1. VC Wiesbaden

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Unfassbar spannend war es am Samstag in der Schweriner Arena. Nach insgesamt 132 Minuten endete die Partie beim amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger! Nach 132 Minuten stürmten die VCW-Spielerinnen und Trainer das Spielfeld und durften ihren „Jubeltanz“ zum siebten Mal in Folge zelebrieren. 




Die 1.300 Zuschauer erlebten einen Abend mit Höhen und Tiefen beider Mannschaften. VCW-Trainer Andi Vollmer schickte die Startformation der letzten Partien aufs Spielfeld. SSC-Trainer Teun Buijs hingegen startete überraschend mit Laeticia Moma Bassoko (Neuzugang aus Kamerun) auf der Außenangriffsposition, die von Beginn an mit aggresiven Aufschlägen vom VC Wiesbaden unter Druck gesetzt wurde. Dies war so erfolgreich, dass der VC Wiesbaden in die technischen Auszeiten mit einer 8:7 und 16:12 Führung ging. Nach der zweiten technischen Auszeit fanden die Schwerinerinnen ihren Rhythmus und erspielten sich eine knappe 21:20 Führung. Der VC Wiesbaden hielt sich an die vorgegebenene Taktik, spielte ruhig weiter und konnte den ersten Durchgang mit 25:23 gewinnen.


Trainer Andi Vollmer gab vor dem Spiel mehrere kleine Etappenziele aus, die es galt zu erfüllen: „Sich so teuer wie möglich im Norden zu verkaufen.“, war bereits im ersten Satz geschehen.

Die Schwerinerinnen zeigten im zweiten Durchgang nun ihre Durchschlagskraft. Sowohl in Block- und Feldabwehr, wie auch im Angriff spielte Schwerin stark auf. Außerdem konnte der VC Wiesbaden die Chancen nicht ausnutzen. Resultat des zweiten Satzes war ein klares 25:18 für den Champions League-Teilnehmer, daran konnten auch die Eingewechselungen von Meredith Shamun und Tanja Großer nichts ändern.

Der dritte Satz begann sehr ausgeglichen (0:3, 6:6, 11:11) und war von beiden Seiten durch das Vergeben zahlreicher Chancen geprägt. Beim Zwischenstand von 19:15 rückte die Sensation für den VCW näher, jedoch gab sich der Schweriner SC nicht so einfach geschlagen. Durch die erfolgreiche Einwechselung von Lousiane Souza Ziegler kam der SSC zurück ins Spiel (23:20). Es war ein stark umkämpfter Satz, der am Ende mit 27:25 an die Heimmannschft aus Mecklenburg-Vorpommern ging. 

Der vierte Durchgang war ein Abbild des Dritten. Lange Ballwechsel auf beiden Netzseiten zeugten von großem Kampf und Leidenschaft, offenbarten aber auch teilweise die mangelde Durchschlagskraft beider Teams an diesem Abend. VCW-Trainer Andi Vollmer stellte sein Team zu Beginn des vierten Satzes um, Rebecca Schäperklaus spielte für Heather Meyers auf der Diagonalposition und Barbara Wezorke nahm nun die Mittelblockposition ein. Auf diese Veränderung konnte der SSC nicht schnell genug reagieren und am Ende gelang der Mannschaft des VC Wiesbaden der Satzgewinn und somit Ausgleich zum 2:2. 03 web vcw-aachen_foto-detlef-gottwald-0087_fb

Der Tie-Break sollte in diesem Spitzenspiel nun die Entscheidung bringen.


Es war ein heißer Kampf bis zum Abpfiff, da mehrere VCW-Matchbälle vom SSC abgewehrt werden konnten. Doch am Ende entschied ein Eigenfehler des SSC das Spiel und der Jubel beim VC Wiesbaden kannte keine Grenzen mehr.



MVP des Abends wurden: Libera Lisa Thomsen (Schweriner SC) und Ksenija Ivanovic, die mit 27 Punkten erfolgreichste und überragende Spielerin des VC Wiesbaden

 

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