1. VC Wiesbaden

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HTG Bad Homburg - VC Wiesbaden 2  1:3 (21:25, 25:21, 21:25, 21:25)


Auch wenn die Zweite beim Verfolger HTG Bad Homburg mit zwölf Spielerinnen antrat, war dies doch das letzte Aufgebot. Grippewelle und Verletzungen hatten im Kader der Zweiten gewütet und vor dem Spiel konnte keiner sagen, wie die mitgereisten gesundheitlich angeschlagenen Spielerinnen das Spiel überstehen würden.

Trotzdem begann die Zweite furios. Mit Nicole Fetting im Zuspiel, Dana Zajac als Libera und Nadine Büchholz, Vivien Weiß-Drumm, Anne Lutz, Gisela Langer sowie Neuzugang Wiebke Siegmund im Angriff legte man einen 6:1 Start vor. Zwei unnötige Eigenfehler beendeten unseren Blitzstart und sorgten dafür, dass die HTG den Respekt vor dem Tabellenführer früh verlor. Mit großem Kampfgeist fanden die Gastgeberinnen ins Spiel und beim Stande von 11:10 gingen sie sogar erstmals in Führung.
Vivi war es vorbehalten, uns mit drei Aufschlägen mit 19:16 wieder in Führung zu schießen und mit guter Blockarbeit und Schnellangriffen über die Außenpositionen gelang es uns, den ersten Satz mit 25:21 zu gewinnen.

Müde Beine in der Abwehr und ein Block, der nicht immer optimal postiert war, ließen Bad Homburg im zweiten Satz schnell auf 17:10 davonziehen. Fini Conrad kam für die angeschlagene Kapitänin Vivi und half, die Annahme zu stabilisieren. Wir konnten uns nun zwar wieder dichter an Bad Homburg heranarbeiten, den Satzverlust mit 21:25 aber nicht vermeiden.
Die Sensation vor Augen, steigerte sich Bad Homburg zur besten Saisonleistung. In den letzten Spielen hatten wir Satzverluste umgehend mit deutlich gewonnenen Sätzen beantwortet, aber die abwehrstarken Gastgeberinnen ließen dies nicht zu. Als Bad Homburg sogar drohte davonzuziehen, reagierte Trainer Frank Marcinkowski mit der Auswechselung von Nadine Büchholz, die in der Woche noch krank im Bett lag und jetzt kräftemäßig am Ende war. Leonie Paukert übernahm das Zuspiel, während Nicole Fetting auf die Diagonale rückte. Mangels gesunder Alternativen auf der Diagonalposition hatten wir diese Variante erstmals am Vortag im Training getestet und sie sollte sich im weiteren Verlauf des Spieles als Volltreffer erweisen.

Beim Stande von 11:13 war dann auch die Zeit gekommen, die eigentlich erkrankte Katharina Friedrich einzuwechseln, die sich gleich mit einem versenkten Aufsteiger Respekt verschaffte. Schnell stellte sich die gewohnte Sicherheit auf Seiten der D 2 ein, die jetzt wieder die HTG in die Defensive drängte. Die Gastgeberinnen wehrten sich zwar nach Kräften, konnten den Satzverlust aber nicht abwenden.

Im vierten Satz begannen wir von Anfang an mit Nicole auf der Diagonalposition und Leonie im Zuspiel und Leonie sorgte auch gleich zu Satzbeginn mit vier Aufschlägen für die erste Führung. Die Gastgeberinnen zeigten sich weiterhin sehr stark in der Defensive, blieben in der Offensive sehr oft im Block von Gisela und Katharina hängen. Mit drei Aufschlägen von Vivi zum 16:8 war das Spiel fast gelaufen, wenn nicht jetzt unsere Annahme ins wackeln gekommen wäre. Bad Homburg konnte den Rückstand mit starken Aufschlägen noch einmal auf vier Punkte verkürzen, scheiterte aber dann an Anne, die ab dem 16:12 jede Annahme auf den Punkt brachte. Leonie konnte nun den Block immer wieder ausspielen und auch wenn viele Angriffe in der Gummiwand der HTG hängen blieben, war die Abwehr der Gastgeberinnen jetzt oft nicht mehr in der Lage, die Angriffe kontrolliert in den Gegenangriff zu bringen. Insbesondere Anne und Nicole fanden immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr, so dass wir mit zähem Kampf unsere vier-Punkte-Führung geschickt verteidigen konnten. Katharina war es schließlich, die mit einem Lob für den 25:21 Endstand sorgte.

       

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