1. VC Wiesbaden

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Chefcoach Benjamin Corts war mit SchülerInnen der Elly-Heuss-Schule, darunter auch Antonia „Toni“ Becker und Lea Willius, die zum Stammkader der D5 zählen, auf Klassenfahrt im Salzburger Land, als ihn dort irgendwann am Nachmittag die erlösende SMS erreichte. Heike Hirsch, die Benjamin Corts an diesem wichtigen Heimspielspieltag mit den Partien gegen Eintracht Wiesbaden und den TV Idstein als Coach an der Linie vertrat, konnte ihm einen 3:0 Erfolg „seiner Mädels“ gegen die ebenfalls um den Klassenerhalt zitternde Eintracht vermelden. Im zweiten Spiel gab es dann zwar ein 1:3 gegen den Klassenprimus aus Idstein – aber die D5 konnte trotz der Niederlage erhobenen Hauptes vom Feld gehen. Ein Kompliment gebührt auch Heike Hirsch, die die Mannschaft dank ihrer großen Erfahrung souverän betreute. Doch der Reihe nach.

Die Ausgangssituation war ohne Frage prekär: Außer Antonia und Lea fehlten ausgerechnet an diesem wichtigen Spieltag mit Dana Rafael (ebenfalls auf Klassenfahrt), Jana Hirsch (Schüleraustausch) sowie Mia Dathe und Lea Schütze (beide verletzt) Spielerinnen, die für sich genommen schon eine schlagkräftige Sechs abgegeben hätten. Angesichts dieser Notsituation verstärkte nicht nur Sophia Bähr wie schon in Elz das Aufgebot. Mit Marilena Gies aus der D6 und der reaktivierten Lorina Masic halfen zwei weitere Spielerinnen mit, das Projekt Klassenerhalt am Leben zu halten.

1. VC Wiesbaden 5 – Eintracht Wiesbaden

Von Beginn an konnte man beiden Mannschaften anmerken, was auf dem Spiel stand. Gelungene Angriffsaktionen (Lorina) wechselten mit vermeidbaren Fehlern beim Aufschlag und in der Annahme. Die Eintracht schien in der Anfangsphase ihre Nerven etwas besser in den Griff zu bekommen und konnte sich mit 15:10 relativ deutlich absetzen. Von diesem Spielstand an verstanden es unsere Mädchen allerdings zunehmend besser, der Eintracht mit guten Aufschlägen (Saskia Vollgrebe) und druckvollem Offensivspiel (Sophia und Elisa Conrad) Paroli zu bieten. Zudem blieben gegnerische Angriffe nun immer häufiger in unserem Block (Hannah Jäger und Mounira Meyer) hängen. So kämpften wir uns Punkt um Punkt heran und konnten schließlich gleich den ersten Satzball zum 25:22 nutzen.

Die Dramaturgie des zweiten Satzes glich der des ersten. Nach ausgeglichenem Beginn schlichen sich in unseren Reihen in Angriff und Abwehr mehr und mehr Eigenfehler ein, die unsere Gegner zu einer 16:10 Führung einluden. Doch mit einer Aufschlagserie brachte uns Sophia wieder auf Kurs. Zudem stand die Annahme um Libera Lea Zajac nun wieder stabiler. Beim Spielstand von 20:20 hätte wohl keiner der Zuschauer den Ausgang dieses Satzes vorherzusagen gemocht. Wohl aber, als wir uns dank einiger leichter Fehler plötzlich drei Satzbällen der Eintracht gegenüber sahen. In dieser Drucksituation hielt uns vor allem Saskia mit Nervenstärke und ihren wuchtigen Aufschlägen im Spiel. Schlussendlich konnten wir mit ein wenig Fortune auch Durchgang zwei mit 27:25 für uns entscheiden.

