1. VC Wiesbaden

facebooktwitteryoutubegoogle pluscalovo


Bis zum 13:13 war der erste Satz zwischen den beiden Tabellennachbarn ausgeglichen, dann zog der VC Wiesbaden das Tempo an und enteilte dank eines Zwischenspurts auf 18:13. Druckvolle Aufschläge und gute Abwehraktionen waren der Grundstein dafür, dass der erste Durchgang nach 26 Minuten mit 25:16 an die Heimmannschaft ging.

Umgekehrte Vorzeichen im 2. Satz. Der Druck im Aufschlag der Wiesbadenerinnen ließ deutlich nach, die eigene Annahme hatte nun Probleme vor allem mit den äußerst druckvollen Aufschlägen von Vendula Merkova und Claudia Steger auf Suhler Seite. Da gleichzeitig die Annahme der Suhlerinnen an Qualität gewann, konnte Zuspielerin Marija Pucarevic variabler die Bälle verteilen. Folgerichtig gingen die Gäste mit einem 19:25 in die 10-Minuten-Pause.

 

Die Aktiven verschwanden in die Katakomben und nutzten diese Zeit zum Verschnaufen und neue Kräfte für den weiteren Spielverlauf zu sammeln.

Den Zuschauern präsentierte sich jetzt auf dem Spielfeld die Escola de Samba mit ihren Salsarhythmen.

 

Danach sollte das Spiel erst richtig beginnen. Gut erholt kamen die Hessinnen zum dritten Durchgang aufs Feld und das, obwohl Stammzuspielerin Martina Viestova verletzungsbedingt nicht mehr auflaufen konnte. Nun schlug die Stunde von Lucia Kaiser. Selbst gerade nach längerer Verletzungspause erst genesen, zeigte sie, was sie im Stande ist für das VCW-Team zu leisten. Frech und unbekümmert führte sie die Mannschaft zu einer 19:12-Führung. Doch wer dachte, dass der Satz in trockenen Tüchern sei, sah sich getäuscht. Ehe man sich versah lag Suhl dank hervorragender Aufschläge und guter Block- und Feldabwehrarbeit mit 23:20 auf einmal in Führung. Wer jedoch jetzt wiederum dachte, dass der Durchgang verloren sei sah sich wiederum getäuscht und unterschätzte den absoluten Siegeswillen des VC Wiesbaden. Steffi Lehmann am Aufschlag, Micheli Tomazela im Block und Regina Burchardt im Außenangriff brachten den Satz doch noch mit 25:23 nach Hause. Die Halle Stand schon lange Kopf zu diesem Zeitpunkt.

Der 4. Satz begann, wie der dritte endete. Viel Druck und großes Selbstbewusstsein brachten die Mannschaft aus der hessischen Landeshauptstadt mit 8:4 und 16:10 in Führung. Und wiederum ging der Großteil der Zuschauer davon aus, dass dieser Durchgang nun sicher nach Hause gebracht würde. Aber leider wiederholte sich, was im Satz zuvor schon passierte. Suhl gab sich nicht so ohne weiteres geschlagen und bewies tolle Moral, kämpfte sich wieder heran und gewann mit 25:23.

Der Tie-Break musste also entscheiden und die Hallensprecher, Till Pörner und Daniel Schmidt, motivierten das Publikum auf den Rängen ihre Mannschaft bis zum letzten Punkt zu unterstützen. Hier schenkten sich die beiden Tabellennachbarn nichts. Bis zum 8:8 war alles ausgeglichen. Dann schaffte Suhl einen Break zum 11:9. Doch der VC Wiesbaden ließ sich nicht beirren und konterte zum 12:11. Letztlich kannte der Jubel in der Halle und auf dem Spielfeld keine Grenzen mehr, als der 15. Punkt unter Dach und Fach war.


dvl-newscontainer vcw-suhl_IMG_1213_dg_300x200px_96dpi_foto-detlef-gottwald 

Suhls Trainer Felix Koslowski honorierte Lucia Kaisers herausragende Leistung mit der Wahl zum MVP. Andreas Vollmer entschied sich für Claudia Steeger auf Suhler Seite.

 

Platin & Gold Partner des VC Wiesbaden

Volleyballdirekt

vbl logo 80x88dvv logo 120x88hvv logo 80x88

Unsere Spielstätten

Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit
Platz der Deutschen Einheit 5
65185 Wiesbaden

Routenplanung Google Maps

Sporthalle am 2. Ring
Konrad-Adenauer-Ring 45-55
65187 Wiesbaden

Routenplanung Google Maps