1. VC Wiesbaden

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VC Wiesbaden 2  - Eintracht Frankfurt 2  3:1 (25:16, 25:15, 23:25, 25:23)


Dass wir als Meisterschaftsfavorit gehandelt und in den meisten Spielen auch gejagt werden, haben wir in der Saison mehrmals erlebt. Insofern war es überraschend, dass die zweite Mannschaft der Eintracht, die zuletzt mit drei klaren 3:0-Erfolgen die Abstiegszone verlassen konnte, zu Spielbeginn kein Bein auf den Boden bekam. Die verletzte VCW-Kapitänin Vivien Weiß-Drumm konnte sich beruhigt auf der Bank zurücklehnen, zumal sich ihre Vertreterin Fini Conrad auf dem Feld erfolgreich an der Punktejagd beteiligte.

Zwei Sätze lang war es ein wenig aufregendes Spiel. Anne Lutz, Nadine Büchholz und Fini Conrad waren kaum zu stoppen und sorgten mit vielen Punkten für eine deutliche 2:0-Satzführung. Den klaren 3:0-Erfolg vor Augen begannen wir den dritten Satz gleich mit drei Änderungen zur Grundaufstellung und dies war wohl in der Summe ein Wechsel zuviel. Während wir ein wenig Schwung verloren und auch am Netz nicht mehr so aggressiv agierten wie in den ersten Sätzen, steigerte sich die Eintracht insbesondere in der Abwehr und brachte nun viele Bälle wieder in den Angriff. So entwickelte sich ein spannender Satz auf Augenhöhe, in dem sich kein Team abzusetzen vermochte. Beim Stande von 24:22 hatte die Eintracht, den ersten Satzball, den wir noch erfolgreich abwehren konnten. Der zweite Satzball landete nach einem Frankfurter Angriff auf der Netzoberkante, genau an der Schnittstelle des Blocks von Nicole Fetting und Gisela Langer. Hätte sich die Schwerkraft entschieden, ihn auf Frankfurter Seite zu Boden fallen zu lassen, hätten wir den Satz sicherlich noch für uns entschieden, aber die Schwerkraft war gegen uns und bescherte der Eintracht den knappen Satzgewinn.
Nun war die Eintracht endgültig im Spiel angekommen. Mit einer exzellenten Abwehrleistung und folgendem taktisch klugem Angriffsspiel überlisteten sie immer wieder unseren Block.
Wie schon in Bad Homburg übernahm Leonie Paukert beim Stande von 4:8 das Zuspiel und Nicole Fetting die Diagonale. Auch dies konnte den Lauf der Eintracht vorerst nicht stoppen, die jetzt auch mit starken Aufschlägen auf 10:16 davon ziehen konnten.
Es folgte der Galaauftritt von Fini Conrad. Beim Stande von 8:13 wieder eingewechselt, sorgte sie mit einer Aufschlagserie von fünf Punkten dafür, dass der Gegner den Rhythmus verlor und der bis dahin stotternde VCW-Motor wieder ansprang. Nun war richtig Feuer im Spiel. Angetrieben vom frenetisch mitgehenden Publikum, das die „Hölle am Ring“ auch in die Oberliga trägt, waren wir nun wieder in der Abwehr präsent und holten uns auch die kurzen Lobs der Eintracht hinter den Block. Die Eintracht wurde zunehmend durch die Angriffe von Nicole Fetting und Anne Lutz in die Defensive gedrängt. Dank ihrer starken Abwehr konnte sie zwar immer wieder einzelne Punkte im Angriff erzielen, Miniserien von zwei oder drei Punkten ließen wir jetzt nicht mehr zu. So war es fast zwangsläufig, dass wir in Führung gehen würden. Zwei Aufschlagasse von Anne Lutz sorgten für einen beruhigenden 22:19 Vorsprung, den wir uns schließlich nicht mehr nehmen ließen.

Bei sechs Punkten und 12 Sätzen Vorsprung auf beide Verfolger und einem Restprogramm, das uns in zwei Wochen mit dem Ex-Zweitliga-Team der TG Bad Soden 2 und danach mit den beiden schwächsten Rückrundenteams der Klasse vom TSV Hanau und VG Eschwege konfrontiert, liegt unser Aufstieg nun in greifbarer Nähe.

 

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