1. VC Wiesbaden

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 VC Wiesbaden 2  - SSC Bad Vilbel  3:0 (25:15, 27:25, 25:22)


Die Vorteile vor dem Spitzenduell Tabellenführer gegen Tabellenzweiter lagen eigentlich auf der Seite des Gastes. Das Pokalspiel der D 1 an einem unser Trainingsabende, Krankheit, das angeschwollene Knie von Vivi Weiß-Drumm und leider auch die eine oder andere Vorweihnachtsfeier hatten unser Training in der Woche vor dem Spiel schon beeinträchtigt und während wir eine zweiwöchige Spielpause hatten, die unseren Rhythmus unterbrochen hatte, hatte Bad Vilbel am letzten Wochenende noch eine starke Leistung in Eschwege hingelegt.

Die Entwarnung kam vor dem Spiel: Vivis Knie hielt womit wir in Bestbesetzung starten konnten. Im Gegensatz zu Vilbel, das uns nach eigener Aussage eigentlich nur ärgern wollte, gingen wir mit dem festen Willen ins Spiel, dieses Spiel gewinnen zu wollen und legten los wie die Feuerwehr, Nicole Fetting gelang es permanent, mit schnellen Pässen über Außen Vivi Weiß-Drumm und Anne Lutz zu bedienen, die fast jeden Angriff im Vilbeler Feld versenken konnten. Vilbel wirkte in dieser Phase überfordert und konnte meist nur durch unsere Fehler zu Punkten kommen. Mit einem Wechsel von Samantha Habrich für Nadine Büchholz verstärkten wir den Druck auf das Gästeteam und konnten den ersten Satz mit einer Klasseleistung mit 25:15 gewinnen.

Leider führen derartig starke Leistungen oft dazu, dass man in der Folge nicht mehr ganz konsequent bei der Sache ist. Unsere Block- und Angriffsleistung blieb zwar weiterhin auf hohem Niveau, nur leisteten wir uns nun vermehrt Aufschlagfehler, die dafür sorgten, dass Vilbel immer Anschluss halten konnte. Spätestens ab Mitte des zweiten Satzes war Vilbel die bessere Mannschaft am Aufschlag. Mit starken Aufschlägen bei niedrigster Fehlerquote setzten sie uns nun unter Druck und arbeiteten sich Punkt für Punkt an uns heran. Nun begann die stärkste Phase des SSC, der jetzt auch im Angriff überzeugen konnte. Derartig in die Defensive gedrängt, wechselten wir beim Stande von 21:20 Nadine Büchholz wieder ein, die uns mit einer schönen Blockaktion zusammen mit Katharina Friedrich und zwei Angriffspunkten im Spiel hielt. Leider holte uns unsere Aufschlagschwäche sofort wieder ein. Ein verschlagener Aufschlag und ein lockerer Aufschlag, der uns im Gegenangriff um die Ohren flog, machten alle Vorteile wieder zunichte und brachten Bad Vilbel beim Stande von 25:24 die erste Führung. Davon völlig unbeeindruckt sorgte Vivi Weiß-Drumm mit einem Angriff für den Ausgleich zum 25:25, ehe es Katharina Friedrich, unserer besten Aufschlagspielerin an diesem Tag, vorbehalten war, einen direkten Punkt zu erzielen und den letzten Aufschlag so zu setzen, dass Vilbel den Ball nicht mehr über das Netz bringen konnte.

Auch im dritten Satz demonstrierte Vilbel weiterhin seine Aufschlagstärke, wobei sich unsere Annahme aber wieder gefestigt hatte. Bis zum 9:7 lag Vilbel vorne, ehe wir wieder in Führung gehen konnten. Vilbels Block hatte sich zwar auf unseren Außenangriff eingestellt, aber mit verbesserter Annahme suchte Nicole Fetting nun auch häufiger die Mitte oder die Diagonale, die nun fleißig punkten konnten. Zwar leisteten wir uns auch weiterhin eine zu hohe Fehlerquote im Aufschlag, aber Vilbel war nun nicht mehr in der Lage, hieraus Kapital zu ziehen. Zu variabel war nun unser Angriff, sich noch stoppen zu lassen. Vilbel war nun nicht mehr in der Lage, den 3-Punkte-Rückstand aus der Satzmitte zu egalisieren. Ein verschlagener Aufschlag beim Stande von 23:19 brachte Vilbel kurzfristig wieder ins Spiel zurück, zum Glück hatten wir aber dann beim Satzball wieder Katharina im Aufschlag und die sorgte erneut dafür, dass der Ball nicht mehr gut in den Angriff kam und im Block von Nadine Büchholz und Gisela Langer landete.

Mit diesem Sieg haben wir einen beruhigenden 4-Punkte-Vorsprung auf die beiden Verfolger Eintracht Frankfurt und SSC Bad Vilbel und können ruhig auf dem Aufstiegsplatz überwintern, ehe es am 14.1. zum Derby beim unberechenbaren TSV Bleidenstadt geht.

 

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