1. VC Wiesbaden

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Der Duden definiert den  Big Point als sehr wichtigen, entscheidenden, für den Verlauf eines Spiels oft ausschlaggebenden Punkt. Fans dieser „großen“ Punkte wären am Sonntagnachmittag bei den Heimspielen der D5 gegen den TV Elz und TG Naurod II wohl nicht so recht auf ihre Kosten gekommen. Es gab nämlich keine derlei entscheidenden Bälle. Zu einseitig gestaltete sich hierfür der Spielverlauf in beiden Partien. So chancenlos die stark ersatzgeschwächten VCW-Youngster beim 0:3 gegen Elz waren, so eindeutig dominierten sie ihrerseits die zweite Partie mit dem umgekehrten Ergebnis gegen Naurod.

Gegen Elz musste die D5  mit Nina Reckenwald, Lea Willius und Antonia Becker gleich auf drei Leistungsträgerinnen und damit ihre Zuspielerin und beide etatmäßige Mittelblockerinnen verzichten. Annika Hirt und Lisa-Marie Merzbach gaben zwar ihr Bestes, um die genannten Ausfälle zu kompensieren. Das änderte gleichwohl nichts daran, dass unsere Mannschaft gegen die zum erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter zählenden Damen aus dem Limburger Raum bei den meisten Ballwechseln den Kürzeren zog.

Dank einiger schöner Aufschläge und Angriffsbälle konnten unsere Youngster beim 15:25 im ersten Satz lediglich Schadensbegrenzung zu betreiben. Im zweiten Satz kam die D5 dann vorübergehend deutlich besser ins Spiel. Weniger Eigenfehler in der Annahme und Feldabwehr ließen die Gegnerinnen auf einmal nervös werden und unsere Mädels bis zum 23:23 mithalten. Endstand 23:25. Auch im dritten Satz agierte die D5 immerhin bis zum 12:12 auf Augenhöhe, um dann allerdings wieder den Faden zu verlieren und den Satz noch deutlich mit 15:25 und damit das Match mit 0:3 abzugeben.

In der zweiten Begegnung stand dann zusätzlich Mittelblockerin Antonia Becker zur Verfügung, die dem Mannschaftsgefüge deutlich mehr Stabilität verlieh. Lediglich Mitte des ersten Satzes gab es beim 15:18 vor allem wegen einiger Missverständnisse im Zuspiel einen kurzen Moment, in dem man sich Sorgen machen durfte. Dann jedoch sorgten druckvolle Aufschläge und der ein oder andere gelungene Angriffsschlag dafür, dass die Mädels den ersten Satz noch deutlich mit 25:19 nach Hause brachten. Der Spielfilm zu den beiden folgenden Sätzen  ist schnell erzählt: Mit sicheren Annahmen, einer guten Blockabwehr, gleich mehreren Aufschlagserien und druckvollem Angriffsspiel war die Vertretung aus Naurod komplett chancenlos, was sich zahlenmäßig in einem 25:13 und 25:14 und dem einem 3:0 Endergebnis niederschlug.       

Fazit: Einerseits lässt sich angesichts der dünnen Personaldecke der Ausfall von gleich mehreren Leistungsträgern kaum kompensieren. Andererseits müsste es schon ganz ganz dicke kommen, wenn es unserer D5 nicht gelänge, deutlich früher als in der vergangenen Saison den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen..

Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz: Antonia Becker, Lea Buschhoff, Elisa Conrad, Mia Dathe, Annika Hirt, Lisa-Marie Merzbach, Dana Rafael und Anja Vourliotis

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