Im dritten Durchgang gelangen Mounira, die, wie schon in Elz, ihre Stärken optimal einbringen konnte, bei eigenem Aufschlag sechs Punkte in Folge. Hinzu kamen einmal mehr einige Aufschlagasse von Saskia, womit wir uns bis auf 16:8 absetzen konnten. In dem Maße, in dem der Gegner in dieser Spielphase einen zunehmend demoralisierten Eindruck machte, ließ bei uns dann leider auch die Konzentration nach. Nichts ging mehr, vor allem nicht in der Annahme, sodass die Eintracht, ohne groß dazu beitragen zu müssen, das Kommando übernahm und plötzlich zu vier Satzbällen kam. Es folgte der große Auftritt von Sarah-Lee Hansen, die wie Saskia am Ende des zweiten Satzes mit gewitzten Aufschlägen nun ihrerseits Nervenstärke bewies. Am Ende stand der verwandelte Matchball zum vielumjubelten 26:24.

Fazit: Eine imponierende geschlossene Mannschaftsleistung, die nicht zuletzt darin bestand, dass die Mädchen gerade in den kritischen Situationen unbändigen Siegeswillen und eine beeindruckende Nervenstärke an den Tag legten.

1. VC Wiesbaden 5 – TV Idstein

Nach dem Befreiungsschlag im ersten Spiel konnte die D5 locker in das Spiel gegen den Spitzenreiter aus Idstein gehen. Locker? Na ja, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass man etwas zu verschenken gehabt hätte. Dieses haben vielleicht die Idsteiner so gesehen, als sie nach ihrer leicht heraus gespielten Führung in der Anfangsphase womöglich dachten, die gesamte Spieldauer über auf keine ernsthafte Gegenwehr zu treffen. Spätestens jedoch, als unsere Mädchen zum 18:20 aufschließen konnten, war dem Favoriten klar, dass es so einfach nicht gehen würde. Am Ende mussten wir den Satz zwar 21:25 abgeben, waren aber schon zu diesem Zeitpunkt längst mehr als ein bloßer „Sparringspartner“.

Satz 2 nahm den gleichen Verlauf. Auch hier war der Spielverlauf bei weitem nicht so klar, wie es das Ergebnis von 20:25 ausrückt.

Den letzten Beweis, dass wir uns dem Titelaspiranten nicht kampflos geschlagen geben wollten, lieferte dann Durchgang drei. Angefangen von einer Satzeröffnung mit schönen Aufschlägen und Angriffsaktionen von Elisa, über einen bärenstarken Mittelblock bis hin zu einer Feldabwehr, bei der kein Ball hergeschenkt wurde, brachten wir die Idsteiner von einer Verlegenheit in die andere. Und einmal mehr war auf Saskia Verlass. Beim Stand von 23:24 konnten wir dank ihrer wuchtigen Aufschläge den Satz noch umbiegen und mit 26:24 für uns entscheiden.

Furios starteten wir auch in Durchgang vier mit einer 4:1 Führung. Von diesem Zeitpunkt an mussten unsere Mädels allerdings einem immer größer werdenden Kräfteverschleiß Tribut zollen. Jetzt hatte die Vertretung des TV Idstein leichtes Spiel und brachte den Satz ohne nennenswerte Gegenwehr mit 25:15 nach Hause.

Fazit: Die Mädchen haben sich vor allem dank einer geschlossen kämpferischen Mannschaftsleistung auch gegen Idstein ein Riesenkompliment verdient. Und wer weiß, vielleicht wäre in kompletter Besetzung und damit auch mehr Wechselmöglichkeiten sogar noch mehr drin gewesen.

Ausblick:

Am 25. März kommt es in der Taunushalle in Wiesbaden-Nordenstadt zum großen Showdown im Abstiegskampf. Unsere D5 hat es am letzten Spieltag um 10.00 Uhr selber in der Hand, durch einen Sieg gegen TuS Nordenstadt den Klassenerhalt zu sichern. Angesichts der am Samstag gezeigten Leistungen und des dann sicherlich wieder größeren Kaders darf man diesem Endspiel einigermaßen zuversichtlich entgegenblicken. Voraussetzung dafür ist allerdings eine von Beginn an hoch konzentrierte Leistung gegen den dann sicherlich in Bestbesetzung antretenden Gegner.

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