1. VC Wiesbaden

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VC Wiesbaden II – TG Wehlheiden  3:1 (25:20, 22:25, 25:21, 25:21)

Zwei Punkte fehlten noch zur Meisterschaft und natürlich wollte es der VC Wiesbaden vermeiden, im letzten Spiel bei der TG Biberach zwingend punkten zu müssen. So war von Beginn an klar, dass die 2. Mannschaft das Spiel gegen Wehlheiden gewinnen musste, um die Meisterschaft bereits einen Spieltag vor Saisonabschluss einzufahren.

Zwar startete der VC Wiesbaden 2 durch gute Angriffe von Martina Novotna und zwei starken Blockaktionen von Katharina Friedrich mit 8:2 ins Spiel, danach wurde aber erst einmal nur noch Mittelmaß gespielt. Der Gast aus Nordhessen wehrte sich und nutzte die Nervosität des VC Wiesbaden zum 8:8-Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein Satz mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, in dem es der 2. Mannschaft erst in der Schlussphase gelang, entscheidend davonzuziehen.

Wenn man gehofft hatte, dass sich die Nervosität auf Seiten des VCW 2 nach dem gewonnenen Satz legen würde, sah man sich getäuscht. Auch im zweiten Satz lief wenig rund. Trotz einiger Spielerwechsel blieb das Spiel des VC Wiesbaden zerfahren und von zu vielen Einzelfehlern geprägt. Wehlheiden ergriff die gebotene Chance und glich mit 25:22 zum 1:1 aus.

Auch im dritten Satz kam erst einmal keine richtige Sicherheit in Aufschlag und Angriff. Jetzt waren es die Abwehr und Annahme von Dana Zajac und Anne Lutz, die das Spiel des VC Wiesbaden stabilisierten und dafür sorgten, dass die Angriffe der Nordhessen entschärft und in den eigenen Angriff gebracht werden konnten. Über die kämpferische Einstellung fand schließlich auch der Angriff wieder zurück ins Spiel. Anne Lutz, Vivien Weiß-Drumm und Martina Novotna waren nun die gesuchten "Anspielstationen", die den Druck auf die Gäste erhöhen und zum 25:21 Satzgewinn punkten konnten.

Die Meisterschaft dicht vor Augen, funktionierte im vierten Satz auf Seiten des VC Wiesbaden erst einmal gar nichts mehr. Nun hatte die Nervosität den absoluten Höhepunkt erreicht. Die Fehler häuften sich und die kampfstarken Gäste konnten auf 15:6 davonziehen. Um den Tie-Break zu vermeiden zog Trainer Frank Marcinkowski den letzten Joker und gab die 0:3-Niederlage des VC Neuwied gegen die TG Biberach bekannt, mit der der VC Wiesbaden die Meisterschaft bereits in der Tasche hatte.

Was nun folgte, war wahrhaft meisterlich. Die Last war förmlich von den Schultern gefallen und alles volleyballerische Können, das bisher vermisst wurde, war wieder vorhanden. Jetzt war die 2. Mannschaft nicht mehr aufzuhalten. War das Angriffsspiel bislang eher durchsichtig gewesen, zog Stella Buresch nun ein schnelles Kombinationsspiel auf, bei dem auch Katharina Friedrich im Angriff wieder zur Wirkung kam. Immer wieder sahen sich Martina Novotna und Katharina Friedrich nur noch einem Einerblock gegenüber und da auch Sue Ann Becker und Anne Lutz auf der Außenposition immer wieder punkten konnten, schmolz der Vorsprung der Gäste rasch. Wehlheiden konnte sich bis dahin mit viel Einsatz gegen eine Niederlage wehren, hatte nun aber keine Chance mehr. Vom frenetisch mitgehenden Publikum angefeuert, zog VC Wiesbaden 2 alle Register ihres Könnens und wandelte den 6:15 Rückstand in einen 25:21-Satzgewinn um.

Mit vier Punkten Vorsprung und dem weitaus besseren Satzverhältnis steht die 2. Mannschaft des VC Wiesbaden damit als Meister der 3. Liga Süd fest.

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