach, Neele Deharde, Lena Geiger und Celine Loy begann Coach Pfeiffer den Turnierauftakt. In diesem ersten Vorrundenspiel waren es vor allem die sehr guten Aufschläge der Wiesbadener Mädels, die Lebach den Spielaufbau erschwerten. Lebach kam zu keiner Zeit in die Situation ihre bärenstarke Angreiferin in Szene zu setzen. Mit 25:16 und 25:19 wurde dieses erste wichtige Spiel mit 2:0 gewonnen. Alle Spielerinnen konnten in diesem Spiel eingesetzt werden.

Im zweiten Spiel gegen den VC Neuwied begann der VCW mit Kim Pralle für Celine Loy, sowie den anderen drei Spielerinnen der Anfangsformation des ersten Spiels. Nachdem der Satz sehr souverän mit 25:12 an den VCW ging und da schon Matylda Bartoszewska, Ola Nageri, Liv Kürschner und Valeria Krause eingewechselt wurden war man mit Sicherheit Erster der Vorrundengruppe B. Nun bekamen die Einwechselspielerinnen viele Einsatzzeiten und machten ihre Sache sehr gut. Beim 25:21 hatte Neuwied auch hier nie die Gelegenheit am Satzgewinn zu schnuppern.

Im Überkreuzvergleich ging es nun gegen den Zweiten der Vorrundengruppe A, den Sieger aus Rheinland-Pfalz TuS Bingen-Büdesheim. Das jüngste (Großteil Spielerinnen des Jahrgangs 2001) und auch vermutlich kleinste Team des Turnieres hatte sich gegen den Zweiten aus dem Saarland dem TV Quierschied mit 2:1 durchgesetzt und sich für das Halbfinale qualifiziert.

Trainer Pfeiffer warnte davor die jungen Mädels zu unterschätzen. Der VCW ging zwar zunächst mit 5:1 in Führrung, doch dann wusste man bald warum der Gegner TuS Bingen-Büdesheim und nicht TV Quierschied hieß. Chiara Fach machte gleich zu Beginn Bekanntschaft mit dem stärksten Bingener Element, dem Aufschlag. Dieser krachte zum 3:5 aus Binger Sicht in ihr Gesicht!  Der VCW verstand es zunächst nicht aus der körperlichen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Viel zu weit vom Netz entfernt kamen die Zuspiele herunter und bedeutete gleichzeitig für die Angreiferinnen eher den Ball sicher übers Netz zu spielen als Druck zu erzeugen. Beim 15:11 hat es dann endlich Klick gemacht und man gewann den ersten Durchgang 25:17, zudem machte der Gegner viele Aufschlagfehler was ebenfalls verantwortlich war für den deutlichen Satzgewinn. Auch der zweite Satz ging mit demselben Ergebnis 25:17 an den VCW. Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft war geschafft. Erst nach und nach verstanden die Spielerinnen was in diesem Moment geschehen war. Kleiner Jubel entbrannte, doch die Fokussierung begann sofort auf das anstehende Finale gegen den Kontrahenten vom Ausrichter TV Weiterode.

Im Bewußtsein das beide hessichen Vereine sich bereits qualifiziert hatten entstand von Anfang an ein tolles Finale mit Klasseaktionen auf beiden Seiten, denn keine Mannschaft hatte richtig großen Druck. Wiesbaden, mit dem Selbstvertrauen ausgestattet in der ganzen Saison gegen Weiterode siegreich geblieben zu sein begann dennoch nervös und lag zunächst mit 1:5 hinten. Aufschlagserien von Celine Loy und Lena Geiger brachten den Gleichstand 7:7. Es gelang jetzt immer besser sich auf die Angreifer aus Weiterode einzustellen. Dennoch machte Weiterodes beste Spielerin Angela Altergott ein Klassespiel und stellte die Wiesbadenerinnen immer wieder vor Probleme. Celine Loy, Neele Deharde und Chiara Fach gelangen  im weiteren Spielverlauf tolle Blockaktionen und mit weiteren guten Aufschlägen war der erste Satz dann mit 25:21 zuhause. Im U14 2013 klein 107zweiten Satz blieb Weiterode lange in Führung. Spielerwechsel von Valeria Krause für Neele Deharde und Liv Kürschner für Celine Loy brachten den gewünschten Schwung zurück. Vor allem Liv Kürschner machte nun alles richtig und versenkte schöne Angriffe im gegnerischen Feld. Auch dieser Satz endete knapp mit 25:22 für die Landeshauptstädterinnen und somit kannte der Jubel nach dem 2:0 Sieg auf Wiesbadener Seite keine Grenzen.

Nach der Verabschiedung bildeten beide Finalisten einen großen Kreis und feierten mit einem „Humba-Humba-Humba-Täterä“ ihre gemeinsame Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Das war schon ein kleiner Kribbelfaktor und wir wünschen uns sehr das sich beide Mannschaften bei der Deutschen gegenseitig unterstützen werden.

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