1. VC Wiesbaden

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Die Wiesbadenerinnen präsentierten sich nach nervösem Beginn überaus stabil in der Annahme, sicher im Aufschlag und voller Durchschlagskraft im Angriff. Dieser Qualität im Spiel hatte Allianz MTV Stuttgart wenig entgegenzusetzen. Das Team von Trainer Jan Lindenmair musste zudem auf Tatjana Zautys verzichten. Die Nationalspielerin fehlte wegen eines Muskelfaserrisses in der Schulter (Leseshinweis: Prophylatkisch gegen Muskelverletzungen im Sport einwirken). Beim Gastgeber fiel der verletzungsbedingte Ausfall von Rebecca Schäperklaus hingegen nicht ins Gewicht.

Auch ohne die an einem doppelten Bänderriss am rechten Sprunggelenk leidende Mittelblockerin agierte der VC Wiesbaden variantenreich und mit taktischer Finesse. Geführt von einer stark aufspielenden Zuspielerin Martina Viestová wurde der gegnerische, großgewachsene Block um Jovy-Heuser und Brehmer eins ums andere Mal ausgespielt. Zudem gelang es VCW - Trainer Andi Vollmer mit einer ausgetüftelten Taktik die Durchschlagskraft von Deborah von Daelen weitgehend ihrer Wirkung zu berauben.

Dennoch avancierte die Holländerin mit 13 Zählern zur erfolgreichsten Punktesammlerin ihrer Mannschaft. Zur wertvollsten Spielerin auf Seiten der Schwaben wurde Zuspielerin Lora Kitipova gewählt. Auf Seiten der Gastgeberinnen erhielt die Auszeichnung Nationalspielerin Regina Burchardt. Ihr gelangen zehn Punkte.

Ein weiterer Pluspunkt der im Spiel des VC Wiesbaden war die Ausgeglichenheit der Punktesammlerinnen: Diagonalspielerin Heather Meyers punktete zwölf Mal, Mittelblockerin Julia Osterloh gelangen neun Punkte, Außenangreiferin Ksenija Ivanovic markierte zwölf Punkte und Mittelblockerin Micheli Tomazela Pissinato gelangen sechs Punkte. Obendrein erwies sich Zuspielerin Martina Viestová ebenfalls als fleißige Punktesammlerin. Die Slovakin steuerte acht Zähler zum deutlichen Heimsieg bei.

So wurde es aus Sicht des VC Wiesbaden ein erfreulicher Abend in ungewöhnlicher Umgebung. Erstmals mussten die Hessen ein Heimspiel in der Rüsselsheimer Großsporthalle austragen, weil die heimische Sporthalle am 2. Ring von der Deutschen Volleyball-Liga für Play-off-Spiele keine Freigabe mehr erhalten hat. „Die Organisation für unser Rüsselsheimer Heimspiel lief gut“, sah sich auch Sportdirektorin Nicole Fetting für den Aufwand, den der VCW im Vorfeld betreiben musste, belohnt. Die nächste Belohnung könnte für den VC Wiesbaden am kommenden Sonntag warten, wenn der Mannschaft mit einem Erfolg der vorzeitige Sprung ins Halbfinale gelingen sollte.

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