1. VC Wiesbaden

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Dennoch war Coach Steffen Pfeiffer zufrieden mit seinem Team, hat er doch für die Zukunft mit Juliane Köhler, Ines Schröder und Rebecca Hundorfean noch drei wichtige Spielerinnen, die derzeit verletzt sind. Im ersten Spiel des Tages ging es in der Vorrunde gegen die HTG Bad Homburg. Mit der „jüngsten“ Aufstellung – Joline Buresch, Christine Glaab, Catalin Richter, Lea Zajac (`97), Laura Hundorfean, Stephi Bünemann (´95) und Elisa Conrad (`98) begann der VC Wiesbaden die hessische Meisterschaft 2012. Bis zum 7:7 konnte die HTG aufgrund von Unstimmigkeiten im Wiesbadener Team noch mithalten, dann ebnete Catalin Richter mit einer Aufschlagserie zum 18:7 den Weg zum Satzgewinn mit 25:15. Auch der 2. Satz war ungefährdet, allerdings wechselte Wiesbaden nun seine „Grossen“ ein.
Mit Ivana Vanjak (1,90m), Marie Horstmann (1,83m) und Sophia Bähr (1,81m) standen plötzlich satte 45cm Körpergröße mehr am Netz! Elisa Conrad und Lea Zajac, die kurzfristig aus der U16 mitgenommen wurden, machten während des gesamten Spielverlaufs einen sehr guten Eindruck auf Außen (Elisa)  bzw. als Libero (Lea). Mit 25:11 wurden die Bad Homburgerinnen eindrucksvoll besiegt. Im zweiten Spiel ging es nun gegen Gastgeber VG Eschwege. Hier durfte nun Ronja van der Pütten im Zuspiel für Joline Buresch die Regie leiten. Ivana Vanjak räumte die Außenangriffsposition für Elisas ältere Schwester Fini Conrad und spielte auf der Diagonalposition weiter. Sophia Bähr und Marie Horstmann waren nun die Mittelblockerinnen und Lea Zajac weiterhin auf der Liberoposition.
Im zweiten Spiel blühte sie förmlich als Libero auf! Von Beginn an machte der VC Wiesbaden viel Druck im Aufschlag und Angriff. Eschwege erreichte keine Normalform und hatte mit 15:25 das Nachsehen! Im zweiten Satz kam jetzt eine Aufschlagsgala, „die ich bisher so noch nicht gesehen habe“, zollte Trainer Steffen Pfeiffer seinen Respekt! Stephi Bünemann legte zunächst zum 7:1 mit ihrer „kleinen“ Aufschlagserie vor. Beim 7:2 ging Christine „Chrissi“ Glaab zum Aufschlag und wollte ihn nicht wieder abgeben – 25:2!!! Ja, Sie lesen richtig – kein Druckfehler. Chrissi machte 18 Aufschlagpunkte in Folge.

Im Überkreuzspiel trafen wir nun auf eine hochmotivierte Herleshausener Mannschaft, die leidenschaftlich Volleyball spielte. Aber auch sie mussten wie Bad Homburg und Eschwege erfahren, wie stark der Wiesbadener Aufschlag ist. Auch dieses Spiel endete 2:0 (25:11 - 25:10). Finale 2012. Neuauflage wie so häufig gegen den TV Biedenkopf, die mit Sarah Schneider und Anneke Thiede zwei Zweitligaspielerinnen vom USC Münster stellten. Dazu gesellte sich mit Constanze Bieneck eine weitere zweitligaerfahrene Spielerin. Der VC Wiesbaden begann mit Ronja van der Pütten, Sophia Bähr, Marie Horstmann, Stephi Bünemann, Ivana Vanjak, Chrissi Glaab und mittlerweile Catalin Richter auf ihrer angestammten Liberoposition. Wie so oft gegen Biedenkopf begannen die Wiesbadenerinnen nervös, machten viele Eigenfehler. Bei 0:4 musste der VCW-Trainer seine erste Auszeit opfern. Die Mannschaft konnte sich glücklicherweise nach und nach stabilisieren. Die Annahme kam nun immer öfter ans Netz und im Angriff wurde druckvoll gespielt. Beim 23:24 hofften alle noch auf den Satzgewinn. Aber Constanze Bieneck schlug Ronja van der Pütten an und von deren Hand fiel der Ball ins Aus – 23:25. 
Im zweiten Durchgang wechselte Wiesbaden Ivana Vanjak auf die Diagonale, Sophia Bähr wurde für Stephi Bünemann auf die Mitte beordert und Fini Conrad kam im Außenangriff zum Zuge und machte ein super Spiel mit vorzüglicher Annahme und souveränen Angriffen. Während des gesamten Satzes führte der VC Wiesbaden und konnte jetzt immer mehr die Oberhand im Angriff gewinnen. Nach dem Gewinn des 2. Durchganges (25:22) konnte das Team aus Wiesbaden neue Hoffnung schöpfen – TIE BREAK! Beim Seitenwechsel im dritten und entscheidenen Satz sah alles nach einem möglichen Wiesbadener Sieg aus. Mit 8:6 führte der VC Wiesbaden, mit 10:7 waren die Mädels dem Titel schon ganz nah. Doch Biedenkopf kämpfte sich zurück und konnte seinerseits durch gute Aufschläge den Wiesbadener Annahmeriegel in Verlegenheit bringen. Beim 10:11 hatte Biedenkopf wieder die Nase vorne. Mit Glück und Geschick sicherte sich Biedenkopf mit 15:12 den 2:1 Sieg und somit den Hessenmeistertitel. Die Mannschaft des VC Wiesbaden wurde mit der Silbermedaille geehrt.

Die VCW-Spielerinnen werden sich auf die Südwestdeutsche Meisterschaft am 18. März 2012 in Biedenkopf gut vorbereiten. Da will man das letztjährige Ergebnis umdrehen, denn da sicherte sich der VC Wiesbaden die Hessenmeisterschaft 2011 und Biedenkopf wurde danach Südwestdeutscher Meister 2011.
Biedenkopf wurde also Hessenmeister 2012 und der VC Wiesbaden wird Südwestdeutscher Meister 2012!

 

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